place

Fürstenplatz (Berlin)

Berlin-WestendErbaut in den 1900er JahrenPlatz in Berlin
Fürstenplatz Berlin
Fürstenplatz Berlin

Der Fürstenplatz ist ein Platz in Berlin-Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, in der Nähe des Heinz-Berggruen-Gymnasiums und des Theodor-Heuss-Platzes. Die Namensgebung bezieht sich auf den Titel Fürst. Die Straßen in der Umgebung sind nach den Ländern des am 18. Januar 1871 proklamierten Deutschen Kaiserreichs benannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Fürstenplatz (Berlin) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Fürstenplatz (Berlin)
Fürstenplatz, Berlin Westend

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Fürstenplatz (Berlin)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.511569 ° E 13.264681 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Fürstenplatz 1
14052 Berlin, Westend
Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Fürstenplatz Berlin
Fürstenplatz Berlin
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Karolingerplatz
Karolingerplatz

Der Karolingerplatz ist ein Stadtplatz im Berliner Ortsteil Westend (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Benannt ist er nach dem Herrschergeschlecht der Karolinger. Im Zuge der Bebauung Neu-Westends wurde 1906 ein Stadtplatz ausgewiesen, der 1912/1913 vom Charlottenburger Gartendirektor Erwin Barth gestaltet wurde. Wie auch in anderen Stadtvierteln wurden die Grünflächen damals schon vor der Bebauung geschaffen, um den Wohnwert und den Anreiz zur Niederlassung zu steigern. Als der Platz fertig war, standen unmittelbar daneben noch die Kiefern des Grunewaldes. Die zunächst vorgesehene niedrige, aufgelockerte Bebauung ist dann auf der Nordseite höher und geschlossener geworden. Der Platz ist in drei separate Bereiche gegliedert: Rosengarten, die seitlich anschließenden beiden Hain- und Heckenquartiere mit zwei Birkensalons als Ruheplätze, Staudenweg und Taxusallee sowie der Spielplatz im Robinienhain auf der Südseite.Viele Elemente erinnern an fürstliche Gärten der Rokokozeit, die damals wieder sehr beliebt waren. Kriegs- und Nachkriegszeit schädigten den Platz vergleichsweise wenig, sodass die erste Wiederherstellung 1949 weitgehend dem Vorkriegszustand entsprach. Bis heute hat der Platz seinen Charme unverändert bewahrt. Was an alten Ausstattungselementen fehlte (die Bänke von Stadtbaurat Heinrich Seeling, die Lampen von Franz Heinrich Schwechten), wurde 1975–1987 ergänzt. An den erneuerten Rosenbögen stehen seit 1982 wieder die von Barth verwendeten Sorten „American Pillar“ und „Dorothy Perkins“. Die Holzvergitterungen sind dabei wegen der besseren Haltbarkeit in Eisen ausgeführt worden. Heute steht der Platz als Gartendenkmal in der Berliner Landesdenkmalliste.