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Naturhistorisches Museum (Mainz)

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Museum in MainzNaturkundemuseumPaläontologisches Museum
Naturhistorisches Museum Mainz (1) Deinotherium Giganteum
Naturhistorisches Museum Mainz (1) Deinotherium Giganteum

Das Naturhistorische Museum Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz (nhm) in Mainz ist das größte Museum seiner Art in Rheinland-Pfalz. Schwerpunkte der Ausstellungen und Sammlungen sind die Bio- und Geowissenschaften in Rheinland-Pfalz und dessen Partnerland Ruanda. Direktor ist seit 1. August 2019 Bernd Herkner, in der Nachfolge von Michael Schmitz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Naturhistorisches Museum (Mainz) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Naturhistorisches Museum (Mainz)
Reichklarastraße, Mainz Altstadt (Altstadt)

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N 50.003333 ° E 8.270556 °
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Adresse

Naturhistorisches Museum

Reichklarastraße 1
55116 Mainz, Altstadt (Altstadt)
Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Naturhistorisches Museum Mainz (1) Deinotherium Giganteum
Naturhistorisches Museum Mainz (1) Deinotherium Giganteum
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In der Umgebung

Österreichische Hauptwache (Mainz)
Österreichische Hauptwache (Mainz)

Die österreichische Hauptwache war ein Militärgebäude in der Altstadt von Mainz. Nach dem Abzug der Franzosen in Folge der letzten Belagerung von Mainz am 4. Mai 1814 zogen die alliierten Truppen in Mainz ein. Nach dem Weiterziehen der Armeekorps, schon einen Monat später, wurde die Stadt von preußischen und österreichischen Truppen in einer Stärke von jeweils 4500 Mann besetzt. Da sich die Mächte Preußen und Österreich nicht über die Gebietszugehörigkeit der linksrheinischen Gebiete einigen konnten, teilten sie die Stadt unter sich auf und übernahmen gemeinsam die Verwaltung; die genaue Staatszugehörigkeit blieb dadurch zunächst ungeklärt. Organisatorisch wurde die Festung vom Generalgouvernement Mittelrhein kontrolliert, das der Militärkommission unterstellt war. Die Hauptwache war das militärische Wachlokal der österreichischen Wachposten der Festung Mainz. Im Erdgeschoss befanden sich eine offene Bogenhalle mit fünf Rundbögen in starker Rustizierung, dahinter die Wachstuben für die Offiziere, Unteroffiziere und Gemeinen. Ein aufgesetztes Obergeschoss bot weiteren Räumlichkeiten Platz. Das Gebäude wurde am Flachsmarkt, im nördlichen Teil der Festung, nordwestlich der Ludwigsstraße durch die Geniedirektion unter dauernder preußischer Leitung eingerichtet, letztere war innerhalb der Arbeitsteilung permanent für Instandhaltung und Neubau der Festungsanlagen zuständig. Die Preußische Hauptwache befand sich in der südlichen Altstadt am Liebfrauenplatz. Nach dem Deutschen Krieg von 1866 verlor die Hauptwache ihre Funktion, als die Österreicher die Festung nicht mehr nutzen durften. Im Jahr 1903 wurde der gesamte militärische Komplex um den Flachsmarkt abgerissen um einer Kaufhausfiliale des Unternehmers Leonhard Tietz Platz zu machen.

Ingelheimer Hof
Ingelheimer Hof

Der Ingelheimer Hof war ein 1686 für den Erzbischof Anselm Franz von Ingelheim (1634–1695) erbauter Barockbau, der an der Stelle des 1480 errichteten Bleidenstädter Hofs, dem Stadthof des Bleidenstädter Benediktinerklosters in der Klarastraße/Emmeranstraße in der Mainzer Altstadt erbaut wurde. Der Hof sollte als Familienstammsitz für die Familie Ingelheim dienen. Vorher befand sich an gleicher Stelle das Anwesen Zum Großen Walderthum. Das Äußere des Gebäudes war trotz seiner späten Entstehung sehr der Stilrichtung des Barock verbunden. Der Architekt ist nicht bekannt. Ein dreiachsiger Risalit als Mittel zur Fassadengliederung an der Ecke Klarastraße/Emmeranstraße war die Besonderheit und herausragendes Merkmal des Gebäudes. Nach Zerstörung durch preußisch/österreichischen Artilleriebeschuss während der Belagerung von Mainz (1793) wurde der Ingelheimer Hof vom Mainzer Weinhändler Heinrich Mappes erworben. Dieser betrieb nach 1800 den Wiederaufbau mit neuer Inneneinteilung als Wohn- und Geschäftshaus im Empire-Stil. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hof beim finalen Luftangriff auf Mainz am 27. Februar 1945 zerstört und brannte bis auf wenige Fassadenteile aus. Die Reste des Ingelheimer Hofes wurden 1961 endgültig abgerissen, es verblieb ein Torbogen, der in einen zeitgenössischen postmodernen Wohnbau integriert ist. Der Abriss erfolgte überwiegend bis auf Erdbodenniveau. Die Keller blieben erhalten und im Bereich der Emmeransstraße einige Meter des Sockelbereichs sowie einige Treppenstufen zu einem Seiteneingang. An die barocke Fassade erinnert die Anordnung der Fenster und ihre stockweise variierende Höhe.