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Narutis

Barockbauwerk in LitauenBauwerk in der Altstadt VilniusDienstleistungsunternehmen (Vilnius)Erbaut im 16. JahrhundertEssen und Trinken (Vilnius)
Hotelbau in EuropaHotelbau in VilniusKlassizistisches Bauwerk in LitauenUnternehmensgründung 1997
Hotel Narutis decorated for winter holidays in Vilnius, Lithuania in 2023
Hotel Narutis decorated for winter holidays in Vilnius, Lithuania in 2023

Hotel Narutis ist ein 5–Sterne–Hotel mit 53 Zimmern in der Altstadt von Vilnius, der litauischen Hauptstadt Vilnius. Es befindet sich in historischen Gebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert an der Pilies‑Straße. Es wurde nach dem Fluss Naratsch genannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Narutis (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 54.682456 ° E 25.289349 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Hotel Narutis

Pilies g. 24
01123 Vilnius, Altstadt
Bezirk Vilnius, Litauen
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Telefonnummer

call+37052122894

Webseite
narutis.com

linkWebseite besuchen

Hotel Narutis decorated for winter holidays in Vilnius, Lithuania in 2023
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Vilnius
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Vilnius [ˈvʲɪlʲɲʊs] , deutsch Wilna (polnisch Wilno, belarussisch Вільня Wilnja, jiddisch ווילנע Wilne, russisch Вильнюс Wilnjus), ist die Hauptstadt Litauens. Mit 569.732 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) ist Vilnius die bevölkerungsreichste Stadt des Landes und mit 401 km² flächenmäßig die größte Stadt des Baltikums. Sie ist nicht nur eine Stadt (litauisch miestas), sondern zugleich eine Stadtgemeinde (litauisch miesto savivaldybė), die auch die Stadt Grigiškės umfasst. Vilnius ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Vilnius und mit der 1579 gegründeten Universität Vilnius eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Sie trug 2009 gemeinsam mit der Stadt Linz den Titel Kulturhauptstadt Europas. Vilnius war von Anfang an eine baltische Gründung und wurde im Gegensatz zu den Hauptstädten der baltischen Nachbarländer, Riga in Lettland und Tallinn in Estland nie vom Deutschen Orden kontrolliert. Sie entwickelte sich als Hauptstadt Litauens zum Zentrum eines ausgedehnten Großreiches, das auf dem Höhepunkt seiner Macht um 1618 als Polen-Litauen zeitweise von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichte. Vilnius galt seit seiner Gründung als eine der liberalsten Städte Europas, die im Lauf ihrer Geschichte u. a. den verfolgten Juden aus Mitteleuropa und Russland Schutz bot. Als „Jerusalem des Nordens“ wurde Vilnius zum Zentrum der jüdischen Kultur und Aufklärung. Um 1900 stellten Litauer nur einen kleinen Teil der Bevölkerung (2 %), nach Juden (40 %), Polen (30 %) und Russen (20 %). Während des Zweiten Weltkrieges verlor die Stadt die Mehrheit ihrer Bewohner (Polen wurden vertrieben und Juden flüchteten oder wurden im Holocaust ermordet) und wurde danach von Litauern und Russen praktisch neu besiedelt. Damit hat sich die soziale Struktur von Vilnius völlig verändert. Ab dem 16. Jahrhundert schufen italienische Baumeister zahlreiche barocke Bauwerke in der Stadt. Die Altstadt von Vilnius zählt zu den größten in Osteuropa und wurde 1994 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Aufgrund der über 50 Kirchen der Stadt trägt Vilnius auch den Beinamen „Rom des Ostens“. In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Vilnius im Jahre 2018 den 81. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit.