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Hauptpost (Leipzig)

Architektur (DDR)Bauwerk der Moderne in LeipzigBauwerk von Albert GeutebrückBehörde (Leipzig)Erbaut in den 1960er Jahren
Historische Organisation (Leipzig)Kulturdenkmal in LeipzigOberpostdirektionPostamt in DeutschlandPostgebäude in SachsenPostgeschichte (Sachsen)
Hauptpost 2019
Hauptpost 2019

Als Hauptpost wird in Leipzig das 1961 bis 1964 errichtete, 110 Meter lange Gebäude am Augustusplatz (Ecke Grimmaischer Steinweg) und am Innenstadtring bezeichnet. Frühere historische Namen für das Haus und dessen Vorgängerbauten waren Hauptpostamt C 1, Postamt Nr. 1 und Oberpostdirektion Leipzig. Der Neubau der Deutschen Post aus dem Jahr 1964 steht als Bauwerk der Moderne unter Denkmalschutz. Nach einem Leerstand ab 2011 begann 2016 durch einen neuen Eigentümer die Rekonstruktion und Erweiterung des Gebäudes mit dem Ziel einer multifunktionalen Nutzung unter dem Namen Das lebendige Haus.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hauptpost (Leipzig) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Hauptpost (Leipzig)
Georgiring, Leipzig Zentrum-Ost (Mitte)

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Adresse

Alte Hauptpost

Georgiring
Leipzig, Zentrum-Ost (Mitte)
Sachsen, Deutschland
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Hauptpost 2019
Hauptpost 2019
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In der Umgebung

Niederländisches Haus (Leipzig)
Niederländisches Haus (Leipzig)

Das Niederländische Haus war ein Büro- und Geschäftshaus in Leipzig, es befand sich an der Südostseite des Augustusplatzes auf dem Eckgrundstück Augustusplatz 8 / Johannisgasse 2. Das 1901 bis 1903 errichtete Gebäude war der einzige in Deutschland ausgeführte Bau von Hendrik Petrus Berlage, einem der bedeutendsten niederländischen Architekten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als sein Hauptwerk gilt das sich durch seine Sachlichkeit und Funktionsorientiertheit auszeichnende ehemalige Gebäudes der Amsterdamer Börse, das heute unter dem Namen Beurs van Berlage bekannt ist. Berlage war der bevorzugte Architekt der niederländischen Versicherungsgesellschaften Algemeene Maatschappij van Levensverzekering en Lijfrente (Lebensversicherung) und De Nederlanden van 1845 (Feuer- und Lebensversicherung). Als die Algemeene Maatschappij van Levensverzekering en Lijfrente eine deutsche Niederlassung eröffnen wollte, entschied sie sich für Leipzig als Sitz der Niederländischen Lebensversicherungs-Gesellschaft für Deutschland. Die Planungen übernahm Berlage. Sein Entwurf lag in zeitlicher Nähe zum Bau der Beurs van Berlage (1896–1903), als deren „kleine Schwester“ das Niederländische Haus angesehen wird.Den Bau bestimmten klare Formen mit wenigen Schmuckelementen, die Fassade war in Backstein gestaltet, unterbrochen durch Granitpfeiler im Erdgeschoss sowie Stürze aus Sandstein in den Obergeschossen. Ein durch Arkaden gegliedertes, lichtdurchflutetes Treppenhaus befand sich im Innern. Die Räume im Erdgeschoss waren für den Einzelhandel bestimmt. Die Bauweise mit modernen Materialien, zusammen mit der strikten Abkehr vom Historismus war zunächst umstritten. Direkt südlich angrenzend an das Niederländische Haus entstand 1928/1929 das Europahaus von Otto Paul Burghardt. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erwarb der Unternehmer Kurt Herrmann das Gebäude und machte es zum Sitz seiner Firma Architektur- und Ingenieur-Büro und Grundstücksverwaltung Dr.-Ing. Kurt Herrmann, auch die Revisionsabteilung seines Universalverlags W. Vobach & Co. – Bernhard Meyer – Curt Hamel und die Vobach-Schnitt GmbH hatten dort ihren Sitz. Ebenfalls im Haus waren der NS-Gauverlag Sachsen und die Neue Leipziger Tageszeitung.Das Niederländische Haus erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden. Mitte der 1950er Jahre wurde es abgebrochen. An seiner Stelle wurde 1964 das Hotel Deutschland (später Interhotel am Ring, heute Radisson Blu Hotel) eröffnet. Es erstreckt sich bis zum Grimmaischen Steinweg, die Johannisgasse wurde damit zur Sackgasse.