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St. Johannes der Täufer und St. Johannes der Apostel und Evangelist (Vilnius)

Barockbauwerk in VilniusBarocke KircheBauwerk in der Altstadt VilniusInnenraum des BarockJesuitenkirche
Johannes-der-Evangelist-und-Johannes-der-Täufer-KircheKirchengebäude im Erzbistum VilniusKirchengebäude in VilniusLitauisch-Lettische JesuitenprovinzSpielstätte für Musik in VilniusUniversität Vilnius
Vilnius University Great Courtyard 1, Vilnius, Lithuania Diliff
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Die römisch-katholische Kirche St. Johannes der Täufer und St. Johannes der Apostel und Evangelist (abgekürzt Johanneskirche Vilnius) befindet sich in der Altstadt von der litauischen Hauptstadt Vilnius, auf dem Gelände der Universität Vilnius. Sie weist gotische, barocke und klassizistische Merkmale auf. Die Messe wird in litauischer Sprache gefeiert. Der Glockenturm der Kirche (1610) ist das höchste Gebäude in der Altstadt von Vilnius (69 Meter) und beherbergt ein Foucaultsches Pendel. In der Kirche finden unterschiedliche Konzerte und andere Veranstaltungen (Vilnius-Festival etc.) statt. Auf der Empore steht eine Orgel in dem historischen Gehäuse aus dem Jahr 1765/66 von Nicolaus Jantzon.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Johannes der Täufer und St. Johannes der Apostel und Evangelist (Vilnius) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

St. Johannes der Täufer und St. Johannes der Apostel und Evangelist (Vilnius)
Šv. Jono g., Vilnius Altstadt

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 54.682777777778 ° E 25.288333333333 °
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Adresse

Šv. Jono g. 12
01123 Vilnius, Altstadt
Bezirk Vilnius, Litauen
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Vilnius University Great Courtyard 1, Vilnius, Lithuania Diliff
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Vilnius [ˈvʲɪlʲɲʊs] , deutsch Wilna (polnisch Wilno, belarussisch Вільня Wilnja, jiddisch ווילנע Wilne, russisch Вильнюс Wilnjus), ist die Hauptstadt Litauens. Mit 569.732 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) ist Vilnius die bevölkerungsreichste Stadt des Landes und mit 401 km² flächenmäßig die größte Stadt des Baltikums. Sie ist nicht nur eine Stadt (litauisch miestas), sondern zugleich eine Stadtgemeinde (litauisch miesto savivaldybė), die auch die Stadt Grigiškės umfasst. Vilnius ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Vilnius und mit der 1579 gegründeten Universität Vilnius eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Sie trug 2009 gemeinsam mit der Stadt Linz den Titel Kulturhauptstadt Europas. Vilnius war von Anfang an eine baltische Gründung und wurde im Gegensatz zu den Hauptstädten der baltischen Nachbarländer, Riga in Lettland und Tallinn in Estland nie vom Deutschen Orden kontrolliert. Sie entwickelte sich als Hauptstadt Litauens zum Zentrum eines ausgedehnten Großreiches, das auf dem Höhepunkt seiner Macht um 1618 als Polen-Litauen zeitweise von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichte. Vilnius galt seit seiner Gründung als eine der liberalsten Städte Europas, die im Lauf ihrer Geschichte u. a. den verfolgten Juden aus Mitteleuropa und Russland Schutz bot. Als „Jerusalem des Nordens“ wurde Vilnius zum Zentrum der jüdischen Kultur und Aufklärung. Um 1900 stellten Litauer nur einen kleinen Teil der Bevölkerung (2 %), nach Juden (40 %), Polen (30 %) und Russen (20 %). Während des Zweiten Weltkrieges verlor die Stadt die Mehrheit ihrer Bewohner (Polen wurden vertrieben und Juden flüchteten oder wurden im Holocaust ermordet) und wurde danach von Litauern und Russen praktisch neu besiedelt. Damit hat sich die soziale Struktur von Vilnius völlig verändert. Ab dem 16. Jahrhundert schufen italienische Baumeister zahlreiche barocke Bauwerke in der Stadt. Die Altstadt von Vilnius zählt zu den größten in Osteuropa und wurde 1994 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Aufgrund der über 50 Kirchen der Stadt trägt Vilnius auch den Beinamen „Rom des Ostens“. In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Vilnius im Jahre 2018 den 81. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit.