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Eastcheap

Straße in EuropaStraße in LondonVerkehrsbauwerk in der City of London
Eastcheap, London September 2007
Eastcheap, London September 2007

Eastcheap ist eine Straße in der City of London. Eastcheap ist Teil einer Ost-West-Verbindung durch die Londoner City und wird im Osten fortgesetzt von der Great Tower Street, im Westen von der Cannon Street. In Eastcheap finden sich vergleichsweise viele historische Gebäude, so dass Eastcheap und anliegende Straßen die Eastcheap Conservation Area bilden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Eastcheap (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Eastcheap
Eastcheap, City of London

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.510712 ° E -0.084554 °
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Adresse

Eastcheap 10
EC3M 1BU City of London
England, Vereinigtes Königreich
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Eastcheap, London September 2007
Eastcheap, London September 2007
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In der Umgebung

Pudding Lane
Pudding Lane

Die Pudding Lane ist eine kleine Straße in London, die weithin als Standort der Bäckerei von Thomas Farriner bekannt ist, wo im Jahr 1666 der Große Brand von London seinen Anfang nahm. Sie verläuft zwischen Eastcheap und Thames Street in der historischen City of London und kreuzt die Monument Street, an der sich das von Christopher Wren und Robert Hooke entworfene Monument für den Großen Brand befindet. Farriners Bäckerei befand sich direkt gegenüber dem Standort des heutigen Monuments, auf der östlichen Seite der Pudding Lane. Der Standort wurde bei der Errichtung der Monument Street in den Jahren 1886/87 überbaut, ist jedoch durch eine Gedenktafel an der Wand des nahe gelegenen Faryners House (ein Bürogebäude der Lloyds Banking Group) gekennzeichnet, die 1986 von der Worshipful Company of Bakers angebracht wurde. Der Name „Pudding Lane“ stammt von den Metzgern des Eastcheap-Markts, die hier „puddings“ (Schlachtabfälle oder Innereien) zur Themse transportierten, wo sie von Lastkähnen abgeholt wurden. An ihrem unteren Ende befand sich ein Kai namens Rothersgate, abgeleitet von den „Rothers“ oder Rindern, die dort angelandet wurden. Deswegen war die Straße früher auch als Rother Lane bekannt. Ein weiterer Name für war Red Rose Lane, abgeleitet von einem Ladenschild, das einst dort hing. Die Pudding Lane war eine der weltweit ersten Einbahnstraßen. Im Jahr 1617 erließen die Stadtbehörden eine Verordnung, die den Wagenverkehr auf der Pudding Lane und 16 weiteren Straßen rund um die Thames Street auf Einbahnverkehr beschränkte. Diese Idee wurde erst 1800 wieder aufgegriffen, als die Albemarle Street zur Einbahnstraße wurde. Die nächstgelegene U-Bahn-Station zu Pudding Lane ist Monument, nur wenige Schritte westlich. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Fenchurch Street und Cannon Street.

Monument (London)

Das Monument (offiziell: The Monument to the Great Fire of London) an der Fish Street im Zentrum der Londoner City erinnert an den großen Stadtbrand von 1666. Die 62 Meter hohe dorische Säule, die von einer Aussichtsplattform und einer vergoldeten Urne gekrönt wird, wurde zwischen 1671 und 1677 im Zuge der Wiederaufbaumaßnahmen nach dem verheerenden Brand errichtet. Das Bauwerk wurde von Robert Hooke und Christopher Wren entworfen. Die Höhe der Säule von 62 Metern markiert exakt die Distanz zwischen dem Standplatz und der ehemaligen Bäckerei von Thomas Farynnor in der Pudding Lane, in der das Feuer in der Nacht zum 2. September 1666 ausgebrochen war. Auf dem quadratischen Sockel der Säule befinden sich Reliefs und Inschriften, die an die Brandkatastrophe erinnern, in der innerhalb von vier Tagen vier Fünftel der Londoner Innenstadt zerstört wurden, darunter die alte St Paul’s Cathedral. Das Monument ist für Besucher zugänglich: Eine Wendeltreppe in seinem Inneren führt mit 311 Stufen auf eine Plattform unterhalb der Urne, die eine Aussicht über weite Teile Londons bietet. Jeder Besucher, der die 311 Stufen bewältigt hat, erhält nach dem Abstieg eine Urkunde mit seinem Namen, auf der die Geschichte und Bedeutung des Bauwerks erläutert werden. Die Aussichtsplattform wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit einem Käfig umschlossen, um Suizide zu verhindern. Zwischen 1788 und 1842 hatten sich insgesamt sechs Menschen vom Monument herab in den Tod gestürzt. Zusätzlich diente das Monument als wissenschaftliches Instrument. Der Schaft wurde als Zenitteleskop benutzt. Außerdem wurden Schwerkraft- und Pendelexperimente durchgeführt. Unterhalb der Säule ist ein unterirdisches Labor. Durch die Erschütterungen der Umgebung war das wissenschaftliche Leben im Monument jedoch nur von kurzer Dauer.Nach dem Denkmal ist auch die in unmittelbarer Nähe gelegene U-Bahn-Station Monument benannt. Nach der eineinhalb Jahre währenden Restaurierung des Turms ist die Aussichtsplattform seit Anfang 2009 wieder zugänglich. Die baulichen Arbeiten hatten 4,5 Millionen Pfund Sterling gekostet. Laut Presseberichten handelt es sich um die höchste freistehende Steinsäule der Welt. Dieser Turm ist gut neun Meter höher als die bei Touristen bekanntere Nelsonsäule.2019 wurde The Monument von rund 182.000 Personen besucht.