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Sternbrücke (Hamburg)

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Sternbrücke hh
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Die Sternbrücke ist eine diagonal über die Straßenkreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße führende Eisenbahnbrücke in den Hamburger Stadtteilen Altona-Altstadt und Sternschanze. Sie wurde 1893 im Zuge der Trassierung der Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn erbaut und besteht in ihrer heutigen Form als Stahl-Balkenbrücke seit 1925/1926. Über ihr verlaufen je zwei Gleise der Fernbahn und der Hamburger S-Bahn. Sie ist ein Kulturdenkmal.

Auszug des Wikipedia-Artikels Sternbrücke (Hamburg) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Sternbrücke (Hamburg)
Stresemannstraße, Hamburg Sternschanze (Altona)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 53.561388888889 ° E 9.955 °
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Adresse

Sternbrücke

Stresemannstraße
22769 Hamburg, Sternschanze (Altona)
Deutschland
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In der Umgebung

Moritz-Liepmann-Haus
Moritz-Liepmann-Haus

Das Moritz-Liepmann-Haus wurde im Jahre 1972 als Anstalt des damals sogenannten Überleitungsvollzuges, in einem aus dem Jahre 1910 stammenden Haus, das Teil des ehemaligen preußischen Garnisonslazaretts war, im Hamburger Stadtteil Altona gegründet. Der erste Leiter und Gründer war der Sozialpädagoge Günter Behnk. Vorsitzende des Beirates war die Kriminologin Lieselotte Pongratz. Der Name des Hauses erinnert an den deutschen wie hamburgischen Strafrechtler und Kriminologen Moritz Liepmann. Das Haus bot Platz für 45 Strafgefangene (38 Männer und 7 Frauen). Die Insassen waren dort für etwa 6–12 Monaten untergebracht, nachdem sie schon den überwiegenden Teil der Haftstrafe im geschlossenen Vollzug verbüßt hatten. Sie wurden, mit sozialpädagogischer Begleitung, auf die Entlassung vorbereitet. Nach dem ursprünglichen Konzept wurden die Häftlinge, nach kurzer Zeit der Beobachtung innerhalb des Hauses, außerhalb der Anstalt zur Arbeit eingesetzt. Nach Inkrafttreten des Strafvollzugsgesetzes wurde das Moritz-Liepmann-Haus Anstalt des offenen Vollzuges und Freigängerhaus. Es gilt bis heute als Muster eines innenstadtnahen Übergangsvollzuges. Unter Justizsenator Roger Kusch wurde das Haus, gegen den Widerstand der Insassen und der Anwohner im Jahre 2005 geschlossen. Im schwarz-grünen Koalitionsvertrag von 2008 war seine Wiedereröffnung vorgesehen. Nach Ende dieser Koalition wurde dieser Plan jedoch nicht weiterverfolgt. 2016 wurde das Haus zu einer Unterkunft für geflüchtete und obdachlose Frauen umgebaut.

Trinity (Diskothek)

Das Trinity im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel war eine Nobel-Diskothek der 1980er Jahre. Die Diskothek wurde dem New Yorker Studio 54 nachempfunden und im Dezember 1978 im ehemaligen Tanzpalast „Kaisersaal“ eröffnet. Nach dem Ende des Trinity 1993 befindet sich in dem Gebäude der heutige Delphi Showpalast. Sieben Innenarchitekten arbeiteten fünf Monate lang in rund zweitausend Arbeitsstunden an über einhundert Detailplänen, die in monatelanger Arbeit umgesetzt wurden. Es wurden 80.000 m Kabel verlegt, 1000 Lampen und Scheinwerfer, 300 m Neon-Lightshow-Röhren. 270 einzelne Schalter zur Bedienung um das Touchboard. 2 riesige Behälter unter der DJ-Kanzel (man ging dort neben der Kanzel in eine Art Keller)für die Nebelshow. Diese Behälter wurden mit Trockeneis befüllt und dann ließ man heißes Wasser darauf laufen. Die US-Zeitschrift Billboard (zu der Zeit die DJ-Zeitschrift) hat die Lightshow des Trinity zur besten der Welt gekürt. Richard Long and Associates, New York, Leistung 10.000 Watt, davon 2 Basslautsprecher unter der Tanzfläche, sowie 30 Lautsprecher in Gruppen um die Tanzfläche herum. 4 Endstufen, 2-Kanal DBX Equalizer. Um die Anlage auf ein Optimum an Sound einzustellen brauchte man die Fachleute von Richard Long. Die Tanzfläche hatte eine Fläche von 200 m². Es gab 350 Sitzplätze und ca. 1000 Personen hatten Platz. Eine Mainbar unten, zusätzlich zwei Bars links und rechts neben der Tanzfläche. Auf der Galerie gab es ebenfalls eine Bar. Angestellte inklusive DJ und LJ: Es waren ständig zwischen 40 und 50 Personen beschäftigt, Barleute, Kellner, Pagen, Kasse, Hausmeister, Techniker usw. Die Räumlichkeiten waren für damalige Verhältnisse groß, die Einrichtung teuer, die Lichtanlage, an der ein eigener „Light-Jockey“ arbeitete, aufwendig. Das Trinity war auch Veranstaltungsort für Konzerte. In den 1980er Jahren spielten dort unter anderem Depeche Mode, Level 42 oder Shakatak. Die Schließung erfolgte 1986; unter anderem Namen (Base) wurde weitere vier Jahre in den Räumlichkeiten eine Diskothek betrieben, bis auch diese geschlossen wurde. Bis zum Jahr 1992 wurde wieder unter dem alten Namen TRINITY die Diskothek betrieben. Dann wurden die Türen für immer geschlossen. In den ehemaligen Räumen des Trinity befindet sich mittlerweile der Delphi Showpalast. Im Jahre 2006 hatten Andreas Luther und Swen Geiss die Idee, eine Homepage über das ehemalige Trinity ins Netz zu stellen. Dies erfolgte im Jahr 2007 mit großem Erfolg. Die ersten beiden Revival-Partys fanden zusammen mit 54Disco.de und Trinity Hamburg.de im Jahr 2007 im Edelfettwerk Hamburg statt. Mit dabei die DJs aus dem Trinity von damals wie Jens Lissat, Gary Dee und Swen Geiss. Im Jahr 2008 übernahmen die Revivalparty Kühl und Lissat und veranstalten diese mit großem Erfolg bis heute, zuletzt sogar in der original Trinity-Location.