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Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

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Jüdisches Museum in Nordrhein-WestfalenMuseum in WuppertalVeranstaltungsstätte in Wuppertal
Elberfeld Alte Synagoge 02 ies
Elberfeld Alte Synagoge 02 ies

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge ist ein Gebäudeensemble in Wuppertal, das ein Ausstellungs- und Begegnungszentrum beherbergt, welches der Erinnerung und Darstellung jüdischen Lebens in der Region dient. Die Begegnungsstätte ist das einzige jüdische Museum und der einzige Lernort zur Geschichte des Nationalsozialismus im Bergischen Land. Leiterin der Begegnungsstätte ist Ulrike Schrader. Der Trägerverein setzt sich aus über 20 gesellschaftlichen Institutionen und Vereinen zusammen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal
Kleine Klotzbahn, Wuppertal Elberfeld

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Breitengrad Längengrad
N 51.259305555556 ° E 7.1443888888889 °
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Adresse

Alte Synagoge

Kleine Klotzbahn
42105 Wuppertal, Elberfeld
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Elberfeld Alte Synagoge 02 ies
Elberfeld Alte Synagoge 02 ies
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In der Umgebung

Kaufhaus Tietz (Elberfeld)
Kaufhaus Tietz (Elberfeld)

Das Kaufhaus Tietz in Wuppertal-Elberfeld (heute Galeria Kaufhof) ist ein historisch bedeutender Warenhausbau. Der Architekt des Gebäudes war Wilhelm Kreis, einer der damals führenden Architekten, der auch den Bismarckturm in Wuppertal entworfen hat. Es wurde im Auftrag der Leonhard Tietz AG als Mehrabteilungskaufhaus nach französischem Vorbild konzipiert, 1911/1912 gebaut und am 24. April 1912 am Elberfelder Neumarkt (heute Nr. 26) eröffnet. Die immense Vielfalt der Waren unter einem Dach bot der damaligen Bevölkerung ein völlig neues Einkaufserlebnis. Vorher bestand ab 1885 an der Herzogstraße eine erste Filiale, die als erstes Warenhaus Deutschlands galt. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde das Kaufhaus Tietz als sogenanntes „undeutsches Warenhaus“ als eines der ersten Unternehmen in Wuppertal Opfer antijüdischer Boykottaufrufe. Nach einem ersten, nicht sehr erfolgreichen Versuch am 10. März 1933 zeigte der reichsweite Boykottaufruf der Nationalsozialisten, unterstützt durch den „General-Anzeiger“ und andere Zeitungen, schon starke Wirkungen. Die Boykotte waren die Vorboten der kurz darauf erfolgten Enteignung und „Arisierung“. Schon im Juli erfolgte die Umbenennung der Leonhard Tietz AG in „Westdeutsche Kaufhof AG“. Das im Krieg teilweise zerstörte Warenhaus wurde nach 1945 wieder aufgebaut. Die markante, fast sakral anmutende Sandsteinfassade am Neumarkt musste einer Stahlkonstruktion weichen, die Nordfassade an der heutigen Neumarktstraße dagegen blieb erhalten. Die Umsetzung des Galeria-Konzeptes der Firma Kaufhof erfolgte im Jahr 2000.