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Pfarrkirche Hüttau

Barockisierte KircheBaudenkmal im Land SalzburgDekanat AltenmarktErbaut in den 1490er JahrenGotische Kirche
Gotisches Bauwerk im Land SalzburgHüttauKirchengebäude im Land SalzburgLeonhardskirchePfarrkirche in der Erzdiözese Salzburg
Hüttau, kerk foto11 2011 07 28 10.11
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Die Pfarrkirche Hüttau steht parallel zwischen dem Fritzbach und der Durchfahrtsstraße in der Ortsmitte der Gemeinde Hüttau im Bezirk St. Johann im Pongau im Land Salzburg. Die auf das Patrozinium des heiligen Leonhard von Limoges geweihte römisch-katholische Pfarrkirche gehört zum Dekanat Altenmarkt in der Erzdiözese Salzburg. Das Patroziniumsfest wird am 6. November (Leonharditag) begangen. Die Kirche steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Auszug des Wikipedia-Artikels Pfarrkirche Hüttau (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.415917 ° E 13.307723 °
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Adresse

B99
5511
Salzburg, Österreich
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linkWikiData (Q16855650)
linkOpenStreetMap (175605382)

Hüttau, kerk foto11 2011 07 28 10.11
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In der Umgebung

Breitspitz

Der Breitspitz ist ein 1804 m ü. A. hoher Nebengipfel des Hochgründecks in den Fritztaler Bergen (Salzburger Schieferalpen) im Land Salzburg. Der Breitspitz erhebt sich über dem Fritztal und bildet den nordwärts laufenden Grat des Hochgründeckmassivs, der sich zwischen Iglsbach und Raidlgraben erstreckt. Am Breitspitz knickt er nach Osten, führt zum Schroffkoppen (1562 m ü. A.) und bricht dann steil zum Iglsbach ab. Am Nordfuß liegen die Ortschaften Alpfahrt und Fritzerberg der Gemeinden Bischofshofen respektive Hüttau, und im Tal Pöham und Hüttau, am Ostfuß die Hüttauer Ortschaft Iglsbach. Der Gipfel bildet die Gemeindegrenze Bischofshofen–Hüttau. Wie auch der nur wenig höhere Hochgründeckgipfel (1827 m ü. A.) – das Hochgründeckmassiv ist einer der höchsten bewaldeten Berge Mitteleuropas – ist der Breitspitz bis oben hin baumbestanden, hier öffnet sich auf den letzten Höhenmetern eine Trockenlichtung, und bietet eine weitreichende Rundsicht in die Kalkhochalpen mit Hochkönig, Tennengebirge und Dachstein im Norden und den Alpenhauptkamm mit Niederen und Hohen Tauern im Süden. Der Berg gehört zur Grauwackenzone, mittel- bis altpaläozoische Schiefergesteine, 300–500 Millionen Jahre alt, die sich hier als nurmehr schmaler Streifen zwischen Zentral- und Kalkalpen einschieben. Den Gipfel erreicht man unschwer vom Heinrich-Kiener-Haus am Hochgründeckgipfel über den Hofersattel (1635 m ü. A.). Zu letzterem führt auch der Talweg von Bischofshofen und Kreuzberg herauf, der Friedensweg, wie auch der Weg von Hüttau über Igelsbach – Klammalm und die Südflanke des Breitspitzes (Meditationsweg), beide als Teil des St.-Rupert-Pilgerwegs (Route 3, Etappen 16/17). Auch von Pöham–Alpfahrt sind mehrere Anstiege zum Sattel und zur Klammalm markiert. Vom Hofersattel ist es nur ein vergleichsweise kurzer Abstecher auf den Breitspitz, von dort führen diverse Steige unschwer aber unmarkiert weiter. Er wird selten begangen. Die Flanken des Bergs sind von zahlreichen Forststraßen durchzogen und eignen sich gut zum Mountainbiken.

Raidlgraben

Der Raidlgraben ist ein kleines Nebental des Fritztals im österreichischen Bundesland Salzburg. Der Raidlgraben – Bach und Talung haben denselben Namen – entspringt am Hochgründeck (1827 m ü. A.) auf etwa 1600 Meter. Er trennt dann den Grat des Breitspitz im Osten vom Rücken des Buchbergs im Westen, und die Bischofshofener Ortschaften Winkl und Alpfahrt. Westlich von Pöham mündet der Bach nach etwa 6 Kilometern auf 592 m ü. A. von links in den Fritzbach. Den unteren Grabenabschnitt führt ein Forstweg entlang, der obere Abschnitt ist unwegsam, doch queren einige Forstwege. Der Raidlgraben ist besonders als Mineralienfundstelle bekannt. Das Hochgründeck gehört zur Grauwackenzone, mittel- bis altpaläozoische Schiefergesteine, 300–500 Millionen Jahre alt, die sich hier als nurmehr schmaler Streifen zwischen Zentral- und Kalkalpen einschieben. Ab einer Linie Bischofshofen nach Alpfahrt gehört der Bergfuß aber schon zu den Werfener Schichten, die das Grundgebirge der Kalkalpen darstellen. Diese Übergangszone gilt als besonders rohstoff- und mineralienreich (zwischen Mühlbach und Hüttau wurde über Jahrhunderte Kupfer abgebaut). Hier im Raidlgraben befinden sich gute Fundstellen für Lazulith (Blauspat), ein Magnesium-Aluminium-Phosphat, das normalerweise blass blau bis grün durchscheinend ist, hier aber in einer strahlend hellblauen Varietät geborgen werden kann. Die Fundstelle ist seit alters her bekannt, schon 1842 berichtet beispielsweise das Carolino Augusteum darüber. Neben anderen Mineralien wurden auch Quarzkristalle mit besonderen Einschlüssen gefunden. Im frühen 19. Jahrhundert (belegt 1820) wurde hier auch kleinräumig Gips abgebaut.