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Bahnhof Kamata

Bahnhof in AsienBahnhof in den Bezirken TokiosBauwerk in Ōta (Tokio)East Japan Railway CompanyErbaut 1904
Tōkyū DentetsuVerkehr (Ōta, Tokio)
JR Kamata sta 001
JR Kamata sta 001

Der Bahnhof Kamata (jap. 蒲田駅, Kamata-eki) ist ein Bahnhof auf der japanischen Insel Honshū. Er wird gemeinsam von den Bahngesellschaften JR East und Tōkyū Dentetsu betrieben. Der bedeutende Verkehrsknotenpunkt befindet sich im Bezirk Ōta der Hauptstadt Tokio.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bahnhof Kamata (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bahnhof Kamata
蒲田駅西口交番, Ōta-ku

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 35.56247 ° E 139.71606 °
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Adresse

グランデュオ蒲田

蒲田駅西口交番
144-8621 Ōta-ku
Japan
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JR Kamata sta 001
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In der Umgebung

Ikegami Honmon-ji
Ikegami Honmon-ji

Ikegami Honmon-ji (jap. 池上本門寺) ist ein buddhistischer Tempel in Ōta, Tokio und u. a. auch administratives Zentrum der Nichiren-shū. Der Tempel, gegründet durch Nichirō (1245–1320) wurde an dem Ort errichtet, an dem der Mönch und Gelehrte Nichiren starb und eingeäschert wurde. Der Tempel ging aus dem umfangreichen Privatbesitz der Familie Ikegami hervor. Laut Nichiren Shu bat Ikegami Munenaka Nichiren unmittelbar vor dessen Tod in seiner Residenz um die Gründung des Tempels. Im März des Jahres 1945 wurden während eines Luftangriffes die Anlagen des Tempels stark beschädigt, dennoch wurden die meisten Gebäude rekonstruiert und offiziell als Wichtiges Kulturgut Japans deklariert. Zu diesen zählen neben der fünfstöckigen Pagode aus dem Jahre 1608 auch der 1784 zur Lagerung religiöser Schriften erbaute Kyōzō. Der Hōtō, erbaut 1781, steht an der Stelle, wo der Leichnam Nichirens eingeäschert wurde. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war die Tempelanlage noch ein gutes Stück weit von Tokio selbst entfernt und so notierten der britische Japanologe Basil Hall Chamberlain und W.B. Mason noch im Jahre 1907, dass der Tempel vorzüglich gelegen und durch die wunderbare Holzverarbeitung ein gutes Ausflugsziel in der näheren Umgebung Tokios sei. Mittlerweile ist der Tempel jedoch Teil des zu Tokio gehörenden Stadtbezirks Ōta. In dem Bereich zwischen dem Bahnhof Ikegami und dem Tempelgelände findet alljährlich am 13. Oktober in Erinnerung an den Tod Nichirens das sogenannte Oeshiki-Fest statt, das zahlreiche Besucher anlockt.

Heiken-ji
Heiken-ji

Der Heiken-ji (japanisch 平間寺), im Volksmund oft auch Kawasaki-Daishi (川崎大師) ist ein buddhistischer Tempel im Kawasaki-ku der japanischen Stadt Kawasaki (Präfektur Kanagawa). Er ist der Haupttempel der Chizan-ha (智山派) des Shingi-Shingon (真言宗) der Shingon-shū. Sein Ruf, gläubigen Menschen großes Glück zu bringen, macht ihn zu einem der drei populärsten Tempel des Hatsumōde, während dessen ihn zwei bis drei Millionen Menschen aufsuchen. Die Ursprünge des Tempels gehen zurück auf den Samurai Hirama Kanenori (平間 兼乗; Lebensdaten unbekannt) aus der Provinz Owari, der von seinem Herrn Minamoto no Yoshimitsu (新羅 三郎 源 義光, Shinra Saburō Minamoto no Yoshimitsu; 1045–1127) wegen einer (falschen) Anklage seines Standes enthoben wurde und als Rōnin durch das Land reiste und sich schließlich am Tama an der heutigen Bucht von Tokio als Fischer niederließ. Der Legende nach soll Kanenori im Alter von 42 Jahren eines Nachts der Mönch Kōbō-Daishi im Traum erschienen sein und Kanenori bedeutet haben, eine von Kūkai selbst während seines Aufenthaltes in China angefertigte Kūkai-Statue mit seinem Fischernetz am Strand zu bergen. Nachdem Kanenori getan haben soll, wie ihm geheißen, soll ihn der Priester Sonken (尊賢) vom Kōya-san Kongōbu-ji aufgesucht haben und mit ihm zusammen im dritten Jahr der Ära Daiji (大治), d. h. 1128, einen kleinen Tempel (der ursprüngliche Heiken-ji) für die Statue gebaut haben. Kanenori wurde später rehabilitiert und spendete aus Dankbarkeit die Hälfte des Einkommens von seinem Lehen an den Tempel. Über die Jahrhunderte kam der Tempel in den Ruf, gläubigen Menschen besonderes Glück zu bringen. Er wurde jedoch erst in der späten Edo-Zeit populär, nachdem der Sitz des Bakufu in die unmittelbare Umgebung (nach Edo) verlegt wurde und der zweite Sohn des achten Tokugawa-Shōguns Tokugawa Yoshimune (1684–1751), Tokugawa Munetake (徳川宗武, auch Tayasu Munetake (田安宗武); 1716–1771) zum Patron des Tempels avancierte. Munetake hatte den Tempel im Jahr 1753 aufgesucht, um für seine Gemahlin zu beten, die kurz davor stand, 33 Jahre alt zu werden, ein dem traditionellen Aberglauben nach unglücksbringendes Alter (厄年, yakudoshi; 25 und 42 für Männer, 19 und 33 für Frauen). Munetakes Gemahlin verbrachte das Jahr ohne schlimme Zwischenfälle. Munetake besuchte den Tempel im Jahr 1756, um wegen seines eigenen Yakudoshi zu beten, und auch dieses Jahr war ein glückliches, weswegen Munetake sich fortan der finanziellen Unterstützung und der Lobpreisung des Tempels widmete. So besuchten schon bald die Shōgune während ihres Yakudoshi den Heiken-ji, um hier für Glück in diesem Jahr ihres Lebens zu beten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die hochindustrialisierte Gegend um Kawasaki durch amerikanische B-29-Bomber flächendeckend zerstört, wodurch auch der Tempel fast komplett vernichtet wurde. Auch die Bibliothek des Heiken-ji fiel den Bomben anheim, weswegen die geschichtlichen Ursprünge später wegen fehlender Dokumente nicht mehr detailliert rekonstruiert werden konnten.