place

Rehnenhofkapelle

Erbaut in den 1800er JahrenKapelle in Baden-WürttembergKapelle in der Diözese Rottenburg-StuttgartKirchengebäude in EuropaKirchengebäude in Schwäbisch Gmünd
Kulturdenkmal in Schwäbisch GmündVotivkirche
Schwaebisch Gmuend Rehnenhofkapelle
Schwaebisch Gmuend Rehnenhofkapelle

Die Rehnenhofkapelle ist eine von zwei Linden flankierte katholische Votivkapelle am Rande des Schwäbisch Gmünder Stadtteils Rehnenhof-Wetzgau. Die Kapelle wurde 1801 im Kontext einer Klauenseuche gestiftet, 1806 folgte die Benediktion. Instandsetzungen fanden 1899/1900 und 1988 statt. Zur Ausstattung gehört eine Ecce-homo-Figur aus dem 15. Jahrhundert, eine Gottvater-Figur mit Heiliggeisttaube aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Pietà aus dem 17./18. Jahrhundert auf dem Altar. Sie ist eine Nachbildung der Pietà von Beiswang. Das Kruzifix ist aus dem 18. Jahrhundert. Die restlichen Figuren stammen aus der Bauzeit oder sind jünger. Die Lourdesgrotte aus Gips wurde 1899 geschaffen. Ein Ölgemälde von 1801 soll eine Abbildung eines Mariengnadenbildes, das 1609 in das Kloster Gotteszell kam.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rehnenhofkapelle (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Rehnenhofkapelle
An der Oberen Halde, Verwaltungsgemeinschaft Schwäbisch Gmünd

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: RehnenhofkapelleBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.814484 ° E 9.786823 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Kapelle

An der Oberen Halde
73527 Verwaltungsgemeinschaft Schwäbisch Gmünd, Rehnenhof
Baden-Württemberg, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Schwaebisch Gmuend Rehnenhofkapelle
Schwaebisch Gmuend Rehnenhofkapelle
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Höhlen am Nepperberg
Höhlen am Nepperberg

Die Höhlen am Nepperberg in Schwäbisch Gmünd sind ein Ensemble von sechs künstlich in Stubensandstein geschaffenen Felsenhöhlen. Ihre Entstehungsgeschichte und Entstehungszeit ist ungeklärt. Spekulationen reichen in die Römerzeit und darüber hinaus. Es wird davon ausgegangen, dass sie wie die Felsenkapelle des benachbarten St. Salvator als Andachtsstelle oder Wohnhöhle eines Mesners genutzt wurden. Später dienten sie landwirtschaftlichen und handwerklichen Zwecken oder beispielsweise als Bierkeller. Sie befinden sich auf Privatgrund und sind nur an wenigen Tagen im Jahr zugänglich. Das Grundstück wurde von Turnvater Johannes Buhl, auch aufgrund seiner Nähe zu diesen Höhlen, 1863 mit einer Villa bebaut. Buhl legte einen heute noch in Teilen erhaltenen spätromantischen Garten an, in den die Höhlen eingebunden wurden. Die westliche Höhle besteht aus zwei Räumen mit je einem Fenster und wurde zwischenzeitlich wahrscheinlich als Stall genutzt. Westlich davon befinden sich vier rundbogige Nischen, die in der Gestaltung auf eine Verwendung als Figurennischen schließen lassen. Sie wurden später in das Buhlsche Gewächshaus integriert. Die mittlere Höhle ist mit einer Quaderbrüstung aus dem 19. Jahrhundert überbaut. Diese zumindest zwischenzeitlich als Schmiede benutzte Höhle besitzt gleich zu Beginn einen Rauchabzug in der Decke. Es schließt sich ein mehrräumiges Höhlensystem an. In diesem wurde ein Kragstein einer Kreuzwegstation mit Inschrift von um 1630 aufgefunden. Dieser trägt zudem den Namen des Baumeisters Kaspar Vogt. Die östliche Höhle ist ein Keller mit drei rundbogigen Eingängen mit Giebelandeutungen. Dort wird eine Säule von 1916 aufbewahrt, die ein Wappen und eine beschädigte Inschrift ziert.

Stauferfries
Stauferfries

Der Stauferfries ist ein im Endzustand 60 Meter langes in Edelstahl geschnittenes Bild, das den Einzug des letzten Staufers Konradin im Jahre 1266 in Schwäbisch Gmünd darstellt. Er befindet sich an der Südfassade des Einkaufszentrums „Remsgalerie“ in der Ledergasse und wurde von Helmut Maximilian Gruber-Ballehr geschaffen. Das scherenschnittartige Bild ist in einem geringen Abstand vor der Backstein-Mauerfläche montiert. Dadurch erscheinen die über neunzig dargestellten Figuren am Tag als helle, silberglänzende Formen vor dunkler Wand, die je nach Sonnenstand durch Schatten belebt werden. Bei Dunkelheit wird der Stauferfries hinterleuchtet. Dadurch wird der Schattenriss vertauscht, indem die Zwischenräume hell werden und der Edelstahl dunkel erscheint.Gruber-Ballehr arbeitete seit 2013 an der Umsetzung seiner Idee. Zunächst malte er eine freie Pinselzeichnung und setzte diese in eine detaillierte Bleistiftzeichnung um. Er optimierte die Linienführung so, dass die Figuren aus gleichwertigen Positiv- und Negativformen gebildet wurden. Im letzten Schritt entstand eine digitalisierte Version, die für den Stahlschnitt benötigt wurde.Im Juli 2022 wurde mit der Montage des ersten Teilstücks begonnen. Der Stauferfries ist durch Spenden, vorwiegend Patenschaften für Figuren, finanziert. Für die Realisierung des gesamten Frieses fehlten zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Patenschaften und Spenden.Der Besuch des 14-jährigen Konradin in Schwäbisch Gmünd ist durch eine „aput Gamundiam“ (dt.: in oder bei Gmünd) am 28. Dezember 1266 von ihm ausgestellte Urkunde belegt.