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Jungferntal-Rahm

Statistischer Bezirk von Dortmund
Dortmund Statistischer Bezirk Jungferntal Rahm
Dortmund Statistischer Bezirk Jungferntal Rahm

Jungferntal-Rahm ist der Statistische Bezirk 83 der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er liegt im Westen der Stadt und gehört zum Stadtbezirk Huckarde. Der Statistische Bezirk besteht heute aus den beiden Stadtteilen Rahm und Jungferntal. Die Siedlung Jungferntal entstand im Jahr 1956 auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinden Kirchlinde und Rahm. Mittlerweile hat Jungferntal die Einwohnerzahl Rahms um ein Mehrfaches überschritten. Bereits am 10. Juni 1914 wurde Rahm, am 1. April 1928 auch Kirchlinde nach Dortmund eingemeindet. Beide Gemeinden gehörten bis zu ihrer Auflösung zum Landkreis Dortmund. Zunächst trug dieser Statistische Unterbezirk die Bezeichnung Jungferntal.

Auszug des Wikipedia-Artikels Jungferntal-Rahm (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Jungferntal-Rahm
Rahmer Straße, Dortmund Rahm (Huckarde)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.524722222222 ° E 7.3847222222222 °
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Adresse

Rahmer Straße 288
44369 Dortmund, Rahm (Huckarde)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Dortmund Statistischer Bezirk Jungferntal Rahm
Dortmund Statistischer Bezirk Jungferntal Rahm
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In der Umgebung

Revierpark Wischlingen
Revierpark Wischlingen

Der Revierpark Wischlingen ist eine Grün- und Erholungsanlage im Dortmunder Stadtbezirk Huckarde. Er liegt unmittelbar neben dem Naturschutzgebiet Hallerey und erstreckt sich über eine Fläche von 39 ha. Neben der Parklandschaft mit mächtigen Bäumen, weiten Wiesen und einem Natursee findet sich ein breites Spektrum von Sportanlagen. Ein Solebad mit einer großen Saunalandschaft, ein Waldseilgarten, eine Eishalle, Spiel-, Sport- und Tennisplätzen sowie ein Minigolfplatz ermöglichen vielfältige Freizeitaktivitäten. In der Nähe befindet sich die Station Dortmund-Wischlingen der S-Bahn Rhein-Ruhr (S2). Die Revierparks entstanden in den 1970er Jahren, um der arbeitenden Bevölkerung im Ruhrgebiet Erholung vor der Haustür anzubieten. Der Revierpark wird gerne auch für größere und kleinere Veranstaltungen genutzt. Seit 1995 veranstaltet z. B. die DKP im Zweijahresrhythmus gemeinsam mit der Zeitung Unsere Zeit das UZ-Pressefest. Das letzte Fest fand im September 2018 statt. Das 1972 von der Stadt erworbene und in den Freizeitpark integrierte Haus Wischlingen geht auf einen ehemaligen Rittersitz zurück. Die direkt dabei liegende Fachwerkkapelle Wischlingen von 1783 kann für Trauungen genutzt werden. Die Freizeitanlagen im Revierpark werden von der Revierpark Wischlingen GmbH bewirtschaftet. An dieser sind die Stadt Dortmund und der Regionalverband Ruhr zu gleichen Teilen beteiligt. Seit 2012 findet dort, wie auch in anderen Städten der Region, das PollerWiesen-Festival statt.

Stadtbezirk Huckarde
Stadtbezirk Huckarde

Huckarde ist ein Stadtteil und zugleich ein Stadtbezirk im Westen von Dortmund. Erste Besiedlungen konnten in Huckarde, nahe der heutigen Oberfeldstraße, bis in die Zeit um Christi Geburt nachgewiesen werden. In einer Urkunde des Stiftes Essen wird erwähnt, dass Hukretha um das Jahr 860 in den Besitz von Altfrid, Bischof von Hildesheim und Gründer des Stiftes, übergeht. Bei dem Bau eines Brunnens wird im Jahr 1810 in dem bis dahin rein landwirtschaftlich geprägten Stadtteil erstmals Steinkohle gefunden. Mit der Gründung der 1980 stillgelegten Zeche Hansa im Jahre 1855 begann auch in Huckarde das Industriezeitalter. 1914 wurde Huckarde in die Stadt Dortmund eingemeindet. Seit 1892 ist der Stadtteil an die Emschertalbahn angebunden. 1908 erhielt Huckarde einen repräsentativen Personenbahnhof. Huckarde ist heute (2021) mit 36.331 Einwohnern auf 1500 Hektar einer der kleinsten Stadtbezirke in Dortmund. Trotz der teilweise hohen Bevölkerungsdichte von 23,9 Einwohnern/ha, bietet Huckarde heute mit dem Rahmer Wald, dem Freizeitzentrum Revierpark Wischlingen und dem Deusenberg im benachbarten Ortsteil Deusen ausreichende Flächen zur Naherholung. Für Besucher könnte auch die stillgelegte Kokerei Hansa interessant sein. Sie ist heute für Besucher geöffnet, die an vergangener industrieller Geschichte interessiert sind. Besonders interessant sind hier die Routen, die unter Führung erkundet werden können, da ein Großteil komplett erhalten geblieben ist. Lediglich der Gasometer der Kokerei wurde am 17. Dezember 2005 gesprengt. Zum Stadtbezirk Huckarde gehören heute die Stadtteile Huckarde, Deusen, Rahm, Jungferntal, Kirchlinde, Hangeney und Wischlingen.