place

Hainstraße (Leipzig)

Straße in Leipzig
Leipzig Hainstraße 01 ies
Leipzig Hainstraße 01 ies

Die Hainstraße ist eine Anliegerstraße im Nordwesten der Innenstadt von Leipzig. Sie beginnt in der Nordwestecke des Marktes und führt nahezu geradlinig mit einem leichten Ausschwingen nach links in nordnordwestlicher Richtung kreuzungsfrei bis zum Brühl.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hainstraße (Leipzig) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Hainstraße (Leipzig)
Hainstraße, Leipzig Leipzig-Zentrum (Mitte)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Hainstraße (Leipzig)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.341941 ° E 12.373653 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Großer Joachimsthal

Hainstraße
04109 Leipzig, Leipzig-Zentrum (Mitte)
Sachsen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Leipzig Hainstraße 01 ies
Leipzig Hainstraße 01 ies
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Barthels Hof
Barthels Hof

Barthels Hof ist ein historischer Gebäudekomplex in der Leipziger Innenstadt. Er ist der letzte, nahezu im Originalzustand erhaltene „Durchhof“ in Zeiten der Warenmesse, d. h., die Fuhrwerke fuhren hinein, die Waren wurden abgeladen, und die Fuhrwerke fuhren – ohne zu wenden – hinaus. Die Ställe der Pferde waren in den Vororten von Leipzig, z. B. Gohlis oder Liebertwolkwitz. Ab 1893 gab es die so genannte Mustermesse; d. h., es wurden nur Muster der Waren gezeigt, die dann auf Bestellung gefertigt wurden. Der Barthels Hof erstreckt sich vom Marktplatz bis zur Kleinen Fleischergasse und zählt heute zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im August 1928 bezog die Mitteldeutsche Rundfunk AG (MIRAG) zwei Etagen von Barthels Hof, was ihm in dieser Zeit auch den Namen MIRAG-Haus einbrachte. Von 1946 bis 1984 war Barthels Hof der Sitz der Stadtbibliothek Leipzig und vorübergehend auch des Leipziger Messeamts. Barthels Hof gehörte zur Konkursmasse des Immobilienunternehmers Jürgen Schneider, der hier eine Baustelle hinterließ. Die Arbeiten konnten durch andere Investoren fortgeführt werden. Beim Umbau wurde das Gebäude aber nahezu vollständig entkernt, nur das Gewölbe der Gaststätte und einige Treppenhäuser blieben im Original erhalten. Heute befinden sich im Barthels Hof zahlreiche Geschäfte und das traditionelle Restaurant „Barthels Hof“, in dem seit über einem Jahrhundert typisch sächsische Küche angeboten wird.

Fregehaus
Fregehaus

Das Fregehaus ist ein barockes Kaufmannshaus in der Stadtmitte Leipzigs. Der Kaufmann Gottfried Otto kaufte 1705 das Grundstück in der heutigen Katharinenstraße 11 und ließ das dort befindliche Renaissancehaus (erbaut vermutlich 1535) in den Jahren 1706 bis 1707 vom Leipziger Ratsmaurermeister Johann Gregor Fuchs im barocken Stil umbauen. Das aus vier Flügeln bestehende Gebäude ist um einen rechtwinkligen Innenhof herum angelegt. Die symmetrische Hauptfassade ist von einem mit Fruchtgirlanden verzierten Kastenerker gekennzeichnet. Auf dem steilen Dach mit 62 Grad Neigung sitzen in vier Reihen 16 Gauben. Zu den erhaltenen Teilen des Vorgängerbaus gehören das Kreuzgewölbe der Hofeinfahrt und Portale im Erdgeschoss. Seinen heutigen Namen verdankt das Fregehaus dem Bankier Christian Gottlob Frege II (1747–1816), der es 1782 erwarb. Es blieb bis 1945 Sitz der Privatbank und bis 1976 eines Handelsbetriebes (mit staatlicher Beteiligung) der Familie Frege. Ab 1978 war das Fregehaus der Sitz des VEB Leipziger Denkmalpflege, der das Haus von 1980 bis 1986 sanierte. Als Nachfahren der Familie sind unter anderem der Vetter 2. Grades 3× entfernt von Christian Gottlob Frege II, der erste Präsident des Bundesverwaltungsgerichtes Ludwig Frege und sein Enkel Andreas Frege besser bekannt als Campino, Sänger und Frontmann der deutschen Musikgruppe Die Toten Hosen. Von 1998 bis März 2014 nutzte der gemeinnützige Verein „Europahaus Leipzig e. V.“ das Gebäude, das heute ein Hotel und ein Ladengeschäft beherbergt. Der Innenhof ist frei zugänglich.