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Ľubotice

Ersterwähnung 1285Gemeinde im Prešovský krajOrt in der SlowakeiĽubotice
Slovakia Lubotice 1
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Ľubotice (bis 1948 slowakisch „Kelemeš“; ungarisch Kellemes) ist eine Gemeinde in der Ostslowakei. Sie liegt im nördlichen Ausläufer des Kaschauer Beckens am Fuße der Slanské vrchy und wird vom Fluss Sekčov durchflossen. Das Stadtzentrum der Stadt Prešov liegt etwa 4 km westlich entfernt. Der Ort wurde zum ersten Mal 1285 als Kellemes erwähnt, 1948 wurde der Name aus nationalpolitischen Gründen in einen slawisch klingenden umgeändert. Der ursprüngliche Name soll im ungarischen Wort kellemes (dt. „angenehm“) seinen Ursprung haben, auf diesen nimmt auch der heutige Name, welcher sich von ľúby (= „lieblich“) ableitet. Von 1970 bis 1990 war sie ein Stadtteil der Stadt Prešov, 1990 wurde auch der heutige Gemeindeteil Šarišské Lúky, welcher ebenfalls seit 1970 nach Prešov eingemeindet war ein Teil der Gemeinde. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die römisch-katholische Kirche Mariä Geburt aus dem Jahr 1806 und eine ehemalige Synagoge (1833) im Ortsteil Šarišské Lúky, die heute als ein griechisch-katholisches Tempel dient. Durch den Ort verläuft die West-Ost-Staatsstraße I/18 und es gibt einen Bahnhof (im Ortsteil Šarišské Lúky) an der Bahnstrecke Strážske–Prešov.

Auszug des Wikipedia-Artikels Ľubotice (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Ľubotice
Strážnická, Eperies Širpo

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Breitengrad Längengrad
N 49.016666666667 ° E 21.283333333333 °
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Adresse

Strážnická 2606/36
080 06 Eperies, Širpo
Eperieser Landschaftsverband, Slowakei
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Slovakia Lubotice 1
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In der Umgebung

Solivar

Solivar (deutsch Salzburg, ungarisch Tótsóvár – bis 1873 Sóvár) ist ein Ort und heute ein Stadtteil von Prešov im Osten der Slowakei. Er liegt südöstlich des Stadtzentrums an der linken Seite des Flusses Sekčov. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Gewinn von Salz verbunden, daher auch der Name. Schon die ersten urkundlichen Quellen verzeichnen im Ortsgebiet oberirdische Salzquellen, aus deren durch Eindampfung man Salz gewann. Wahrscheinlich schon vor dem 11. Jahrhundert existiert hier eine slawische Siedlung. 1571 begann man mit der Förderung von Steinsalz im 150 Meter tiefen Schacht Leopold, die gut 200 Jahre dauerte. Nach der Überflutung des Bergwerks im Jahr 1752 und Einstellung der unterirdischen Förderung begann man damit, Salz aus der Sole zu gewinnen, diesmal aber in großem Umfang. Um dies möglich zu machen, es wurde ein großer Mechanismus (Göpel, slowakisch gápeľ genannt) angelegt, an deren acht Joch Pferde arbeiteten und große Mengen von Sole an die Erde hinaufzogen. Diese wurde weiter in Behälter mit dem Gesamtvolumen von mehr als 10.000 Hektoliter gepumpt. Anschließend wurde im Siedewerk durch Verdampfen des Wassers das Salz gewonnen. Heute gehört das Gelände größtenteils zum Slowakischen Technischen Museum mit Sitz in Košice. Die jahrelange Tradition der Salzherstellung endete im Jahr 2009, als die Firma Solivary a. s., die das Monopol auf slowakische Salzherstellung besaß, auf Grund von Überschuldung Konkurs anmeldete. Zur Zeit der Betriebseinstellung betrug die jährliche Kapazität 100.000 Tonnen Salz. 1970 wurde der Ort Solivar, zusammen mit dem seit 1960 zu Solivar gehörenden Orte Soľná Baňa und Šváby, nach Prešov eingemeindet.

Konkathedrale des heiligen Nikolaus
Konkathedrale des heiligen Nikolaus

Die Konkathedrale des heiligen Nikolaus (slowakisch Konkatedrála svätého Mikuláša) ist eine gotische Hallenkirche in der Innenstadt von Prešov, Ostslowakei, die dem Nikolaus von Myra geweiht ist. Seit 2008 ist sie die Konkathedralkirche des Erzbistums Košice, vorher war sie nur einfache Pfarrkirche und als Dom des heiligen Nikolaus bekannt. Die Kirche ist 54,7 Meter lang, 34,45 Meter breit, 16 Meter hoch und der Turm misst 71 Meter. Der Vorgänger der heutigen Kirche wurde 1230 gebaut und wurde 1347 durch die heutige Pfarrkirche ersetzt, die ein Schiff mit einem Turm besaß. 1502–1515 wurde der Dom spätgotisch umgestaltet und um zwei Seitenschiffe erweitert, unter der Leitung des städtischen Meisters Ján Brengyszey. In der Zeit der Reformation war die Kirche Schauplatz mehrerer bedeutender Ereignisse. So erfolgte in den Jahren 1531–1671 die Annahme des Protestantismus, 1682–86 der Aufstand von Emmerich Thököly und 1705–1711 der Aufstand von Franz II. Rákóczi. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden nur kleinere Instandsetzungen durchgeführt, wie das barocke Südportal. Die Kirche brannte in den Jahren 1685, 1711, 1780, 1788, 1886 und zum letzten Mal 1887 aus. Nach dem Brand von 1788 entstand der klassizistische Hauptportal. Der Turm wurde dann 1903 bis 1904 regotisiert. Eine größere Instandsetzung kam in den 1950er Jahren und die Kirche erhielt das Travertinpflaster, eine neue Fassade, neue Glasmalereien und einen Kreuzweg. Die bisher letzte Instandsetzung wurde in den Jahren 1982 bis 1989 durchgeführt. Von der ursprünglichen gotischen und Renaissanceausstattung ist nur wenig erhalten geblieben, da die Mehrheit durch Feuer, insbesondere aber im Verlauf der Aufstände im 17. Jahrhundert zerstört worden ist. Gotisch sind zum Beispiel einige Werke vom Meister Paul von Leutschau, wie Plastiken der Engel aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts. Bis heute haben sich aber viele gotische Elemente erhalten, wie Netzgewölbe, Fenster und Portale. Dominierend im Innenraum ist der barocke Nikolausaltar aus dem Jahr 1696.