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Maison Chapot

Bauwerk in FalaiseEhemaliges Monument historiqueErbaut im 16. JahrhundertMonument historique seit 1927

Das Haus Chapot, Maison Chapot, in der 41 Rue Saint-Gervais in Falaise, einer französischen Gemeinde im Département Calvados in der Region Normandie, wurde im 16. Jahrhundert errichtet. Dessen Gartenpavillon wurde 1927 als Monument historique auf die Liste der Baudenkmäler in Frankreich gesetzt. Bei der Operation Overlord wurde das Gebäude und auch der Pavillon durch Bomben im August 1944 zerstört.

Auszug des Wikipedia-Artikels Maison Chapot (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Maison Chapot
Northern Boulevard, Wilmington

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N 48.897222222222 ° E -0.2 °
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28401 Wilmington
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In der Umgebung

Statue Wilhelm der Eroberer
Statue Wilhelm der Eroberer

Die Statue Wilhelm der Eroberer (französisch: Statue de Guillaume le Conquérant) steht auf dem gleichnamigen Place Guillaume-le-Conquérant in Falaise, einer französischen Gemeinde im Département Calvados in der Region Normandie. 1847 wurde der Bildhauer Louis Rochet (1813–1878) mit dem Entwurf beauftragt und durch Victor Thiébaut (1823–1888) gegossen. Die Bronzestatue steht auf einem Granitsockel. Die Darstellung ist dem Teppich von Bayeux nachempfunden. Die Statue zeigt Wilhelm, der aufrecht auf dem sich aufbäumenden Ross sitzt. Er hält das Gonfanon, das ihm von Papst Alexander II. geschenkt wurde. Er trägt einen Helm, ein Kettenhemd, Armschienen und einen Umhang. Am 26. Oktober 1851 wurde die Statue eingeweiht. Die sechs kleineren Bronzestatuen, die den Granitsockel umgeben, wurde 1875 gegossen und am 21. September 1875 eingeweiht. Es handelt sich um die ersten sechs Herzöge der Normandie, die Wilhelm dem Eroberer vorangingen. Die Gedenktafel auf der Nordseite zeigt den Text: „GUILLAUME LE CONQUERANT DUC DE NORMANDIE ROI D'ANGLETERRE NE A FALAISE EN MXXVII“ –– deutsch: „Wilhelm der Eroberer, Herzog der Normandie, König von England, geboren in Falaise MXXVII“ (Anm.: MXXVII ist 1027). Auf der Südseite trägt die Tafel den Text: „CE MONUMENT A ÉTÉ ÉRIGÉ PAR SOUSCRIPTION NATIONALE - LA STATUE ÉQUESTRE LE 26 OCTOBRE 1851 - LES STATUES DES SIX DUCS DE NORMANDIE LE 19 SEPTEMBRE 1875 “ –– deutsch: „Dieses Denkmal wurde durch die landesweite Sammlung von Spenden errichtet. - Das Reiterstandbild am 26. Oktober 1851 - Die Statuen der Herzöge der Normandie am 19. September 1875“ Trotz des Dekrets der Vichy-Regierung von 1941, dass die Bronzestatuen eingeschmolzen werden, war der Widerstand so groß, dass auf das Einschmelzen verzichtet wurde. 2006 wurde die Statue als Monument historique eingetragen und im Februar 2024 klassifiziert. Es wird vermutet, dass die Statue Wilhelms dem 1860 errichtete Erzherzog-Karl-Denkmal in Wien als Vorbild diente.

Lycée Louis-Liard

Das Lycée Louis-Liard in Falaise, einer französischen Gemeinde im Département Calvados in der Region Normandie, wurde in den 1880er Jahren als Schule erbaut und 1885 der Nutzung übergeben. Das Gebäude in der 13 Rue Saint-Jean steht seit 2010 als Monument historique mit der Fassade und Dach auf der Liste der geschützten Baudenkmäler in Frankreich. Das Lyzeum wurde 1803 gegründet. 1809 erfolgte die Errichtung innerhalb der Mauern der mittelalterlichen Burg der Stadt. In den 1880er Jahren wurden dann die heutigen Gebäude errichtet. Louis Liard (1846–1917) weihte 1885 den Komplex ein. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurden die Gebäude des Lyzeums zu Kriegszwecken beschlagnahmt. Der Unterricht fand in Ausweichgebäuden über die ganze Stadt verstreut statt (so z. B. in der Schule in der Rue du Camp-Ferme, bei den Soupes Scolaires in der Rue Saint Gervais und in den Wohnungen einiger Lehrer). Bei den Bombenangriffen im Jahr 1944 wurde das Burgareal nahezu vollständig zerstört, sodass die Schüler des Lyzeums 1948 in den Kasernen im Stadtteil Saint-Jean untergebracht wurden. Der Wiederaufbau der Stadt und damit auch der Gebäude des Lyzeums erfolgte unter der Leitung von Léon Rème und Pierre Dureuil. Später auch von Pierre Daubin. Das neue Hauptgebäude des Lyzeums wurde zwischen 1951 und 1953 mit einem bogenförmigen Grundriss im Stadtteil Saint-Jean errichtet. Es wurde 1953 vom Erziehungsminister André Marie eingeweiht. Ab dem 1. Oktober 1953 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen. Weitere Gebäude wurden zwischen 1958 und 1966 errichtet. Letztmalig wurde ein weiterer Neubau 1970 für den Oberstufenbereich geschaffen. Als Kunst am Bau schufen Michel Fauconnier 1976 die Sandsteinfigur „Vogel Phönix“ auf dem Schulhof und Yvonne Guégan die Fläche „Roter Punkt“ an der Nordfassade des Internats, das heute zum Collège des Douits gehört, das vom Lyzeum ein eigenständiger Schulbetrieb wurde. Einige Jahre später ging das Eigentum am Lyzeum im Rahmen der Dezentralisierungsgesetze vom Zentralstaat auf den Regionalrat der Basse-Normandie über. 1992 wurde die große offene Halle des Hauptgebäudes vom Architekten Philippe Lasser in Wohnraum umgewandelt. Philippe Lasser baute der 1990–1991 den naturwissenschaftlichen Komplex und 1993 die Bibliothek um. Die Mensa wurde 1995 umgebaut. Das bogenförmige Gebäude basiert auf einem zweigeschossigen Mittelteil und eingeschossigen Seitenteilen, die durch ein großes Vordach verbunden werden. 2018 wurde die Zusammenlegung des Lycée Louis Liard mit dem Lycée Guibray beschlossen. Nach der Fusion erfolgte eine Umbenennung in das Lycée Guillaume-le-Conquérant. Sowohl der Campus an der Rue Louis Liard in Saint-Jean als auch der Campus an der Rue des Champs Griffons blieben erhalten.