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Eckermann-Buchhandlung

Bauwerk in WeimarBuchhandlung (Deutschland)Erbaut im 16. JahrhundertFachwerkhaus in ThüringenKulturdenkmal in Weimar
Medien (Weimar)Unternehmen (Weimar)Wohnhaus einer berühmten Person
Eckermann Buchhandlung, Weimar
Eckermann Buchhandlung, Weimar

Die Eckermann-Buchhandlung, Marktstraße 2/ Ecke Kaufstraße in Weimar, ist ein vor 1542 errichtetes Fachwerkhaus. Zumindest ist es in den Weimarer Steuerlisten ab 1542 zu finden. Das Fachwerkhaus steht wie die gesamte Straße unter Denkmalschutz. Das Fachwerk wurde 1955 freigelegt, nachdem es im 17. Jahrhundert infolge baupolizeilicher Auflagen unter Putz gelegt worden war. Um 1840 war es Wohnhaus und letzter Wohnsitz Johann Peter Eckermanns, woher der Name der darin befindlichen Buchhandlung rührt. Einst trug es den Namen „Löschhaus“ nach dem Kaufmann Wilhelm Lösch, der ab 1919 dort ein Geschäft hatte.Seit 2004 hat in diesem Haus die Eckermann-Buchhandlung ihren Sitz. mit der Rechtsform "Eckermann"-Buchhandlung GmbH & Co. KG. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht 07745 Jena unter der Handelsregister-Nummer HRA 102981 geführt.Die Eckermann-Buchhandlung in Weimar ist Mitglied im Thüringer Literaturrat.

Auszug des Wikipedia-Artikels Eckermann-Buchhandlung (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Eckermann-Buchhandlung
Marktstraße,

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Eckermann-Buchhandlung

Marktstraße 2
99423 , Altstadt
Thüringen, Deutschland
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Eckermann Buchhandlung, Weimar
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In der Umgebung

Brunnen im Herdergarten
Brunnen im Herdergarten

Der Brunnen im Herdergarten oder der Herdergartenbrunnen befindet sich im Garten des ehemaligen Wohnhaus des deutschen Dichters Johann Gottfried Herder in Weimar. Er ist keine Installation aus klassischer Zeit, sondern wurde im Rahmen der Kulturstadtprojekte für 1999, als Weimar Kulturhauptstadt Europas war und anlässlich des 250. Geburtstages von Johann Gottfried Herder im Jahr 1994 errichtet. Das Brunnenbecken des Röhrenbrunnens ist an der Oberfläche kreisrund. Das Betonbecken ist jedoch eine Halbkugel und in den Boden eingelassen. Die Wasserzufuhr erfolgt über das Rabenwäldchen und wird über ein Edelstahlrohr mit einem abwärts gerichteten scheibenartigen Verteiler in der Beckenmitte ausgegossen. Der Brunnen ist 1998 installiert worden. Um den Brunnen, der an der Mittelachse des Gartens liegt, gruppieren sich runde Sitzbänke. Der Garten selbst konnte laut Hans-Joachim Leithner 1994 aufgrund seiner hinterlassenen Briefe und mit Hilfe eines alten Stadtplanes zum 250. Geburtstag Herders rekonstruiert werden. Zumindest der die beiden Wegachsen schneidende Kreis ist auf dem Blaufußschen Plan deutlich zu erkennen. Im Unterschied zum Haus, das auch noch heute Sitz des Superintendenten ist, kann der Garten von der Öffentlichkeit besichtigt werden.Es gibt unmittelbar neben dem Herderhaus selbst einen Brunnen, den sog. Herderhausbrunnen nahe dem Durchgang zum Garten an der linksseitigen alten Grundstücksgrenze, mit dem der Brunnen im Herdergarten jedoch nicht verwechselt werden darf. Demnach ist der mit einer Dickglasscheibe abgedeckte Schacht der des Herderhausbrunnen mit steinernem Verbau, der bei Sanierungsarbeiten am Eingangsbereich des Herderhauses wiederentdeckt und in die Neugestaltung nach historischem Vorbild einbezogen wurde. Wer wiederum der Bauherr dieses Brunnens war, ist unbekannt. Daneben an der Grundstücksmauer ist ein Spalier angebracht. Brunnen im Herdergarten

