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Krur

Geographie (Neuss)Kaarst

Die Krur war ein Fließgewässer, das von Holzbüttgen nach Neuss floss. Die Krur entsprang mehreren kleinen Quellen und dem Grundwasser der Neusser Mitteltrasse. Die Krur durchfloss den Neusser Bruch, der 1346 erstmals als Gemeindeländerei für die Viehhaltung erwähnt wurde. Die Krur wurde zum Bewässerung der Neusser Stadtbefestigung genutzt. Nach Karl Remmen muss die Krur zu diesem Zweck im Bereich von Mitte der Jahnstraße und der heutigen Turnhalle Schorlemerstraße der TG Neuss umgelenkt worden sein. Im Jahre 1465 folgte der Abzweig der Erft. Bei der Belagerung von Neuss 1474/75 ließ Karl der Kühne das Wasser aus Krur und Erft umleiten, um den äußeren Wassergraben trocken zu legen. Die Krur verlandete mit dem Bau des Nordkanals 1809 bis 1811. Auf einer Karte von 1811 ist sie noch eingezeichnet, etwa am Quaxhof mit dem dazugehörigen Rest einer Motte. Die Mündung der Krur in den Stadtgraben im Rosengarten ist heute noch erhalten.

Auszug des Wikipedia-Artikels Krur (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Krur
Rheydter Straße, Neuss Stadionviertel

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Rheydter Straße
41464 Neuss, Stadionviertel
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Collegium Marianum (Bonn)
Collegium Marianum (Bonn)

Das Collegium Marianum, eine Einrichtung des Erzbistums Köln, ist ein Vorseminar für geistliche Berufe. Es wurde in Neuss gegründet und befindet sich heute in Bonn. Das Collegium Marianum I wurde 1616 von den Jesuiten als Lateinschule in Neuss gegründet. Seiner Ausrichtung nach war es ein kleines Seminar, wurde jedoch im Institutionsschematismus des Erzbistums Köln nicht als Seminar, sondern als erzbischöfliche Schule geführt. Das Marianum II wurde 1852 durch den Kölner Erzbischof Johannes Kardinal von Geißel als Seminarium neu begründet und in die Trägerschaft der Erzdiözese übernommen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Collegium geschlossen. Das Marianum III wurde 1949/50 als Zentrum des Ersten und Zweiten Bildungsweges eröffnet. Seiner Form nach ist es ein Internat. Zum 26. Juni 2006, mit Ende des Schuljahres 2005/2006, zog das Collegium Marianum gemäß der Entscheidung des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, von Neuss nach Bonn, wo es ab 1. August 2006 als eigenständige Einrichtung mit dem erzbischöflichen Theologenkonvikt Collegium Albertinum in Bonn im selben Gebäude an der Adenauerallee untergebracht ist. Das Collegium Marianum bietet Interessierten die Möglichkeit, auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg das Abitur zu erlangen und sich auf eine Berufstätigkeit als Geistlicher, Laientheologe, Pädagoge oder einen sonstigen akademischen Beruf vorzubereiten. Durch ein Leben in Gemeinschaft, das geprägt ist durch gemeinsamen Gottesdienst und Stundengebet, wollen die Marianer sich für ein geistliches Leben prüfen. Gespräche mit Gleichgesinnten, Informationen über Berufsperspektiven in der Kirche und zahlreiche Begegnungen mit Menschen in verschiedenen geistlichen und weltlichen Berufen und Funktionen sollen zur Ausformung der eigenen beruflichen Perspektive beitragen. Eine geistliche Begleitung soll helfen, eine fundierte Berufsentscheidung zu treffen.