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Schloss Wilhelmsthal (Calden)

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Wilhelmsthal Parkseite
Wilhelmsthal Parkseite

Das Schloss Wilhelmsthal ist ein Schloss nahe der Großstadt Kassel bei Calden im nordhessischen Landkreis Kassel (Deutschland). Die Anlage wurde von 1743 bis 1761 erbaut und zählt zu den bedeutendsten Rokokoschlössern nördlich des Mains. Das Schloss besitzt einen großflächigen Park mit Wasserspielen. Das Schlossgebäude kann im Rahmen von täglichen Führungen besichtigt werden. Der Park – seit 2009 Bestandteil des European Garden Heritage Network – ist ganzjährig bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglich.

Auszug des Wikipedia-Artikels Schloss Wilhelmsthal (Calden) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Schloss Wilhelmsthal (Calden)
Buchenallee, Calden

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.393047 ° E 9.415798 °
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Adresse

Schlosspark Wilhelmsthal (Park Wilhelmsthal)

Buchenallee
34379 Calden
Hessen, Deutschland
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Wilhelmsthal Parkseite
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In der Umgebung

Frankenhausen (Grebenstein)
Frankenhausen (Grebenstein)

Frankenhausen ist eine Wüstung in der Gemarkung von Burguffeln, einem Stadtteil von Grebenstein im nordhessischen Landkreis Kassel. Sie befindet sich etwa 2 km südlich von Burguffeln und 1,5 km östlich von Calden, auf 235 m Höhe über NHN, rund 700 m südwestlich des im 17. Jahrhundert eingerichteten Kammerguts, der heutigen Staatsdomäne Frankenhausen, im Bereich der Flurbezeichnung „Kirchhof“. Die Bundesstraße 7 verläuft westlich, die Bundesstraße 83 östlich an der einstigen Siedlung vorbei. Der Ort wurde um 1120 als „villa Franconhuson“ erstmals urkundlich erwähnt. Neuere Forschungen ergaben allerdings, dass bereits im 9. Jahrhundert Güter des Klosters Corvey im Umfang von vier Hufen in Frankenhausen verzeichnet waren. Siedlungsgeschichtliche Untersuchungen ergaben, dass der Ort ein Kirchdorf war, und noch im 19. Jahrhundert wurden Profilsteine der verschwundenen Kirche im Mauerwerk einer Frankenhäuser Scheune bei deren Abriss gefunden. Die Siedlung war wahrscheinlich 1323 bereits wüst gefallen und wurde 1336 definitiv als Wüstung bezeichnet, aber Teile der Gemarkung wurdern weiterhin bearbeitet. Im 12., 13. und 14. Jahrhundert hatten, unter Kurmainzer Oberherrschaft, verschiedene Klöster aus der weiteren Umgebung Besitz im Ort, so das Kloster Helmarshausen, das Kloster Hardehausen und das Stift Kaufungen. Spätestens ab 1322 erhoben auch die Landgrafen von Hessen Besitzansprüche, als ihnen die Familie Groppe von Gudenberg u. a. 2½ Hufen im inzwischen offenbar bereits wüst gefallenen Frankenhausen veräußerte und sie diesen Besitz mit dem Grebensteiner Burglehn verknüpften. Kurmainz gab seine Ansprüche keineswegs auf, und 1336 versetzte der Erzbischof von Trier und Mainzer Administrator Balduin von Luxemburg dem Ritter Arnold von Portenhagen, seiner Frau und ihren Erben das nahe Dorf Calden und die mainzische Hälfte der Wüstung Frankenhausen. Der hessische Anteil der Gemarkung war spätestens ab Mitte des 14. Jahrhunderts Lehen der Herren von Grifte. Als die Mainzer Besitzungen zwischen Diemel und Weser von Erzbischof Adolf II. im Jahre 1462 an Landgraf Ludwig II. verpfändet werden mussten, kam auch die mainzische Hälfte von Frankenhausen an Hessen. 1539 gelangte der Ort von den Herren von Grifte an Wilhelm von Schachten, dessen Familie schrittweise die anderen Besitzer kleinerer Anteile der Gemarkung verdrängten, so die von Stockhausen und das Kloster Lippoldsberg. 1643 verkaufte Anna von Schachten, Witwe Dietrichs von Schachten, für 14.400 Taler der Landgräfin Amalie Elisabeth, Witwe des 1637 verstorbenen Landgrafen Wilhelm V. und vormundschaftliche Regentin der Landgrafschaft Hessen-Kassel, neben dem Gut Amelgotzen auch die Feldmark Frankenhausen. Im Nordosten der aufgegebenen Siedlung wurde in den Jahren von 1643 bis 1653, zur wirtschaftlichen Versorgung des neu errichteten fürstlichen Landsitzes Amalienthal, ein Vorwerk errichtet und ein Kammergut gegründet, das seitdem kontinuierlich durch Pächter als landwirtschaftliches Gut bewirtschaftet wurde. Das Gut wurde 1926 Staatsdomäne und sein Grundbesitz wurde 1928 nach Burguffeln eingemeindet. Die Domäne wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hessisch Im Juli 1998 pachtete die Universität Kassel die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen und sie betreibt dort seitdem ein Lehr-, Versuchs- und Transferzentrum für Ökologische Landwirtschaft und Nachhaltige Regionalentwicklung.