place

Bratschenköpfe

Berchtesgadener AlpenBerg im Land SalzburgBerg in EuropaBerg in den AlpenGeographie (Mühlbach am Hochkönig)
Geographie (Werfen)Zweitausender
Großer Bratschenkopf
Großer Bratschenkopf

Die Bratschenköpfe, bestehend aus Großem Bratschenkopf (2857 m ü. A.) und Kleinem Bratschenkopf (2686 m ü. A.), sind zwei Gipfel im Hochkönigstock in den Berchtesgadener Alpen. Sie liegen im Bezirk St. Johann im Pongau im österreichischen Land Salzburg. Der Große Bratschenkopf ist weglos von Norden vom Übergang vom Arthurhaus zum Matrashaus erreichbar (unschwierig). Vom gleichen Weg ist der östlich gelegene Kleine Bratschenkopf zu besteigen (Schwierigkeitsgrad I). Durch die Südwand des Großen Bratschenkopfs führt die Kletterroute „Freier als Paul Preuß“ von Albert Precht (Erstbegehung 1986 Free Solo, Schwierigkeitsgrad VII, Wandhöhe 900 Meter).

Auszug des Wikipedia-Artikels Bratschenköpfe (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bratschenköpfe
Franz Schweitzer Weg,

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: BratschenköpfeBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.419146 ° E 13.079438 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Franz Schweitzer Weg

Franz Schweitzer Weg

Salzburg, Österreich
mapBei Google Maps öffnen

Großer Bratschenkopf
Großer Bratschenkopf
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Torsäule
Torsäule

Die Torsäule (2588 m ü. A.) ist eine sehr steile, etwa 500 Meter hohe Kalkstein-Formation an der Ostflanke des Hochkönigs in den Berchtesgadener Alpen. Die imposante Säule, die ein Gipfelkreuz trägt, liegt direkt nördlich des Aufstiegsweges vom 1000 m tieferen Arthurhaus zum Hochkönig und hat an der Basis ein Ausmaß von etwa 500 × 200 Meter. In Ost-West-Richtung sieht sie tatsächlich wie eine riesige Säule aus, die bei Erreichen des Hochplateaus (Übergossene Alm) langsam hinter dem lokalen Horizont verschwindet. Ihre nach oben sich verjüngende Südwand ist nahezu senkrecht, während die anderen Seiten durchschnittliche Neigungen von etwa 60 bis 80° haben. Strukturell ist die Torsäule dem Bergkamm vorgelagert, der das Hochplateau des Hochkönig-Massivs und seinen Plateaugletscher auf der Ostseite umrahmt und sich wie eine Felsarena halbkreisförmig zur Säule und in Richtung Salzachtal öffnet. Die Torsäule liegt in Luftlinie etwa zwischen dem Ostgipfel der Schoberköpfe (2666 und 2708 m) und der Königs- und Bratschenköpfe (2630 bis 2857 m). Auf ihrer Rückseite (nördlich) fällt sie zum Eiskar ab, über dem am Steilhang der Schoberköpfe die „Teufelskirche“ mit der Höhle liegt. Das langgestreckte, felsdurchzogene Kar auf der Südseite, an dessen Fuß der Anstieg vorbeiführt, trägt den in Salzburg häufigen Namen Ochsenkar. Bei guter Zeiteinteilung – Aufbruch im Morgengrauen – kann man am Fuß oder beim Passieren der Torsäule den Sonnenaufgang erleben, der genau im sichtbaren Himmelsausschnitt erfolgt. Wenn man etwa 1 Stunde seitlich der Torsäule aufgestiegen ist, sieht man ihre abgerundete Spitze ein letztes Mal vor dem Hintergrund des Tennengebirges und den Morgenwolken, bevor sie unter dem Hochplateau des Hochkönigs versinkt. Die Südwand der Torsäule ist mit über 36 sanierten Touren die meist bekletterte Wand am Hochkönig. Einige davon werden sehr häufig begangen und zählen zu den Top-Routen der Nördlichen Kalkalpen: Jolly Joker 9, Opera Vertikal 8+, Afrika 8. Die Torsäule kann über die Ostflanke leicht (maximale Schwierigkeit II) erstiegen werden.