place

Expo 2008

Geschichte (Saragossa)Veranstaltung 2008Veranstaltung in SpanienWeltausstellung
Expo 2008 Fluvi en el Pilar
Expo 2008 Fluvi en el Pilar

Die Weltausstellung Expo 2008 fand vom 14. Juni bis 14. September 2008 in Saragossa in Spanien unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ statt. Die Vergabe der Expo 2008 an Saragossa erfolgte am 16. Dezember 2004. Auf der Expo gab es drei Themenpavillons zum Thema „Wasser“: den Brückenpavillon über dem Fluss Ebro, den Wasserturm sowie Europas größtes Fluss-Aquarium. Das Maskottchen der Expo 2008 war ein Wassertropfen namens „Fluvi“. Der Name leitet sich vom Lateinischen flumen vitae („Fluss des Lebens“) ab. Um sich auf den erwarteten Andrang von etwa 7,5 Millionen Besuchern vorzubereiten – tatsächlich waren es über 5,6 Millionen – wurde der Flughafen erweitert und ein Straßenbahnnetz aufgebaut, wobei Letzteres erst in einigen Jahren fertiggestellt werden kann. Weiterhin wurden ein Kongresszentrum, ein High-Tech-Gewerbegebiet, ein Flussaquarium, ein neuer Stadtpark und eine zweistöckige Glasbrücke über den Fluss Ebro gebaut. Die Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro trugen zu 70 Prozent der spanische Staat, zu 15 Prozent die Regierung von Aragonien und zu 15 Prozent die Stadt Saragossa.

Auszug des Wikipedia-Artikels Expo 2008 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Expo 2008
Andador de Berta Cáceres Flores, Saragossa Actur-Rey Fernando

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Expo 2008Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 41.66905 ° E -0.902853 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Andador de Berta Cáceres Flores

Andador de Berta Cáceres Flores
50018 Saragossa, Actur-Rey Fernando
Aragonien, Spanien
mapBei Google Maps öffnen

Expo 2008 Fluvi en el Pilar
Expo 2008 Fluvi en el Pilar
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Puente del Tercer Milenio
Puente del Tercer Milenio

Die Puente del Tercer Milenio überbrückt den Ebro in Saragossa in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Aragonien und verbindet die Stadtteile Delicias und La Amozara mit dem Viertel Actur-Rey Fernando. Die anlässlich der Expo 2008 gebaute 6-spurige Brücke verbindet die Avenida de la Expo 2008 mit der Avenida de las Ranillas. Das von Juan José Arenas entworfene Bauwerk gilt als die größte Stabbogenbrücke der Welt aus Beton. Sie hat 2 × 3 Fahrspuren, die durch einen Mittelstreifen mit den Lichtmasten getrennt werden, beidseits einen zweispurigen Radweg sowie Gehwege, die durch halbseitig mit durchsichtigem Material verkleidete Röhren vor Wind und Wetter geschützt sind. Der Fahrbahnträger ist 270 m lang und 43 m breit. Er hängt an einem Betonbogen, der sich an beiden Enden aufspaltet, so dass er mit dem Fahrbahnträger an dessen auskragenden äußeren Rändern verbunden ist und auf großen Elastomerlagern auf den Pfeilern aufliegt. Der Bogen hat eine Stützweite von 216 m und eine Höhe von 36 m über der Fahrbahn. Er besteht aus einem 5,4 m breiten und 1,8 m hohen Hohlkasten aus hochfestem Beton. Zwischen dem Bogen und den äußeren Rändern des Fahrbahnträgers sind auf jeder Seite 32 Hänger gespannt. In der Seitenansicht verlaufen sie in der Vertikalen. Da sie aber schräg zwischen dem über der Längsachse der Brücke stehenden Bogen und dem Fahrbahnrand gespannt sind, vermitteln Ansichten der Brücke schräg vom Ufer das Bild einer Netzwerkbogenbrücke. Die Puente del Tercer Milenio ist eine in vielen Aspekten weiterentwickelte Form der Barqueta-Brücke in Sevilla, einer 1992 eröffneten, ebenfalls von Juan José Arenas entworfenen stählernen Stabbogenbrücke. Die Puente del Tercer Milenio wurde von Dragados errichtet und am 7. Juni 2008 eröffnet.

