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Adler Apotheke (Dortmund)

Apotheke in DeutschlandBaudenkmal in DortmundErsterwähnung 1322Gegründet 2000Medizinhistorisches Museum in Deutschland
Museum in DortmundPharmaziehistorisches Museum
Dortmund alter markt reinoldikirche (mb)
Dortmund alter markt reinoldikirche (mb)

Die Adler Apotheke am Alten Markt in Dortmund ist die älteste an ihrem ursprünglichen Standort vorhandene Apotheke in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde 1322 erstmals urkundlich erwähnt, und ihre jeweiligen Besitzer sind seit über 500 Jahren namentlich nachgewiesen. Derzeit betreibt die Familie Ausbüttel die Adler-Apotheke. In den Kellern der heutigen Apotheke befand sich zwischen den Jahren 2000 bis 2017 ein Apotheken-Museum mit über 6.000 Exponaten. Hier fanden sich auf knapp 130 m² Ausstellungsfläche in acht Ausstellungsräumen Sammlungsstücke aus einer historischen Apotheke mit Offizin (Handverkaufsraum), Materialkammer, Labor, Vorratsräumen, Fayenceraum, Bibliothek sowie einer Kräuterkammer. Das Museum befindet sich seit 2017 in der Wißstraße und hat eine Ausstellungsfläche von 300 m².Das um 1914 nach dem Entwurf der Dortmunder Architekten Hugo Steinbach und Paul Lutter errichtete Gebäude der Adler-Apotheke steht unter Denkmalschutz, außerdem sind die im Museum gezeigten historischen Einrichtungen aus der Wuppertaler Victoria-Apotheke und aus der Remscheider Löwen-Apotheke als bewegliche Denkmale in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Adler Apotheke (Dortmund) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Adler Apotheke (Dortmund)
Markt, Dortmund Innenstadt West

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N 51.514 ° E 7.4667222222222 °
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Adresse

Markt 4
44137 Dortmund, Innenstadt West
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Dortmund alter markt reinoldikirche (mb)
Dortmund alter markt reinoldikirche (mb)
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In der Umgebung

Stadtbezirk Innenstadt-West (Dortmund)
Stadtbezirk Innenstadt-West (Dortmund)

Der Stadtbezirk Innenstadt-West als einer der drei Innenstadtbezirke Dortmunds beinhaltet wesentliche Einrichtungen der Verwaltung und Kultur. Zum Stadtbezirk Innenstadt-West gehören das historische Zentrum der Stadt innerhalb der ehemaligen Wallanlagen und damit auch das Einkaufszentrum und die politischen Einrichtungen der Stadt. Südlich davon liegen urbane Wohnquartiere, zunächst das Klinikviertel um das Klinikzentrum Mitte des Klinikums Dortmund und das St.-Johannes-Hospital, dann das Kreuzviertel und die Sportanlagen (Westfalenstadion, Westfalenhallen, Stadion Rote Erde und Helmut-Körnig-Halle) im ehemaligen Dortmunder Volkspark. Westlich des eigentlichen Stadtzentrums schließt sich dichte Wohnbebauung rund um die Rheinische Straße (Unionviertel) an. Dieser Teil des Stadtbezirks ist dicht bebaut mit Architektur aus der Zeit um 1900. Die als Wohngebäude genutzten Häuser in den verkehrsberuhigten Seitenstraßen südlich der Rheinischen Straße sind teilweise gut saniert. Auf der nördlichen Seite der Rheinischen Straße liegen die frühere Dortmunder Union-Brauerei, deren Hauptgebäude heute als Dortmunder U bekannt ist. Westlich davon liegt schließlich der zum Stadtbezirk gehörende Stadtteil Dorstfeld, ein früher vom Bergbau geprägter Bereich, was sich heute noch sichtbar in einer Reihe von Zechensiedlungen dokumentiert. Der Innenstadtbezirk wird durch die Parkanlagen Stadtgarten, Tremoniapark und Westpark aufgelockert. Bezirksbürgermeister ist Friedrich Fuß(B90/Die Grünen). Die Bezirksvertretung Innenstadt-West besteht wie in allen Stadtbezirken aus 19 Mitgliedern (7 B90/Die Grünen, 4 SPD, 3 CDU, 2 Die Linke, 1 DIE PARTEI, 1 FDP, 1 AfD).

Europabrunnen (Dortmund)
Europabrunnen (Dortmund)

Der Europabrunnen ist ein Brunnen und Kunstwerk in der Kleppingstraße an der Ecke zum Ostenhellweg im Zentrum der Dortmunder Innenstadt. Er befindet sich auf dem Conrad-von-Soest-Platz, neben der Marienkirche. Gestaltet wurde der Brunnen durch Joachim Schmettau, im Zuge der Verkehrsberuhigung und Umgestaltung der Kleppingstraße im Jahr 1989. Er wurde am 18. März 1989 an die Stadt Dortmund übergeben. Die Motive des Brunnens sind eine Anspielung auf die kulinarischen Angebote der Umgebung. Schmettau wollte sein Kunstwerk „lukullischer Brunnen“ nennen und mit seinen phantasievoll gestalteten Figuren, Menschen und Tieren, Bezug auf die vielen kulinarischen Angebote entlang der Kleppingstraße nehmen, doch wurde der Brunnen auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dortmund Europabrunnen genannt. Ein Grund dürfte die noch nicht lang zurückliegende Europawahl gewesen sein, ein anderer war der durch Bürgermeister Günter Samtlebe formulierte Wunsch, dass der Brunnen zeigen solle, was Europa für uns bedeute, „auch vor dem Hintergrund der Entwicklung in der DDR“. Zuvor befand sich am Rande des Platzes ein Stufenbrunnen, der in den 1970er Jahren an der Marienkirche errichtet worden war. Schmettau konnte sich mit seinem Entwurf gegen fünf weitere Künstler durchsetzen, unter ihnen auch gegen Eberhard Linke, der bereits den Gauklerbrunnen im Stadtgarten Dortmund gestaltet hatte. Schmettaus Entwurf wurde durch eine Jury bestehend aus Politikern und Kunstsachverständigen ausgewählt.Ausgeführt wurde die Arbeit in Granit und Bronze. Der Brunnen hat eine Größe von 0,5 m im kleinen, oberen Becken und 4,5 m im großen, unteren Becken, die Breiten betragen 7 und 12 m. Der Brunnen wird unter der Kunstwerk-Nr. 44135-003 als Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Dortmund geführt. Schmettau hat in seinem Kunstwerk das Gefälle der Straße und auch einen ehemaligen Bachlauf, der sich an dieser Stelle befunden hatte, berücksichtigt. Das Wasser des Brunnens entspringt im oberen Wasserbecken, dem kleineren, welches von einer Kugel gekrönt ist, schlängelt sich auf der nördlichen Seite um einen Frosch aus Bronze, sprudelt über Stufen, die auch den ehemaligen Bauchlauf durch unterschiedliche Ausarbeitung darstellen, um dann das untere, größere Becken zu füllen. Auch auf der südlichen Seite ergießt sich das Wasser vom oberen ins untere Becken und hier versucht eine Person aus Bronze, den Brunnen zu erklimmen. In beiden Becken befinden sich kleine Fontänen. Umgeben ist das untere Becken von einem breiten Rand, der zum Sitzen einlädt.Mit seinem Standort markiert der Brunnen den Anfang des Fußgängerbereiches der Kleppingstraße zum Ostenhellweg.