Haus mit der Palme
Haus mit der Palme

das Haus mit der Palme in der Schlossgasse 4 in Weimar ist das Nachbarhaus August von Kotzebues, der die Schlossgasse 6 bewohnte. Es ist ein barockes streng symmetrisches Wohnhaus, das 1728 errichtet wurde. Die flächenhaften Ornamente an der Fassade sind hierfür charakteristisch. Die Palme über dem gesprengten Giebel über der Eingangstür in der Wappentafel führte laut dem Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte zur irrigen Annahme, dass in diesem Haus die Fruchtbringende Gesellschaft (Palmorden) seinen Sitz hatte. Doch der bestand nur bis 1680. Es gibt einen Vorgängerbau. Dieses war das Haus des Schumachers Lenser oder (Lemser). Im Jahre 1974 wurde die ursprüngliche Fassade wiederhergestellt. In diesem Haus ging Johann Gottfried Herder ein und aus, weil darin der Sitz des sachsen-weimarischen Oberkonsistoriums war. Er stand diesem schließlich einst vor. So wie das Gebäude dasteht, war der Bauherr der herzogliche Leibmedikus und Arzt Georg Gottlob Friedrich Rumpel. Das Haus hatte er kurz vor seinem Tode am 13. Februar 1728 in Weimar in Auftrag gegeben, also die Vollendung nicht mehr erlebt. Das Wappen wurde allem Anschein nach nachträglich eingefügt. In der Goethezeit wohnte hier Charlotte Kestner, geb. Buff. Genau bezieht sich das auf den Herbst 1816. Thomas Mann setzte dieser mit Lotte in Weimar ein literarisches Denkmal, worin auch der inzwischen alte Goethe einen Platz bekam. Auch Cornelius Johann Rudolph Ridel wohnte hier. Dessen Frau wiederum war Charlotte Kestners Schwester, der der Besuch eigentlich gegolten hatte. Dieses Gebäude steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).

Hof-Apotheke (Weimar)
Hof-Apotheke (Weimar)

Die Hof-Apotheke am Markt 4 ist die älteste Apotheke in Weimar und war bis 1801 auch die einzige. Im Jahre 1801 wurde die Löwen-Apotheke gegründet. Sie wurde 1506 an der Stelle des späteren Fürstenkellers erstmals erwähnt. Im Jahre 1567 bekam sie das Privileg auf das Haus an der Marktnordseite übertragen. Dieses Haus wurde vom nachmaligen Weimarer Bürgermeister Jacob Schröter (1529–1612) erbaut. Markant treten der Erker und das Sitznischenportal hervor. Als Apotheker wurde Laurentz Kreisch erwähnt, der mit Schröters Sohn verschwägert gewesen war. In der klassischen Zeit war das Gebäude im Besitz des Bergrats, Hofmedikus und Amtsphysikus Wilhelm Heinrich Sebastian Bucholz (auch Buchholz), der wiederum mit Goethe wissenschaftliche Experimente vornahm (Ballonexperimente). Buchholz war eine wesentliche Figur in der Anfangszeit von Goethes naturwissenschaftlichen Studien. Im Jahre 1798 ging die Apotheke in den Besitz des Professors und Hofapothekers Karl August Hofmann über, in dessen Familie diese über mehrere Generationen verblieb. Beim Luftangriff auf Weimar vom 9. Februar 1945 wurde die Hof- und Stadtapotheke zerstört und zunächst als Stadtapotheke in der Frauentorstraße 3 weitergeführt. Das Haus der alten Hof- und Stadtapotheke wurde 1988 wiederaufgebaut.Die Hof-Apotheke Weimar ist bereits Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden.Der Renaissancebau steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Einzeldenkmale).