Bahnhof Zaragoza-Delicias
Bahnhof Zaragoza-Delicias

Der Bahnhof Delicias in der spanischen Stadt Saragossa ist ein kombinierter Eisenbahn- und Busbahnhof. Der Bahnhof wurde von den Architekten Carlos Ferrater, José María Valero und Félix Arranz und dem Ingenieur Juan Broseta projektiert. Er befindet sich im Westen der Stadt über tiefer gelegten Gleisen, die den Bahnhof in Ostrichtung durch Tunnels unter der Stadt und westwärts an das Tageslicht führen, wo sich ein Knotenpunkt zwischen mehreren Eisenbahnstrecken und eine Umspuranlage befindet, die es geeignetem Rollmaterial ermöglicht, von Breitspur- auf Normalspurgleise zu wechseln. Der Bahnhof wurde im Jahre 2003 mit Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Barcelona/Huesca eröffnet und ersetzt seither für die Fernbahn den zentraler gelegenen Bahnhof El Portillo. Der Bahnhof beherbergt Gleise unterschiedlicher Spurweiten sowie teilweise noch ungenutzte Bahngleise, die für eine zukünftige U-Bahn, die zweite Ausbaustufe der S-Bahn Saragossa und geplante Hochgeschwindigkeitsstrecken vorgesehen sind. Die vollständige Nutzung des Bahnhofes war für das Jahr 2015 vorgesehen. Weiter befindet sich im Bauwerk ein getrennter Fern- und Nahverkehrsbereich. Für den Zugang zu den Fernbahnsteigen gibt es eine Gepäckkontrolle wie an Flughäfen, was in Spanien als Konsequenz aus den Anschlägen am 11. März 2004 eingeführt worden ist. Das Bahnhofsgebäude ist 600 m lang, 80 m breit und besteht aus drei Ebenen. Im Erdgeschoss befinden sich ein Einkaufszentrum, Fahrkartenschalter sowie die Zugangskontrolle. Die mittlere Ebene dient dem Zugang zu den Gleisen. Unten sind mehrere Inselbahnsteige sowie bei endgültiger Nutzung acht Gleise. Der Busbahnhof befindet sich in einem Seitengebäude.

Fundación Goya en Aragón

Die Fundación Goya en Aragón ist eine spanische Stiftung. Mit dem Dekret 30/2007 der Regierung von Aragonien vom 27. Februar 2007 wurde die Gründung der fundación privada de iniciativa pública (privaten Stiftung für öffentliche Initiativen) namens „Fundación Goya en Aragón“ genehmigt. Die Stiftung wurde dann am 24. April 2007 gegründet. Präsident des Kuratoriums der Stiftung ist Javier Lambán, der Präsident der Regierung von Aragonien (Presidente del Gobierno de Aragón). Das Hauptziel der Fundación Goya en Aragón (Stiftung Goya in Aragonien) ist die Förderung und Verbreitung der Persönlichkeit Goyas in ganz Spanien, insbesondere in der Autonomen Gemeinschaft Aragonien, vor allem über ihre Website, auf der nach eigenen Angaben über 1800 Werke von Francisco de Goya präsentiert werden. Die Stiftung hat gemäß ihrer Satzung (Artikel 7) ein Forschungs- und Dokumentationszentrum eingerichtet, das Centro de Investigación y Documentación Goya (CIDG), in dem alle möglichen Informationen über den spanischen Maler und Grafiker gesammelt werden: bibliographische Angaben, künstlerisches Repertoire seiner Werke, Veröffentlichungen, Dokumente, Manuskripte usw. Dieses Zentrum sammelt nicht nur Informationen, sondern koordiniert den Eigenangaben zufolge auch deren Weitergabe an andere Institutionen, Forscher oder interessierte Personen. Die Stiftung hat die Adresse Plaza de Los Sitios, 6 – Museo de Zaragoza, in Saragossa (Zaragoza), der Hauptstadt der spanischen Autonomen Gemeinschaft Aragonien sowie der Provinz Saragossa.