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St. Stephanus (Großenviecht)

Barockbauwerk in BayernBarocke KircheBaudenkmal in Langenbach (Oberbayern)Bauwerk in Langenbach (Oberbayern)Erbaut in den 1730er Jahren
Erbaut in den 1850er JahrenFilialkirche des Erzbistums München und FreisingKirchengebäude im Landkreis FreisingKirchengebäude in EuropaStephanus-Märtyrer-Kirche
Kath. Filialkirche St.Stephanus Großenviecht
Kath. Filialkirche St.Stephanus Großenviecht

St. Stephanus ist die Kirche von Großenviecht, einem Ortsteil der Gemeinde Langenbach im Landkreis Freising. Die Kirche ist Teil der Pfarrei St. Martin in Marzling. Der barocke Saalbau mit rechteckigem Chor und östlich anschließendem Turm mit Zwiebelhaube ist in die Denkmalliste eingetragen. Die Kirche wurde ab 1730 gebaut, Baumeister war wohl Johann Lorenz Hirschstötter. Der 26,8 m hohe Turm wurde nach einer Bauunterbrechung erst 1859 fertiggestellt. Der Hauptaltar ist dem heiligen Stephanus geweiht. Ein Gemälde des hl. Stephanus und ein kleineres Gemälde des heiligen Isidor, beide wohl um 1900 entstanden, schmücken den Altar. Daneben gibt es Darstellungen des heiligen Laurentius und der heiligen Barbara. Zwei Nebenaltäre sind Maria und Joseph gewidmet. Während die Josefsfigur ebenfalls aus den Jahren um 1900 stammt, ist die Marienfigur wesentlich älter und im 15. Jahrhundert entstanden. Der Turm beherbergte ursprünglich zwei Glocken. Nachdem im Zweiten Weltkrieg die größere der beiden abgeliefert werden musste, um sie einzuschmelzen, wurde nach Kriegsende eine neue Glocke angefertigt. 1946 erhielt man unerwartet die alte Glocke zurück.

Auszug des Wikipedia-Artikels St. Stephanus (Großenviecht) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

St. Stephanus (Großenviecht)
Großenviecht,

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St. Stephanus (Großenviecht)

Großenviecht
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Bayern, Deutschland
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Kath. Filialkirche St.Stephanus Großenviecht
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Kraftwerk Zolling
Kraftwerk Zolling

Das Kraftwerk Zolling ist ein Kraftwerk der Onyx Kraftwerk Zolling GmbH & Co. KGaA in der oberbayerischen Gemeinde Zolling. Es ist nach dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Heinrich Leininger der Isar-Amperwerke AG benannt und wird deshalb auch als Leiningerwerk bzw. Kraftwerk Leininger (Abkürzung KWL) geführt. Es dient heute der Strom- und Wärmeerzeugung aus fossilen und erneuerbaren Brennstoffen. In der Vergangenheit waren vier Steinkohleblöcke mit Schmelzkammerfeuerung in Betrieb, die Ende der 1980er Jahre in Folge der Havarie von Block 3 stillgelegt wurden. 1986 ging mit einer elektrischen Bruttoleistung von 450 Megawatt (MW) der Block 5 mit der damals neuartigen Rauchgasentschwefelungsanlage in Betrieb. Das Kraftwerk Zolling verfeuert heute im Schnitt 400.000 Tonnen Steinkohle pro Jahr, die vor der Verbrennung in den fünf Walzenschüsselmühlen zu Steinkohlestaub gemahlen wird. Per Eisenbahn wird die Steinkohle zum kraftwerkseigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Langenbach–Enzelhausen angeliefert und auf den vier kraftwerkseigenen Kohlehalden zwischengelagert. Der Brennstoffverbrauch liegt bei Volllast bei etwa 147,5 t/h, abhängig vom aktuellen Heizwert der eingesetzten Steinkohle. Mit seinem 220 Meter hohen Kamin und 80 Meter hohen Kühlturm ist der Block 5 mit Umweltschutzeinrichtungen zur Entstickung, Entstaubung und Entschwefelung der Rauchgase ausgerüstet. Das für den Betrieb notwendige Kühlwasser wird dem für das Wasserkraftwerk Haag angelegten Amperkanal entnommen und nach der Nutzung im Kraftwerk rückgekühlt dem Fluss wieder zugeführt. Jährlich werden bis zu 35.000 Tonnen mechanisch entwässerter Klärschlamm mitverbrannt. Beim Betrieb der Kraftwerksblöcke wird Fernwärme ausgekoppelt und unter anderem die Stadt Freising und der Flughafen München versorgt. Bei einem möglichen Zusammenbruch des Übertragungsnetzes kann der Block 5 über eine der zwei ebenfalls am Standort befindlichen Gasturbinen zum Anfahren mit Strom versorgt werden, wodurch die Anlage schwarzstartfähig ist. Seit Ende 2003 liefert das Biomasseheizkraftwerk Strom und Fernwärme für rund 40.000 Haushalte in der Region Freising. Die Anlage ist darauf ausgelegt auch stark belastetes Altholz der Kategorie A IV, insbesondere Bahnschwellen, zu verwerten. Die Anlieferung des Brennmaterials erfolgt per LKW.