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Vélodrome de Toulon Provence Méditerranée

Bauwerk im Département VarRadrennbahn in FrankreichSport (Hyères)Sportstätte in Provence-Alpes-Côte d’Azur
Velodrome Hyeres 01
Velodrome Hyeres 01

Das Vélodrome de Toulon Provence Méditerranée, auch kurz Vélodrome Hyères genannt, ist eine halboffene Radrennbahn im südfranzösischen Hyères. Das Vélodrome Hyères ist eine halboffene Radrennbahn, der Belag der 250 Meter langen Bahn besteht aus Hartholz aus Kamerun. Sie wurde 1989 eröffnet und war zunächst offen; bei einer Renovierung der Bahn im Jahre 2006 wurden die Tribünen überdacht. Die Bahn ist sieben Meter breit und hat eine Kurvenüberhöhung von 48 Grad. Eine Besonderheit der Bahn ist, dass sich im Innenraum eine kleinere Radrennbahn aus Beton befindet. 1990 fand dort der erste Bahnrad-Weltcup des Weltradsportverbandes Union Cycliste Internationale statt; insgesamt wurden dort bis 2013 sechs Läufe des Weltcups ausgetragen. Ebenfalls sechsmal fanden dort bis 2013 französische Bahnmeisterschaften statt sowie mehrfach international hochklassig besetzte Veranstaltungen. In Hyères befindet sich ein nationales Trainingszentrum des französischen Radsportverbandes Fédération Française de Cyclisme (FFC), wo bis 2007 der mehrfache Sprint-Weltmeister Daniel Morelon und anschließend, bis 2012, der ehemalige Weltklassesprinter Benoît Vétu die Sprint-Nationalmannschaft trainierte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Vélodrome de Toulon Provence Méditerranée (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Vélodrome de Toulon Provence Méditerranée
Chemin de l'Ermitage, Arrondissement de Toulon

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Breitengrad Längengrad
N 43.100277777778 ° E 6.1244444444444 °
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Adresse

Vélodrôme Toulon Provence Méditerranée

Chemin de l'Ermitage
83400 Arrondissement de Toulon
Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
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Velodrome Hyeres 01
Velodrome Hyeres 01
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In der Umgebung

Olbia (Hyères)

Olbia (griechisch für Die Glückliche) war in der Antike eine Festungsstadt und ein Seehandelskontor der Stadt Massilia (Marseille). Es liegt auf einer kleinen Anhöhe am Golf von Giens an der Mittelmeerküste zwischen Hyères und Carqueiranne und wurde von Händlern aus Phokaia im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Strabon erwähnt die Stadt in seiner Geographie. Die erste Kolonie war ein befestigter Hafen, der die Schiffe, die aus Massilia oder Nikaia (Nizza) kamen, sicher beherbergen sollte angesichts der ständigen Bedrohung durch Piraten und die ligurischen Ureinwohner. Die Niederlage des Gnaeus Pompeius Magnus, der von Massilia unterstützt wurde, führte zur Romanisierung der Kolonie, Olbia wurde in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. Arles zugeordnet, blieb aber eine blühende Handelsstadt. Ihre Errungenschaften und ihr Wohlstand zeigen sich in den Thermen und der Wiederherstellung des Hafens. Olbia überlebte den Untergang des Weströmischen Reichs nicht, die Stadt wurde verlassen, bis Zisterziensermönche sich des Ortes annahmen und 1223 hier die Abtei Saint-Pierre de l’Almanarre gründeten. Die Widrigkeiten des 14. Jahrhunderts (Epidemien, Missernten, politische Unsicherheit) waren die Ursache dafür, dass die Mönche den Ort schließlich endgültig aufgaben. Die Ruinen in Olbia stellen bei dieser Vergangenheit eine Mischung aus griechischen, römischen und mittelalterlichen Elementen dar. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Ort von Archäologen untersucht, darunter der spätere König Friedrich VII. von Dänemark, Alphonse Denis, Bürgermeister von Hyères, und der Oberstleutnant Poitevin de Maureillan. Zwischen 1947 und 1971 arbeitete Jacques Coupry hier und erreichte 1955 den Ankauf der Ruinen durch den französischen Staat. Seit 1999 ist Olbia der Öffentlichkeit wieder zugänglich.