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Brand im Hohen Venn 2026

Belgische Geschichte (21. Jahrhundert)Geschichte (Wallonien)Hohes VennNaturkatastrophe 2026Waldbrand
Wildfire in the High Fens nature reserve, Belgium (Copernicus 2026 08 16) (cropped)
Wildfire in the High Fens nature reserve, Belgium (Copernicus 2026 08 16) (cropped)

Der Brand im Hohen Venn 2026 ist ein Wald- und Moorbrand im belgischen Naturschutzgebiet des Hohen Venns südlich von Aachen, der am 14. August 2026 ausbrach. Betroffen war eine Fläche von etwa 3400 Hektar (ha), vor allem Hochmoor- und Heidelandschaft. Es ist der größte bekannte Flächenbrand auf heute belgischem Gebiet seit dem Jahr 1911, als ebenfalls im Hohen Venn geschätzte 3900 ha betroffen waren; damals gehörte ein großer Teil dieser Fläche allerdings zu Preußen. Seit dem 19. August 2026 gilt der Brand als unter Kontrolle gebracht, die Brandbekämpfung war jedoch u. a. aufgrund aufflammender Glutnester auch Ende des Monats noch nicht vollständig abgeschlossen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Brand im Hohen Venn 2026 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Brand im Hohen Venn 2026
Baelen

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Breitengrad Längengrad
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Bouquet Bastin


4837 Baelen
Lüttich, Belgien
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Wildfire in the High Fens nature reserve, Belgium (Copernicus 2026 08 16) (cropped)
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In der Umgebung

Ovifat
Ovifat

Ovifat (deutsch Fischvenn) ist ein Ortsteil der Gemeinde Weismes (französisch (amtlich) Waimes) in Ostbelgien, Provinz Lüttich, mit einer überwiegend französisch sprechenden Bevölkerung, aber mit Spracherleichterungen für die Minderheit der deutsch sprechenden Bevölkerung. Weismes bildet mit der Gemeinde Malmedy den Wahlkanton Malmedy. Im frühen Mittelalter gehörte Ovifat mit Mont, Xhoffraix und Longfaye zu den aufstrebenden Gemeinden am Südhang des Vennplateaus, die von Malmedy aus am rechten Warcheufer besiedelt wurden. Diese Gemeinden hatten im Vennhinterland genügend Flächen zum Weiden und Heuen. Die Orte lagen an den Straßen zwischen Hokai und der Via Mansuerisca. Das Zentrum von Ovifat bildet heute die 1935 geweihte Kirche St. Remaklus. Erstmals erwähnt, und in der heutigen Form 1898 erbaut, ist die Kapelle von Cheneux, die an der Straße zur Burg Reinhardstein liegt. 1354 war Baubeginn für die Burg, die von Napoleons Revolutionstruppen zerstört wurde. 1969 begann der Wiederaufbau 60 m über dem Warche­tal, seit 1977 steht Reinhardstein unter Denkmalschutz. Viele Einwohner arbeiten in den umliegenden Orten, pendeln aber auch bis Luxemburg und Deutschland. Die Milchwirtschaft ist bis auf einen Betrieb mit einer entsprechend großen Herde geschrumpft. Auffällig sind die schottischen Hochlandrinder. Sie sind ganzjährig im Freien und weiden oberhalb des Parkplatzes von Schloss Reinhardstein. Das letzte Sägewerk in Ovifat ist auf den Holzhausbau im Niedrigenergiesektor spezialisiert. Mit der Burg, dem See von Robertville, einer Anlage für Alpinski – jetzt auch mit Sommernutzung per Kart – sowie vielen Wander- und Radwegen ist der Ort stark touristisch geprägt. Über Wanderwege erreicht man das Naturparkzentrum Botrange und Belgiens höchsten Punkt, den Aussichtsturm „Signal de Botrange“. Typisch für Ovifat und andere Orte am Hohen Venn sind die Bruchsteinhäuser sowie die hohen Buchenhecken als Windschutz. Der Spitzname für die Bewohner ist barras (Widder).