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Oesterholzer Bruch mit Schwedenschanze

Geographie (Schlangen, Gemeinde)Naturschutzgebiet im Kreis LippeSchutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in EuropaSchutzgebiet der IUCN-Kategorie IVSenne
Schlangen 2015 04 12 LIP 058 Oesterholzer Bruch (18)
Schlangen 2015 04 12 LIP 058 Oesterholzer Bruch (18)

Der Oesterholzer Bruch mit Schwedenschanze ist ein Naturschutzgebiet in Schlangen-Oesterholz im Kreis Lippe.

Auszug des Wikipedia-Artikels Oesterholzer Bruch mit Schwedenschanze (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Oesterholzer Bruch mit Schwedenschanze
Im kleinen Bruch, Schlangen

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.822853 ° E 8.836 °
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Adresse

Oesterholzer Bruch mit Schwedenschanze

Im kleinen Bruch
33189 Schlangen
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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linkWikiData (Q19965661)
linkOpenStreetMap (105851220)

Schlangen 2015 04 12 LIP 058 Oesterholzer Bruch (18)
Schlangen 2015 04 12 LIP 058 Oesterholzer Bruch (18)
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In der Umgebung

Haus Gierke
Haus Gierke

Der Hof Gierke, auch Gierkenhof und Sternhof genannt, ist ein ehemaliger Gutshof in Oesterholz, Gemeinde Schlangen, südwestlich der Externsteine gelegen. Heute befindet sich hier eine therapeutische Einrichtung für suchtkranke Menschen mit 24 Plätzen. 1482 wurde der Hof erstmals erwähnt. Als Lehen des Paderborner Bischofs gehörte er zum Gut Braunenbruch bei Detmold. Nach dem damaligen Gutsherrn Schwarze hieß der Hof Schwarzmeiershof. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Gut total verwüstet. Seitdem wechselte der Hof mehrfach den Besitzer. Der Name Hof Gierke stammt von dem Kaufmann Johann Wilhelm Gierke, der den Hof 1786 erwarb. Zum Gut zählt ein Park, der von einem Erdwall und Mauern umschlossen ist und öffentlich nicht zugänglich ist. In ihm befindet sich ein aufwendig gestalteter Grabstein. Er erinnert an 1811, 1826 und 1849 verstorbene Mitglieder der Familie Gierke. Er befand sich auf dem Kirchhof in Schlangen. Anfang der 1970er Jahre wurde er im Park des Sternhofs aufgestellt. Das Gartenhaus, vermutlich aus dem späten 19. Jahrhundert, wurde Anfang 2000 restauriert. Mehrere alte Bäume im Park sind als Naturdenkmal geschützt. In den 1920er Jahren stellte der Privatgelehrte Wilhelm Teudt in seinem viel gelesenen Werk „Germanische Heiligtümer“ nicht haltbare Theorien über das Grundstück auf. Nach Teudt sollen die den Hof Gierke umgebenden Wälle aus vorgeschichtlicher Zeit stammen und auf bestimmte Sterne ausgerichtet sein. Der Hof soll eine Kultburg oder Gelehrtenschule gewesen sein und dort soll sich das Kloster Hethi befunden haben. Von Teudt stammt auch die Bezeichnung Sternhof. An den Erdwällen des Gutes wurden mehrfach archäologische Untersuchungen durchgeführt, unter anderem durch Friedrich Hohenschwert, dem ehemaligen Leiter des Lippischen Landesmuseums. Hohenschwert hält es für wahrscheinlich, dass die Wälle als Hofeinfriedung dienten und im späteren Mittelalter entstanden sind.

Fürstenallee (Kreis Lippe)
Fürstenallee (Kreis Lippe)

Die Fürstenallee ist ein Abschnitt der Landesstraße L 937 im Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Der historische Straßenabschnitt, der als die schönste Eichenallee im Lippischen Land bezeichnet wird, schließt sich an der Nahtstelle des südlichen Teutoburger Waldes und des nördlichen Eggegebirges wenig südlich der Passhöhe Gauseköte an, die Detmold und Schlangen miteinander verbindet. Begleitet wird die zumeist eben und völlig gerade verlaufende Straße von Fahrradwegen. Auf 2,5 km Länge kann man im Bereich von Oesterholz beiderseits der Straße uralte Eichen und Buchen bewundern. Sie wurden schon zwischen 1725 und 1730 vierreihig angepflanzt und stellten als Allee die standesgemäße Zufahrt zum Jagdschloss Oesterholz dar. Die Allee war die Visitenkarte des Landes, der Grafen und Fürsten zur Lippe an der Grenze im Südosten. Der Abschnitt zwischen Haverkampsee und Alleehof steht heute unter Schutz, denn die eindrucksvolle Ausdehnung in Länge und Breite macht die Anlage zu einem für Westfalen und Lippe einzigartigen Natur- und Kulturdenkmal. Seit dem Frühjahr 2009 wurde die vierzeilige und zweieinhalb Kilometer lange Allee zwecks Rettung abschnittsweise saniert. Der marode Baumbestand wurde zugunsten von über 1500 neu angepflanzten Jungeichen allmählich entfernt, wobei 60 Alteichen als Zeitzeugen und Naturdenkmäler bestehen blieben. Ursprünglich geplant war die Vollendung der Sanierungsmaßnahmen in Teilschritten bis zum Jahr 2036, da – auch zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht – die Arbeiten aber beschleunigt durchgeführt wurden, konnten sie bereits nach zehn Jahren abgeschlossen werden. Am 29. September 2018 wurde dieses Ereignis mit einem Familienfest gewürdigt.