place

Isländer Brücke

Brücke in EuropaErbaut in den 1920er JahrenStahlbrückeStraßenbrücke in WuppertalWupperbrücke
Isländer Brücke 06 ies
Isländer Brücke 06 ies

Die Isländer Brücke ist eine Straßenbrücke über die Wupper im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld. Die Stahlbrücke verbindet die Straße Islandufer südlich der Wupper mit dem nördlichen rechten Flussufer mit den Straßen Schlossbleiche und Wall. Die Straße, die als Einbahnstraße geregelt ist, ist seit dem 4. April 1905 mit in der Straße Wall einbezogen.An dieser Stelle existierte schon mindestens seit 1759 eine Brücke, diese Holzbrücke wurde 1807 durch eine steinerne ersetzt und 1892 sowie 1928 erneuert. Der Name „Island“ und „Islandufer“ bezieht sich auf ein Wohnviertel, damals außerhalb des eigentlichen Elberfelder Stadtkerns. Dort wohnten Leibeigene der Burgherrschaft Burg Elberfeld und hatten die Aufgabe, die Schutzgräben der Burg eisfrei zu halten. Hier entstanden früher an strengen Wintertagen starke Eisbildungen. „Island“ leitet sich demnach von Eisland ab. In den Stadtplänen von Johann Merken 1760 und 1775 ist das Viertel auch mit Eißland und Eysland beschrieben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Isländer Brücke (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Isländer Brücke
Wall, Wuppertal Elberfeld

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse Weblinks In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Isländer BrückeBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.255511824722 ° E 7.1465690980556 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Wall

Wall
42103 Wuppertal, Elberfeld
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

linkWikiData (Q1674275)
linkOpenStreetMap (40419675)

Isländer Brücke 06 ies
Isländer Brücke 06 ies
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Altes Elberfelder Rathaus
Altes Elberfelder Rathaus

Das Alte Elberfelder Rathaus ist das ehemalige Rathausgebäude der bis 1929 selbständigen Stadt Elberfeld, heute ein Stadtteil von Wuppertal. Schon 1815 hatte es Überlegungen gegeben, das ältere, zu klein gewordene Rathaus zu erweitern oder umzubauen. Der damalige Oberbürgermeister Johann Rütger Brüning hatte hierfür 1816 Entwürfe bei verschiedenen Architekten in Auftrag gegeben. Mit dem Bau der Laurentiuskirche und dem Abriss der alten Kirche war aber schließlich am Turmhof eine geeignete Fläche für einen Neubau entstanden. Ursprünglich befand sich an der Stelle die mittelalterliche Burg Elberfeld, die heutigen Straßen wie Burgstraße, Wall oder Turmhof den Namen gegeben hat. Die Burg war bei einem Brand 1537 zerstört worden. Für den dreigeschossigen Bau von Johann Peter Cremer mit starken Anleihen bei der italienischen Renaissancearchitektur wurde am 21. Mai 1828 den Grundstein gelegt. Zum 1. November 1831 konnte der damals ausgeführte Teil schon von der Stadtverwaltung bezogen werden. In einem zweiten Bauabschnitt bis 1842 wurde der Bau dann vollendet. Hierzu gehören etwa die Reihen von Rundbogenfenstern, die profilierten Fensterlaibungen und eine Arkadenreihe. Der Bau gilt als ein auch überregional herausragendes Beispiel klassizistischer Architektur. Ursprünglich beherbergte der Bau den Rat der Stadt, den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung. Seit 1902, nach dem Bau des neuen Rathauses, befindet sich hier das Städtische Museum, das seit 1961 den Namen Von der Heydt-Museum trägt. Zwischen 1986 und 1990 erfuhr das Gebäude einen größeren Umbau. Der Innenhof wurde überbaut, die Ausstellungsfläche konnte deutlich vergrößert werden. Das Gebäude wurde am 29. November 1984 als Baudenkmal anerkannt und in die Denkmalliste der Stadt Wuppertal eingetragen.

Bibliothek des Von der Heydt-Museums
Bibliothek des Von der Heydt-Museums

Die Bibliothek des Von der Heydt-Museums ist eine Kunstbibliothek im Verwaltungstrakt des Von der Heydt-Museums in Wuppertal. Als wissenschaftliche Arbeitsbibliothek und Informationszentrum steht sie unentgeltlich jedem Bürger zur Verfügung und dient im Besonderen Kunsthistorikern, Künstlern, Journalisten, Pädagogen, Schülern und Studenten. Ausleihen sind in der Präsenzbibliothek nicht vorgesehen, es kann vor Ort Einsicht in die Unterlagen genommen werden. Fachkundiges Personal steht beratend und helfend bereit. Der Buchbestand umfasst rund 100.000 Bände und stellt damit die größte Kunstbuchsammlung des Bergischen Landes und eine der größten Kunstbibliotheken dar. Die systematische Aufstellung nach Sachgruppen ist leicht zugänglich; über den Besucher-PC unter Verwendung eines OPAC können die Werke schnell gefunden werden. Der Sammlungsschwerpunkt liegt im Bereich der Künstlermonografien mit forschungsrelevanten Werkverzeichnissen sowie schwer beschaffbaren Dissertationen und Kleinschriften. Außer den Verlagspublikationen überregional bekannter Künstler sind auch unveröffentlichte Materialien („Graues Schrifttum“) zeitgenössischer oder regionaler Künstler vorhanden. Lexika und Bibliografien sowie umfassende Themenliteratur aller Gattungen und Epochen der Kunstgeschichte sind ebenfalls hier zu finden. Museumsführer, Bestandskataloge, Ausstellungsbücher, Auktionskataloge und Zeitschriften sind zusammen mit CDs, DVDs und Videos als weitere Informationsquellen verfügbar. Die Bibliothek verfügt über Datenbanken mit über 2700 Wuppertaler Künstlern und aller Ausstellungen des Museums seit 1902. Die technische Ausrüstung umfasst Kopiergeräte und Laptopanschlüsse.