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Ahrweiler Silberberg

Geographie (Bad Neuenahr-Ahrweiler)Weinlage (Ahr)

Der Silberberg, auch Ahrweiler Silberberg, ist eine Einzellage in Ahrweiler im deutschen Weinbaugebiet Ahr im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Der Silberberg ist Teil der Großlage Klosterberg im Bereich Walporzheim/Ahrtal. Der Silberberg weist bei einer ausgewiesene Fläche von Fläche 29 Hektar eine bestockte Fläche von 14 ha in südsüdwestlicher Ausrichtung auf. 19 ha davon sind als VDP Große Lage klassifiziert. Die Lage liegt auf 110 bis 180 m ü. NHN Metern Höhe nordwestlich von Ahrweiler auf der linken Ahrseite. Die Lage weist eine Steigung von 40 bis 60 Prozent auf. Der Boden besteht vorwiegend aus Grauwacke mit lehmiger Steinboden, am Fuße der Lage auch sandiger Gehängelehm, vereinzelt sind Schiefer und Löß anzutreffen. Hauptsächlich werden die Rebsorten Spätburgunder, Frühburgunder und Dornfelder angebaut. Zu Füßen der Lage an der Ahr liegt die Römervilla Ahrweiler. Oberhalb thront auf dem Giesemertalskopf/Silberberg, der der Lage auch seinen Namen gab, der EVA-Turm. Westlich des Silberbergs befindet sich der ehemalige Regierungsbunker und das Westportal des Silberbergtunnels. Nach Osten schließt sich der Ahrweiler Rosenthal und im Westen folgt flussaufwärts der Walporzheimer Kräuterberg.

Auszug des Wikipedia-Artikels Ahrweiler Silberberg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Ahrweiler Silberberg
Am Weiherberg,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.54157 ° E 7.08614 °
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Adresse

Weinbaulehrpfad

Am Weiherberg
53474 , Ahrweiler
Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Regierungsbunker (Deutschland)
Regierungsbunker (Deutschland)

Der Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes (AdVB) im Krisen- und Verteidigungsfall zur Wahrung derer Funktionstüchtigkeit, umgangssprachlich kurz als Regierungsbunker bezeichnet, war eine 17,3 Kilometer lange Bunkeranlage rund 25 Kilometer südlich von Bonn im Tal der Ahr zwischen Bad Neuenahr-Ahrweiler und Dernau in Rheinland-Pfalz, unweit des damaligen Staatsweinguts Marienthal. In den Jahren der Planung, des Baues und der Nutzung wurde der Regierungsbunker unter verschiedenen Deck- bzw. Tarnnamen wie Rosengarten, Dienststelle Marienthal und THW-Anlagen Marienthal geführt. Der Bunker entstand federführend durch das Bundesinnenministerium unter großer Geheimhaltung in den Jahren 1960 bis 1972 in zwei von fünf Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten Tunneln der nie fertiggestellten Eisenbahnstrecke Ruhr-Mosel-Entlastungslinie (Teilstrecke Liblar–Rech). Der Bunker war insbesondere für die zivilen Behörden aus der damaligen Bundeshauptstadt Bonn bestimmt und sollte der deutschen Bundesregierung als Ausweichsitz und unterirdische Führungsanlage im Verteidigungsfall (V-Fall) dienen. Nach Ende des Kalten Krieges wurde die Anlage aus Kostengründen Ende der 1990er Jahre stillgelegt. Nur wenige Jahre später wurde mit der vollständigen Entkernung fast der gesamten Anlage begonnen. Einen Regierungsbunker gibt es seither (laut offiziellen Aussagen) nicht mehr – nicht zuletzt, weil er aufgrund neuer Waffentechnologien und Bedrohungsszenarien wohl auch weitestgehend nutzlos wäre.Heute ist von dem teuersten Bauwerk der Bundesrepublik nur noch ein kleines Bunkerstück von 203 Meter Länge erhalten, das in das Museum Dokumentationsstätte Regierungsbunker umfunktioniert wurde. Das Museum liegt in einem bewaldeten Berghang oberhalb der Römervilla von Bad Neuenahr-Ahrweiler. 2009 wurde der Regierungsbunker von der Europäischen Kommission zum Europäischen Kulturerbe erklärt.