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Israelitisches Krankenhaus Mainz

Ehemaliges Krankenhaus in Rheinland-PfalzHistorische Organisation (Mainz)Jüdische Geschichte (Mainz)
Israelitisches Krankenhaus Mainz
Israelitisches Krankenhaus Mainz

Das Israelitische Krankenhaus Mainz wurde am 15. November 1904 von der Jüdischen Gemeinde in Mainz gegründet. Es diente den Jüdinnen und Juden von Mainz und dem Umland als modern ausgestattetes Krankenhaus mitsamt angegliedertem Pfründnerhaus (Altersheim). Bis 1933 florierten Krankenhaus und Altersheim, und die Anlage wurde mehrfach umgebaut und erweitert. Ab 1933 behinderten die Nationalsozialisten den Betrieb und die medizinisch-pflegerische Arbeit des Israelitischen Krankenhauses immer mehr und lösten es im September 1942 auf. Alle bis dahin noch tätigen jüdischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die circa 100, fast ausschließlich älteren und gebrechlichen Patienten wurden mit dem zweiten Deportationstransport geschlossen in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Auszug des Wikipedia-Artikels Israelitisches Krankenhaus Mainz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Israelitisches Krankenhaus Mainz
Fritz-Kohl-Straße, Mainz Hartenberg-Münchfeld

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55122 Mainz, Hartenberg-Münchfeld
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