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Annakirche (Warschau)

AnnakircheBacksteingotik in PolenBenediktinerkircheErbaut in den 1450er JahrenGotische Kirche
Gotisches Bauwerk in PolenKirchengebäude im Erzbistum WarschauKirchengebäude in WarschauKlassizistisches Bauwerk in WarschauKulturdenkmal in Warschau
Kościół św. Anny w Warszawie 2020
Kościół św. Anny w Warszawie 2020

Die katholische Kirche der Heiligen Anna (poln. Kościół św. Anny) in Warschau ist eine katholische, ehem. Bernhardinerkirche an der Krakauer Vorstadt, dem nördlichsten Teil des Warschauer Königswegs.

Auszug des Wikipedia-Artikels Annakirche (Warschau) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Annakirche (Warschau)
Mariensztat, Warschau Stadtmitte (Warschau)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.246389 ° E 21.014167 °
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Adresse

Trzecia Brama

Mariensztat
00-079 Warschau, Stadtmitte (Warschau)
Woiwodschaft Masowien, Polen
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Kościół św. Anny w Warszawie 2020
Kościół św. Anny w Warszawie 2020
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In der Umgebung

Passauer Marienbild in Warschau
Passauer Marienbild in Warschau

Das Passauer Marienbild in Warschau ist eine christliche Votivfigur der Gottesmutter, die in der Krakauer Vorstadt in Warschau unweit der Warschauer Altstadt errichtet wurde. Die Votivfigur ist ein Werk des in Warschau ansässigen italienischen Bildhauers und Architekten Giuseppe Simone Bellotti († 1708). Sie wurde 1683 errichtet, als Votivgabe des Bildhauers für die Bewahrung seiner Familie während der Pestepidemie, die in Warschau 1677 wütete, und zugleich als Votivgabe des Königs Johann III. Sobieski für den Sieg über die Türken während der Schlacht am Kahlenberg 1683. Die Skulptur wiederholt in drei Dimensionen das Gnadenbild Mariahilf aus der Passauer Wallfahrtskirche Mariahilf. Das Passauer Gnadenbild ist eine 1620 hergestellte Kopie des Innsbrucker Altargemäldes von Lucas Cranach dem Älteren aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es ist nicht klar, ob Belotti Passau oder Innsbruck besucht hat. Er konnte auch eine Holzschnitt- oder Kupferstichgrafik als Vorbild benutzen. Die Figur steht auf einem Sandsteinsockel. Auf den vier Seitenflächen befinden sich Votivinschriften in lateinischer oder italienischer Sprache. In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die Figur gekrönt. 1866 wurde sie auf die heutige Stelle versetzt. An beiden Seiten wurden dekorative Laternen aufgestellt. 1905 wurde der ursprüngliche barocke Sockel auf einen steinernen Jugendstil-Unterbau gehoben. Es wurde auch eine schmiedeeiserne Umfriedung auf Steinpfosten errichtet. Die Votivfigur überstand den Warschauer Aufstand von 1944 unbeschädigt. 2001 wurde sie dank Fürsorge von Franz Batthyány und seiner Firma erneuert. Auf einer horizontalen Gedenktafel steht dazu: „Passauer Madonna, errichtet vom königlichen Bildhauer Josef Simon Belotti, gewidmet König Jan III Sobieski zum Gedenken an seinen Sieg von Wien gegen die Türken am 12. September 1683, verehrt von den Warschauern, zu altem Glanz erneuert AD 2001 im Geiste des vereinten Europas dank Fürsorge von Franz Batthyány […].“