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Royal Institute of British Architects

ArchitektenverbandArchitektur (Vereinigtes Königreich)Bauwerk in der City of WestminsterGrade-II*-Bauwerk in LondonOrganisation (City of Westminster)
Verbandsgründung 1834
Cmglee Royal Institute of British Architects
Cmglee Royal Institute of British Architects

Das Royal Institute of British Architects (kurz RIBA, deutsch Königliches Institut Britischer Architekten) ist eine Standesvertretung britischer Architekten mit Sitz in London. Es ist vergleichbar mit den deutschen Architektenkammern. Das RIBA hat weltweit mehr als 53.000 Mitglieder. Zugelassene Architekten dürfen den Namenszusatz RIBA verwenden, ehemalige Fellows tragen den Titel FRIBA.

Auszug des Wikipedia-Artikels Royal Institute of British Architects (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Royal Institute of British Architects
Portland Place, London Fitzrovia

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Breitengrad Längengrad
N 51.52127 ° E -0.14489 °
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Adresse

Royal Institute of British Architects

Portland Place 66-68
W1B 1AD London, Fitzrovia
England, Vereinigtes Königreich
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Webseite
architecture.com

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Cmglee Royal Institute of British Architects
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In der Umgebung

Queen’s Hall
Queen’s Hall

Die Queen’s Hall war ein 1893 eröffneter Konzertsaal in der Innenstadt von London. Er war insbesondere bekannt als Gründungsort der Konzertreihe Proms, die dort 1895 von Robert Newman ins Leben gerufen wurde. Der Konzertsaal lag am Langham Place und besaß insgesamt 17 Ein- und Ausgänge nach drei Straßen hin (die beiden anderen Straßen waren Riding House Street und Great Portland Street). Er verfügte über bis zu 3.000 Sitzplätze auf einer Grundfläche von rund 2.000 m². Das Gebäude wurde von Thomas Edward Knightley (1824–1905) entworfen, der sich auf einen Grundriss von Charles John Phipps gestützt hatte, und galt als Aufführungsstätte mit „perfekter Akustik“. Spätere Anpassungen bis 1919 reduzierten die Kapazität auf 2.400 Plätze. Die Queen’s Hall musste 1941 geschlossen werden, da das Auditorium infolge des Treffers einer einzelnen Brandbombe ausbrannte (während eines massiven Luftangriffs, in dessen Verlauf auch die Kammer des House of Commons und viele andere Gebäude zerstört wurden). Von 1954 bis 1955 wurde ein Machbarkeitsgutachten unter Vorsitz von Lord Robbins erstellt, das sich mit dem Wiederaufbau als „New Queen’s Hall“ befasste. Dieses kam zu folgendem Schluss: Unter musikalischen Aspekten ist es wünschenswert, die zerstörte Queen’s Hall durch einen neuen großen Saal mit guter akustischer Qualität zu ersetzen. Allerdings bestehen Zweifel, dass eine genügend hohe Nachfrage für den Betrieb besteht, ohne Zuhörer von subventionierten Konzertsälen, die bereits vorhanden sind, abzuziehen („On musical grounds it is desirable to replace the destroyed Queen’s Hall by another large hall of good acoustic qualities, but it is doubtful if there is a potential demand which would enable it to run without subtracting from the audiences of subsidised halls already in existence.“) Am früheren Standort der Queen’s Hall befindet sich heute das St George’s Hotel. Das Grundstück ist im Besitz der Crown Estate.

Royal College of Physicians
Royal College of Physicians

Das Royal College of Physicians (RCP; Königliches Ärztekollegium) ist ein Ärzteverband und Institut in Großbritannien mit Sitz in London (St. Andrews Place am Regent’s Park). Am RCP können ebenso wie an den Partnerinstituten (dem Royal College of Physicians of Edinburgh, dem Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow, dem Royal College of Physicians of Ireland) Qualifikationen in Form einer Mitgliedschaft (MRCP) erworben werden und andere spezialisiertere Fachqualifikationen. Früher gab es auch ein Lizenziat (LRCP). Aus den Mitgliedern wurden auch die Fellows gewählt (FRCP), wozu allerdings auch auswärtige Fellows kamen. Es gibt Fakultäten für Pharmakologie (Pharmaceutical Medicine) und Arbeitsmedizin (Occupational Medicine). Das RCP wurde 1518 mit königlicher Genehmigung von Heinrich VIII. gegründet. Seit 1674 führt es den Zusatz Royal. Es diente von Anfang an dem Zweck, die Qualifikation der Ärzte sicherzustellen und gegen nicht-qualifizierte Mediziner (wozu damals zum Beispiel auch Apotheker zählten) vorzugehen. Sie gaben auch Bücher heraus (wie die London Pharmacopeia 1618, die die Zusammensetzung der Arzneimittel regelte, und die Nomenclature of Diseases 1869) und beaufsichtigten die Veröffentlichung medizinischer Bücher in Großbritannien. Das Royal College of Physicians hat ein eigenes Museum mit umfangreichen Sammlungen zum Beispiel von medizinischen Instrumenten, von Skulpturen und Porträts sowie Silber. Das RCP war früher im heutigen Canada House am Trafalgar Square und ist heute am Regents Park in einem 1964 von Denys Lasdun entworfenen Gebäude ansässig. Alle zwei Monate erscheint die Zeitschrift des Colleges Clinical Medicine. Jährlich findet die Lumleian Lecture statt, benannt nach Lord John Lumley (um 1533–1609), ferner die Croonian Lecture, die Bradshaw Lecture, die Goulstonian Lecture und die Harveian Oration (seit 1656) zu Ehren von William Harvey. Chirurgen und Zahnärzte haben ein eigenes Royal College of Surgeons of England (und ähnlich in Edinburgh und Irland). Es gibt auch noch weitere Ärzteverbände wie das Royal College of Obstetricians and Gynaecologists.