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Schönberg FR

Freiburg im ÜechtlandOrt im Kanton Freiburg
Fribourg Gotteron Schoenberg
Fribourg Gotteron Schoenberg

Schönberg (französisch Schoenberg) ist ein Quartier der Stadt Freiburg im Üechtland in der Schweiz. Der BFS-Code des Quartiers ist 2196017. Das kantonale «Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt» (frz. Office de la circulation et de la navigation) ist hier angesiedelt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Schönberg FR (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Schönberg FR
Heiterastrasse,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.80804 ° E 7.17967 °
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Adresse

Heiterastrasse

Heiterastrasse
1712
Freiburg, Schweiz
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Fribourg Gotteron Schoenberg
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In der Umgebung

Bürglen FR
Bürglen FR

Bürglen (französisch Bourguillon) ist ein Weiler auf dem Gebiet der Stadt Freiburg im Üechtland, dem Hauptort des Kantons Freiburg in der Schweiz. Er liegt ca. 1,5 km südöstlich der Stadt auf dem Plateau südlich des Galterntals an der Strasse nach La Roche–Bulle auf einer Höhe von 656 m ü. M. Zu den Sehenswürdigkeiten von Bürglen zählt ein im Jahr 1275 erbautes und 1396 als «Bonne maison» erwähntes Krankenhaus für Aussätzige, das später auch als Armenhaus diente. Den Kranken war es erlaubt, vier Mal im Jahr in Freiburg betteln zu gehen. Es wurde 1838 verkauft, abgerissen und als Gasthaus Aux Trois-Tours neu errichtet. Daneben befindet sich eine im 15. Jahrhundert in gotischem Stil erbaute Kapelle, die 1659 mit einer Sakristei erweitert und im 18. Jahrhundert in barockem Stil umgebaut wurde. Bei archäologischen Grabungen im Jahr 1984 wurden auch romanische Spuren gefunden. Die Kapelle ist seit dem 15. Jahrhundert ein beliebter Wallfahrtsort Notre-Dame du Bourguillon (siehe Notre-Dame-du-Mont-Carmel). Sie wird mit Wunderglauben an verschiedene Heilungen in Verbindung gebracht. Eine Anzahl von Votivgaben aus der Zeit der Weltkriege, die sich im Kirchenraum befinden, bezeugen dies. Sie sind teilweise in Englisch verfasst. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. 1921 entstand das Œuvre des malades de Notre-Dame de Bourguillon, mit heute rund 150 Mitgliedern. Die Kirche war insbesondere unter der Gegenreformation ein Ziel häufiger Prozessionen und wurde vom 3. bis 6. Oktober 1923 in einer Bittprozession zugunsten von über 500 in Freiburg versammelten Kranken von den Marienträgern aufgesucht. Am 17. Januar 1924 veröffentlichte die Zeitschrift La Semaine catholique die Angaben zu den angeblich durch die Prozessionen von ihren Krankheiten geheilten Personen. Im Weiler liegt auch das ehemalige Pensionat Salve Regina, das heute als Studentenwohnhaus unter der Leitung von Baldegger Schwestern dient, sowie das Schloss Bourguillon aus dem 16. Jahrhundert, das auch Manoir de Diesbach genannt wird. Unweit von Bürglen liegt auf dem Gebiet von St. Ursen der Friedhof der Kanisiusschwestern, mit dem Grab Maximilians von Sachsen. Bürglen war ehemals eine wichtige meteorologische Beobachtungsstation des Kantons mit Observatorium. Im Jahr 1998 hat der Freiburger Gemeinderat einen Spazierweg des Weilers Bürglen auf den Namen «Madeleine Eggendorffer» getauft.

Ölbergwerk
Ölbergwerk

Das Ölbergwerk (französisch Usine de Œlberg) ist ein Wasserkraftwerk im Stadtgebiet von Freiburg im Üechtland. Es liegt an der Nordflanke des Ölbergs, der von der Saane als Umlaufberg umflossen wird. Zunächst wurde der Ölberg nur im Volksmund als solcher bezeichnet, weil auf ihm ein Kreuzweg eingerichtet war und dieser so an den Jerusalemer Ölberg erinnerte. Das Kraftwerk wurde von der Entreprises Électriques Fribourgeoises (EEF) errichtet und gilt heute, nach der Fusion mit den Elektrizitätswerken Neuenburg (ENSA), als Stammwerk des Energieversorgers Groupe E. Seit 1870 befindet sich wenig oberhalb am Lauf der Saane, in der sogenannten Mageren Au eine Staumauer, die für einen gleichbleibenden Wasserstand sorgt. Anfangs sorgte ein teledynamisches System für die Energieübertragung, die jedoch durch die technische Weiterentwicklung schnell obsolet wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Arbeiten für einen Durchstich unter dem Ölberg. Ausserdem wurde 1910 die Staumauer um 2,7 m erhöht. Seitdem führen von diesem aufgestauten Pérolles-See zwei 266 und 246 Meter lange Fallrohre durch den Ölberg direkt auf die Turbinen des Kraftwerkes. Die Höhendifferenz beträgt 21 m. Anfangs wurde das Kraftwerk mit drei Turbinen mit einer Nennleistung von je 2 MW je 2700 betrieben, 1943, zur Zeit besonders schwieriger Energieerzeugung während des Zweiten Weltkriegs, wurde sie durch einen elektrischen Generator mit 7,5 MVA ersetzt. 1956 kam eine zweite, gleichartige Maschinengruppe hinzu. Bei einer weiteren Modernisierung 1980 wurde die Anlage durch Turbinen mit einer Leistung von je 2,1 MW ersetzt. Die jährliche Durchschnittsenergiegewinnung lag damit bei 51 Mio. kWh.