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Volkssolidarität

Dachverband (Deutschland)Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen BundestagsGegründet 1945Massenorganisation (DDR)Nationale Front (DDR)
Organisation der Kinder- und Jugendhilfe (Deutschland)Ostdeutschland seit 1990Pflege und Betreuung in DeutschlandTräger des Sterns der VölkerfreundschaftVerein (Berlin)Wohlfahrtsorganisation (Deutschland)
Signet Volkssolidaritaet
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Die Volkssolidarität (VS) ist ein vorwiegend in Ostdeutschland tätiger Sozial- und Wohlfahrtsverband. Die Hilfsorganisation wurde im Oktober 1945 in Dresden gegründet und breitete sich in den darauffolgenden Monaten in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands aus. Sie war eine Massenorganisation in der DDR und hatte eine wichtige Bedeutung bei der Betreuung älterer Menschen, auf die sie sich in den letzten Jahrzehnten der DDR beschränken musste. Seit der deutschen Wiedervereinigung umfasst der Arbeitsbereich auch die Betreuung chronisch Kranker, Pflegebedürftiger, sozial Benachteiligter sowie von Kindern und Jugendlichen. Die Gesamtorganisation der Volkssolidarität besteht aus einem Bundesverband, sechs Landesverbänden (in den Neuen Ländern und Berlin), 87 Kreis-, Stadt- und Regionalverbänden sowie rund 3000 Ortsgruppen. Im Jahr 2006 lag der Gesamtumsatz etwa bei 500 Millionen Euro. Die Volkssolidarität ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in dessen Vorstand sie durch die Präsidentin vertreten wird.

Auszug des Wikipedia-Artikels Volkssolidarität (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Volkssolidarität
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In der Umgebung

Victoria-Theater
Victoria-Theater

Das 1859 eröffnete Victoria-Theater an der Münzstraße 20 in Berlin-Mitte war ein einzigartiges architektonisches Experiment, indem es ein Sommer- und ein Wintertheater (d. h. einen auf die Seiten hin offenen und einen geschlossenen Zuschauerraum) mit dazwischen liegender gemeinsamer Bühne in sich vereinte. Der Zuschauerraum des Wintertheaters hatte drei Ränge mit Galerie und insgesamt 1400 Plätze. Der gesamte Raum konnte auch zu Tanzbällen dienen. Das Theater wurde von dem Impresario und Schauspieler Rudolf Cerf geplant (unter Beteiligung des Schauspielers Robert Guthery senior) und eröffnet, nachdem er vom Wallner-Theater abgegangen war. Erbaut wurde es von dem Berliner Theaterbaumeister Eduard Titz, nach Plänen von Carl Ferdinand Langhans. Erste Pläne, die dem Theater eine Art Einkaufszentrum und einen Konzertsaal vorlagern sollten, wurden aus Kostengründen nicht verwirklicht. August Conradi war Kapellmeister, und Schauspieler und Sänger wie Hermann Hendrichs, Emil Hahn (1871–1881, als Leiter), Charlotte Wolter oder Anna Müller-Lincke wirkten hier. Auf diesem Theater wurden Ausstattungsstücke nach Pariser Vorbild, Opern und Frühformen der Revue gegeben. Angelo Neumann gestaltete hier 1881 mit seiner Truppe die Berliner Erstaufführung von Richard Wagners Ring des Nibelungen. Seit den 1870er Jahren wurde das Sommertheater nur noch als Hinterbühne genutzt. Nachdem aufgrund baulicher Veränderungen die doppelte Bespielbarkeit in Sommer und Winter nicht mehr möglich war, konnte sich das Theater nicht weiterhin durchsetzen. Es wurde 1891 geschlossen und abgerissen.