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Jüdische Berufsfachschule Masada

Amerikanische BesatzungszoneAufgelöst 1948Berufsbildende Schule in HessenEhemalige Schule in DarmstadtGegründet 1947
Judentum in DarmstadtJüdische Schule in HessenOrganisation (Darmstadt)Organisation (deutsche Nachkriegszeit)

BW Die Jüdische Berufsfachschule Masada wurde in den Jahren 1947 und 1948 von Samuel Milek Batalion in Darmstadt gegründet und geleitet. Das Ziel der Schule war es, den jungen Holocaust-Überlebenden eine Ausbildung und neuen Lebenswillen zu geben und sie auf ein mögliches Leben in Israel vorzubereiten. Die Schule unterrichtete zwischen 45 und 60 Schüler. Die Schule begann ihre Tätigkeit im September 1947 und schloss nach der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 mit der Auswanderung der Schüler nach Israel. Die nur zehn Monate bestehende Schule repräsentiert einen Markstein der hessischen Nachkriegsgeschichte und gilt als Symbol für die Neuentstehung und die Etablierung jüdischen Lebens im Nachkriegsdeutschland.

Auszug des Wikipedia-Artikels Jüdische Berufsfachschule Masada (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Jüdische Berufsfachschule Masada
Steubenplatz, Darmstadt

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Breitengrad Längengrad
N 49.872112 ° E 8.640618 °
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Adresse

Steubenplatz 20
64293 Darmstadt (Darmstadt-Nord)
Hessen, Deutschland
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In der Umgebung

Steubenplatz (Darmstadt)
Steubenplatz (Darmstadt)

Der Steubenplatz ist ein Platz in Darmstadt-Mitte und ehemaliger Bahnhofsvorplatz zweier Bahnhöfe, der heute als Grünfläche genutzt wird. Die ca. 200 Meter lange und 40 Meter breite Fläche wurde Anfang der 1930er Jahre nach Friedrich Wilhelm von Steuben benannt und war zuvor Bestandteil der Landgraf-Philipps-Anlage. Am Südrand der Grünanlage befindet sich heute die Kunsthalle Darmstadt. Das Ausstellungsgebäude des Darmstädter Kunstvereins wurde in den Jahren 1956/57 nach Plänen von Theo Pabst errichtet. Ebenso befindet sich das Gebäude des Sozialgerichts, errichtet von 1986 bis 1988 nach Plänen von Ernst Friedrich Krieger und Lothar Greulich anstelle der beiden kriegszerstörten Bahnhöfe am Steubenplatz. Bis zur Verstaatlichung der Eisenbahngesellschaften hielten an diesem zentralen Platz die Fernzüge der Main-Neckar-Eisenbahn im Main Neckar-Bahnhof. Die Züge der Hessischen Ludwigsbahn hielten im benachbarten Kopfbahnhof Ludwigsbahnhof. Nach 1912 wurden in den beiden Empfangsgebäuden Behörden untergebracht. Die Anordnung von Kopf- und Durchgangsbahnhof, die einen rechten Winkel bildeten, ist heute noch an der Form des Steubenplatzes erkennbar. Anfangs verlief dort die Kasernenstraße, die über die Rheinstraße zu den Militärliegenschaften in Darmstadt-Bessungen führte. Später war es die Landgraf-Philipps-Anlage, die auch den Bahnhofsvorplatz, zugleich Standort des Justus-Liebig-Denkmals, mit einschloss. Nach Kriegsende befand sich 1947 und 1948 im weniger zerstörten Main-Neckar-Bahnhof die Jüdische Berufsfachschule Masada unter der Leitung von Samuel Milek Batalion für sogenannte Displaced Persons. Um die Ruinen entwickelte sich zunächst Brachland.