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Glückstadt

ExulantenstadtFestung in Schleswig-HolsteinGegründet 1617Gemeinde in Schleswig-HolsteinGlückstadt
IdealstadtOrt an der ElbeOrt im Kreis SteinburgOrt mit SeehafenStadt in Schleswig-Holstein
Wappen Glückstadt
Wappen Glückstadt

Glückstadt (dänisch: Lykstad) ist eine rechts der Unterelbe gelegene Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Sie ist nach Itzehoe die zweitgrößte Stadt im Kreis Steinburg, der zur Metropolregion Hamburg gezählt wird. Glückstadt ist überregional bekannt durch die traditionsreiche Matjes-Produktion und durch die Elbfähre Glückstadt–Wischhafen, die die Elbmarschen in Holstein mit dem Elbe-Weser-Dreieck in Niedersachsen verbindet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Glückstadt (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.788125 ° E 9.42398889 °
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Adresse

Markt

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25348
Schleswig-Holstein, Deutschland
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Wappen Glückstadt
Wappen Glückstadt
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Palais für aktuelle Kunst
Palais für aktuelle Kunst

Das Palais für aktuelle Kunst – nach einer doppeldeutigen Inschrift am Hause auch oft Palais Quasi non Possidentes (lat.; „als ob wir nicht die Besitzenden wären“, vgl. 1 Kor 7,30 ) genannt – ist ein Gebäude im historischen Stadtkern von Glückstadt in Schleswig-Holstein. Es beherbergt die Ausstellungsräume eines Glückstädter Kunstvereins. Aufgrund einer unsicheren Finanzlage droht dem Haus ab 2011 die Schließung.Das Palais wurde von 1630 bis 1631 ursprünglich im Stil der Renaissance errichtet und um 1697 barock überformt. Das zweistöckige Palais ist mit seiner Traufe auf den Glückstädter Hafen ausgerichtet, die achtachsige Fassade durch Kolossalpilaster gestaltet. Zur Erbauungszeit stand es in direkter Nähe zum sich hier einst befindenden Glückstädter Schloss. Im Inneren des Gebäudes sind noch einige Ausstattungsmerkmale des 17. und 18. Jahrhunderts vorhanden. Der Grundriss ist barock gegliedert; die Türen zum Teil en filade gereiht. Einige von ihnen verfügen noch über zeitgemäße Türstürze, weitere sind mit Oberlichtern aus dem Rokoko versehen. In einigen Salons sind Rudimente der früheren Wandmalereien, Deckenstukkaturen und alte Öfen erhalten. Das Gebäude diente – nachdem das benachbarte Schloss zunehmend baufälliger wurde – von 1700 bis 1752 als Sitz der Regierungskanzlei, dann übernahm das sich ebenfalls in Glückstadt befindende Wasmer-Palais diese Aufgabe. Das Haus Quasi non Possidentes gelangte in privaten Besitz. 1986 wurde das Gebäude restauriert. Seit 2000 wird das Gebäude als „Palais für aktuelle Kunst“ vom gleichnamigen Verein betrieben. Gezeigt werden auf 500 m² Einzelausstellungen bekannterer zeitgenössischer Künstler (z. B. Adam Jankowski im Jahr 2001) aber mittlerweile auch thematische Ausstellungen (z. B. „Knospen wollen explodieren“).