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Prebischtor

Böhmische SchweizFelsen in TschechienFelsentorGeographie (Okres Děčín)Hřensko
Naturdenkmal in Tschechien
Pravčická brána (Prebischtor) by Pudelek
Pravčická brána (Prebischtor) by Pudelek

Das Prebischtor (tschechisch: Pravčická brána) befindet sich in der Böhmischen Schweiz. Das schlanke Felsgebilde ist die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas. Mit einer Spannweite von 26,5, einer lichten Höhe von 16, einer maximalen Breite von 8 und einer Torbogenstärke von 3 Metern gehört es zu den herausragendsten Naturdenkmälern des Elbsandsteingebirges.

Auszug des Wikipedia-Artikels Prebischtor (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Prebischtor
Gabrielensteig, Bezirk Tetschen

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse Weblinks In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.883775 ° E 14.281516666667 °
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Adresse

NPP Pravčická brána

Gabrielensteig
407 17 Bezirk Tetschen, Herrnskretschen
Nordwesten, Tschechien
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linkOpenStreetMap (2216292)

Pravčická brána (Prebischtor) by Pudelek
Pravčická brána (Prebischtor) by Pudelek
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In der Umgebung

Weberschlüchte
Weberschlüchte

Die Weberschlüchte ist ein südwestliches Nebental des Großen Zschand in der hinteren Sächsischen Schweiz. Die Weberschlüchte wird insbesondere durch die Gesteinsschichten (nach F. Lamprecht) c und d gebildet. Dazwischen ist der untere Höhlenhorizont, der die Webergrotte bildet. Der als Bergpfad (grünes Dreieck auf grauem Grund) gekennzeichnete Wanderweg beginnt ca. 200 m südlich des Abzweigs zu den Richterschlüchten. Vom Großen Zschand bis zur Webergrotte ist die Weberschlüchte etwa 1,8 km lang, der Höhenunterschied beträgt etwa 150 m. In der Mitte der Weberschlüchte erinnert ein Gedenkstein an den Waldbrand von 1842. Dort zweigt ein Pfad in die Schlucht Jortan in Richtung Staatsgrenze ab, die auf Meilenblättern von 1782 als „Jordane“ bezeichnet wird. Der Pfad darf lediglich noch als Zugang zu den im Jortan stehenden Kletterfelsen (Jortansriff, Jortansturm und Gratwand) begangen werden. Götzinger erwähnt 1812 „Webers Schlüchte“ im Zusammenhang mit dem Weg vom Prebischtor zum Großen Zschand. Richters Reiseführer Sächsische Schweiz erwähnt die Weberschlüchte ebenfalls im Kontext einer Wanderung vom Winterberg über die Landesgrenze zum Prebischtor. Auf der Wanderkarte dieses Reiseführers von 1914 sind mehrere Wege verzeichnet, die von den Weberschlüchten u. a. noch in den 1980er Jahren über eine kleine Leiter seitlich der Webergrotte weiterführten. Im Zuge der Sperrungen in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz wurde die Leiter an der Webergrotte entfernt, seitdem endet der Bergpfad an der Webergrotte. In den Weberschlüchten befinden sich folgende Kletterfelsen: Sommerwand Jortanshorn Kleines Jortanshorn Zschandgendarm Jortansriff Jortansturm Gratwand Schartenturm Weberschluchtkegel Weberschluchturm Weberschluchtwächter Blaues Horn Fensterturm Adventspitze Lößnitzturm Zweifreundespitze

Krinitzgrab
Krinitzgrab

Das Krinitzgrab ist ein aus dem Jahr 1909 stammender Gedenkstein in der Sächsischen Schweiz. Der Grabstein für den 1908 getöteten Studenten Gotthard Krinitz steht östlich des Großen Winterbergs am oberen Ende der Richterschlüchte, einem Seitental des Großen Zschands, knapp nördlich der Staatsgrenze zu Tschechien auf Bad Schandauer Stadtgebiet in der Gemarkung Ostrau. Im Sommer 1908 wanderte der aus Frankenberg/Sa. stammende 19-jährige Student Gotthard Krinitz während seiner Semesterferien durch das Elbsandsteingebirge. Zuletzt übernachtete er in der Nacht zum 1. August in Rosendorf, auf der böhmischen Seite des Elbsandsteingebirges. Von dort wollte er zum Prebischtor und weiter auf dem damals vom Prebischtor aus zugänglichen Fremdenweg laufen. Seine genaue Route ist aber nicht bekannt. Nach dem Ende des Urlaubs kam Krinitz nicht zu seinen Eltern zurück, die daraufhin eine Vermisstenanzeige aufgaben, zunächst ohne Erfolg. Ein Jahr später fand im Sommer 1909 eine Beerensammlerin seinen Leichnam im dichten Unterholz der oberen Richterschlüchte. Die Geldbörse war leer und seine Uhr verschwunden, die Inspektion zeigte einen gebrochenen Fuß. Vermutet wurde, dass Krinitz von der Felswand hinter dem Fundort hinuntergestürzt oder gestoßen worden war. Da ein Abtransport der Leiche in dem unwegsamen Gelände nicht möglich war, wurde er an Ort und Stelle begraben. Seine Eltern ließen ihm dort einen Grabstein mit folgender Inschrift setzen: Die genaue Todesursache konnte angesichts des bereits skelettierten Leichnams nicht mehr festgestellt werden. Weitere Ermittlungen der Polizei führten ebenfalls zu keinem Ergebnis, auch wenn ein Gastwirt aus Herrnskretschen, dem Ort unterhalb des Prebischtors, Krinitz noch drei Wochen nach seinem Verschwinden gesehen haben wollte. Der Grabstein blieb seitdem erhalten und fand inzwischen als Wegemarke Aufnahme in Karten des Gebiets. Angeblich soll ein Leierkastenmann aus Herrnskretschen auf dem Sterbebett den Mord an Krinitz gestanden haben. Dieser Leierkastenmann hatte sich bis in die 1930er Jahre zur Unterhaltung der Wanderer am Fremdenweg postiert und dort auch eine kleine Hütte errichtet. Sein Standort war auch in zeitgenössischen Wanderführern verzeichnet. Ob er tatsächlich den Mord an Krinitz bekannt hat, ist nicht nachweisbar.