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Saint-Pierre-du-Bû

Gemeinde im Département CalvadosOrt in der Normandie

Saint-Pierre-du-Bû ist eine französische Gemeinde mit 442 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2022) im Département Calvados in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Caen und zum Kanton Falaise.

Auszug des Wikipedia-Artikels Saint-Pierre-du-Bû (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Saint-Pierre-du-Bû
Route des Logettes, Caen

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Breitengrad Längengrad
N 48.868055555556 ° E -0.21722222222222 °
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Adresse

Salle communale

Route des Logettes
14700 Caen
Normandie, Frankreich
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In der Umgebung

Burg Falaise
Burg Falaise

Die Burg Falaise (französisch Château Guillaume-le-Conquérant) befindet sich auf einer im Südwesten von Falaise gelegenen Felsnase im Département Calvados der Region Normandie. Die Höhenburg, wie man sie heute sieht, ist das Resultat dreier Bauphasen, in denen die drei Wohntürme (Donjon) erbaut worden sind: Der erste Turm wurde sowohl zur Verteidigung als auch zum Regieren bzw. Residieren des König-Herzogs und seiner Familie genutzt. Der rechteckige Grundriss ist dabei typisch für die anglo-normannische Bauweise (siehe Whitetower in London). Jener um 1120 errichtete Donjon setzt sich aus einer großen Halle des öffentlichen Lebens (Aula), einer dem Privatleben gewidmeten Kammer (camera), sowie einer Kapelle (capella) zusammen, die aus verteidigungstechnischen Gründen alle im ersten Stockwerk lagen und nicht im Parterre. Dort befanden sich dafür Säle, in denen die Küche eingerichtet war und in denen Nahrungsvorräte, aber auch Waffen gelagert wurden. Erbauer dieses ersten Teilbereiches der Burg war Heinrich I. Beauclerc, vierter Sohn von Wilhelm dem Eroberer. Da es sich hier um den größten der drei Wohntürme handelt, wird er grand donjon genannt. Um die Wohnfläche zu vergrößern, wurde ein zweiter Turm von Heinrich II. Plantagenêt in Auftrag gegeben. Dieser Anbau wurde ebenfalls rechteckig angelegt, ist jedoch in seinen Dimensionen kleiner als der grand donjon. Er wird deshalb petit donjon genannt. Der dritte Turm wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts vom französischen König Philippe Auguste infolge seiner militärischen Eroberungen im Herzogtum Normandie angebaut. Der zur besseren Verteidigung rund angelegte Turm wurde gemäß den Plänen der Militäringenieure des französischen Königs gebaut. Man spricht hier auch vom Talbot Turm. Die Burg, die im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde, wurde 1840 unter Denkmalschutz gestellt. Der Architekt Ruprich Robert, ein Schüler von Eugène Viollet-le-Duc, unternahm erste Restaurierungsarbeiten, um die Donjons vor dem Verfall zu retten. In der Kesselschlacht von Falaise im Jahr 1944 wurde die mittelalterliche Anlage nur leicht beschädigt. Zwischen 1987 und 1997 wurden die Türme von Bruno Decaris, Chefarchitekt des Denkmalschutzes im Calvados, restauriert. Dabei war vor allem die auf moderne Weise realisierte Wiederherstellung des Eingangsbereichs des grand donjon heftig umstritten, da Decaris Stahl und Eisenbeton verwendete. Doch der Einsatz solcher Materialien weist den Besucher auch auf die Aktualität der Restaurierung hin.

Statue Wilhelm der Eroberer
Statue Wilhelm der Eroberer

Die Statue Wilhelm der Eroberer (französisch: Statue de Guillaume le Conquérant) steht auf dem gleichnamigen Place Guillaume-le-Conquérant in Falaise, einer französischen Gemeinde im Département Calvados in der Region Normandie. 1847 wurde der Bildhauer Louis Rochet (1813–1878) mit dem Entwurf beauftragt und durch Victor Thiébaut (1823–1888) gegossen. Die Bronzestatue steht auf einem Granitsockel. Die Darstellung ist dem Teppich von Bayeux nachempfunden. Die Statue zeigt Wilhelm, der aufrecht auf dem sich aufbäumenden Ross sitzt. Er hält das Gonfanon, das ihm von Papst Alexander II. geschenkt wurde. Er trägt einen Helm, ein Kettenhemd, Armschienen und einen Umhang. Am 26. Oktober 1851 wurde die Statue eingeweiht. Die sechs kleineren Bronzestatuen, die den Granitsockel umgeben, wurde 1875 gegossen und am 21. September 1875 eingeweiht. Es handelt sich um die ersten sechs Herzöge der Normandie, die Wilhelm dem Eroberer vorangingen. Die Gedenktafel auf der Nordseite zeigt den Text: „GUILLAUME LE CONQUERANT DUC DE NORMANDIE ROI D'ANGLETERRE NE A FALAISE EN MXXVII“ –– deutsch: „Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, König von England, geboren in Falaise MXXVII“ (Anm.: MXXVII ist 1027). Auf der Südseite trägt die Tafel den Text: „CE MONUMENT A ÉTÉ ÉRIGÉ PAR SOUSCRIPTION NATIONALE - LA STATUE ÉQUESTRE LE 26 OCTOBRE 1851 - LES STATUES DES SIX DUCS DE NORMANDIE LE 19 SEPTEMBRE 1875 “ –– deutsch: „Dieses Denkmal wurde durch die landesweite Sammlung von Spenden errichtet. - Das Reiterstandbild am 26. Oktober 1851 - Die Statuen der Herzöge der Normandie am 19. September 1875“ Trotz des Dekrets der Vichy-Regierung von 1941, dass die Bronzestatuen eingeschmolzen werden, war der Widerstand so groß, dass auf das Einschmelzen verzichtet wurde. 2006 wurde die Statue als Monument historique eingetragen und im Februar 2024 klassifiziert. Es wird vermutet, dass die Statue Wilhelms dem 1860 errichtete Erzherzog-Karl-Denkmal in Wien als Vorbild diente.