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Offizierskasino (Bad Cannstatt)

Bad CannstattBauwerk des Historismus in StuttgartErbaut 1910Kulturdenkmal in StuttgartOffizierskasino in Deutschland
Württembergische Militärgeschichte
Rommelstraße 3 Bad Cannstatt
Rommelstraße 3 Bad Cannstatt

Das Offizierskasino im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt ist ein ehemaliges Offizierskasino der Reiterkaserne in der Rommelstraße 4. Heute steht das Gebäude leer. Das Gebäude im Stadtteil Hallschlag wurde im Jahr 1910 als Offizierscasino der benachbarten Reiterkaserne gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als Verwaltungs- und Bürogebäude der Bundeswehr sowie von verschiedenen Bundes- und Landesbehörden genutzt. Das ehemalige Offizierscasino ist als Teil der Sachgesamtheit Reiterkaserne ein Kulturdenkmal und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude steht seit 2012 leer und befindet sich seit 2016 in Privatbesitz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Offizierskasino (Bad Cannstatt) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Offizierskasino (Bad Cannstatt)
Rommelstraße, Stuttgart Bad Cannstatt

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.81216 ° E 9.21153 °
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Adresse

Ehemalige Offizierspeiseanstalt

Rommelstraße 4
70376 Stuttgart, Bad Cannstatt
Baden-Württemberg, Deutschland
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Rommelstraße 3 Bad Cannstatt
Rommelstraße 3 Bad Cannstatt
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In der Umgebung

Burg Brie

Die Burg Brie, auch Bry genannt, ist eine abgegangene Burg auf der linken Neckarseite im Vorstadtbereich Brye des Stuttgarter Stadtteils Bad Cannstatt in Baden-Württemberg. Die Anlage ist um 1230 als Wasserburg bzw. als eine mit Wassergräben geschützte Turmhügelburg (Motte) belegt. Sie lag im Bereich der heutigen Hallstraße, im Abschnitt zwischen Aachener Straße und Brückenstraße. In der Nachbarschaft der Burg befanden sich im 13. Jahrhundert vermutlich Wohnhäuser, die den Stadtteil Brie, auch geschrieben Brye, bildeten. In den Jahren 1247 bis 1442 werden Vögte von Brie urkundlich genannt, teilweise lautet die Schreibung auch noch de Brige oder von Brüge. Die Burg Brie wurden im Jahre 1287 wie alle Stuttgarter Burgen sowie bereits 1286 die Stadtmauer von Stuttgart durch Truppen von Rudolf von Habsburg zerstört. Die Anlage ging damals aber noch nicht unter, wie spätere Nennungen belegen. Im Jahre 1604 wird ein Rest der Anlage noch als "kleines altes Häuslein" erwähnt, das längst in bürgerlichem Besitz stand.In der frühen Neuzeit war das Gebiet überwiegend Grünland, der Name Brie/Brye lebte als Flurname weiter sowie als Bezeichnung für die außerhalb der Stadtmauern links des Neckars gelegenen Häuser von Cannstatt. Ab etwa 1830 ging aus dieser frühen Bebauung die heutige Neckarvorstadt von Bad Cannstatt hervor. Der alte Flurname besteht fort in der Bryestraße, einer Querstraße der Aachener Straße in unmittelbarer Nähe der abgegangenen Burg. Der Ortsname Brie hat etymologische Parallelen in Frankreich, der Schweiz und Italien und geht auf das keltische Wort *briga "Hügel, Hügelfestung" zurück.