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Bagno a Ripoli

Bagno a RipoliGemeinde in der ToskanaOrt am FranziskuswegOrt in der ToskanaThermalbad in Italien
Bagno a Ripoli Palazzo comunale
Bagno a Ripoli Palazzo comunale

Bagno a Ripoli (Aussprache ['baŋŋo a 'rri:poli]) ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Florenz (Region Toskana) mit 24.964 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Die Gemeinde gilt als wohlhabender Vorort der Stadt Florenz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bagno a Ripoli (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bagno a Ripoli
Via della Martellina,

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Breitengrad Längengrad
N 43.752222222222 ° E 11.323611111111 °
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Adresse

Via della Martellina
50012
Toskana, Italien
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Bagno a Ripoli Palazzo comunale
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In der Umgebung

Villa Medici von Lappeggi
Villa Medici von Lappeggi

Die Villa di Lappeggi ist eine ehemalige Medici-Villa im Gemeindegebiet von Bagno a Ripoli, wenige Kilometer vom südöstlichen Stadtrand von Florenz. Das Besitztum Appeggio oder La Peggio gehörte zunächst den Familien Bardi, Bartolini Salimbeni, dann den Ricasoli und wurde von den letzteren 1569 an Francesco de’ Medici verkauft. Dieser ließ es durch seinen Hausarchitekten Bernardo Buontalenti in jener Art umbauen, die das Lunettenbild von Giusto Utens aus 1599–1602 bezeugt. Ferdinando I. de’ Medici überließ den Besitz Don Antonio de’ Medici (1576–1621), dem Sohn von Francesco I. mit Bianca Cappello. Hier lebte auch eine Zeitlang Camilla Martelli, nach dem Tod von Cosimo I. de’ Medici. Zu den späteren Besitzern zählte der Kardinal Francesco Maria de’ Medici. Dieser ließ die etwas vernachlässigte Villa umfassend neu gestalten. Architekt Antonio Maria Ferri erhielt die Aufgabe, der Pracht der Villa Medici von Pratolino nach zu eifern – allerdings mit beschränkten Mitteln. Immerhin wurden die Innenräume mit Werken bekannter Maler des florentinischen Rokoko geschmückt: Alessandro Gherardini, Pietro Dandini und Rinaldo Botti wurden hier tätig. Der Kardinal feierte im Haus und im – ebenfalls neu gestalteten – Garten glanzvolle Feste, es gab auch ein eigenes Theater, ein Ballhaus und einen Pavillon, der auch auf Italienisch als Kaffeehaus bezeichnet wird. Der Kardinal starb 1711, kurz nach seiner Rückkehr in den Laienstand und seiner Heirat mit Eleonora Gonzaga. Das Aussehen der Villa zu jener Zeit bezeugt ein Blatt des Kupferstechers Giuseppe Zocchi. Der langlebige Cosimo III. de’ Medici, der 1713 seinen Sohn und erhofften Nachfolger Ferdinando verlor, schenkte das Gut dessen Witwe Violante Beatrix von Bayern. Diese vereinte hier Künstler und Literaten und gab der Villa noch einmal eine kurze Glanzperiode. Unter der Herrschaft der Lothringer wurden die ehemaligen Landgüter der Medici generell vernachlässigt und vielfach verkauft. Dieses Schicksal traf auch die Villa von Lappeggi, die 1816 an die Familie Capacci abgegeben wurde. Das oberste Stockwerk der Villa wurde in der Folge abgetragen, der Garten massiv verändert. Die Villa ist bis heute Privatbesitz und daher nicht zu besichtigen. 1875 wohnte hier der Bildhauer Giovanni Dupré. An die Glanzzeit der Villa erinnern nur mehr die monumentale Freitreppe und eine Grotte im Garten.

San Salvatore al Monte
San Salvatore al Monte

Die Kirche San Salvatore al Monte befindet sich seit dem 15. Jahrhundert in dem Stadtviertel San Niccolò von Florenz. Ebenso wie die benachbarte Kirche San Miniato al Monte thront sie hoch über der Stadt, noch oberhalb des Piazzale Michelangelo. Es handelt sich hierbei um eine Franziskanerkirche mit angeschlossenem Klosterkomplex. Es finden sich teilweise auch die Namen San Francesco al Monte alle Croci oder auch San Francesana di San Salvatore al Monte alle Croci. An der Planung der Kirche war seit 1474 Lorenzo il Magnifico beteiligt, doch stand der Bau in der Obhut der Calimala-Zunft, welche im Jahre 1487 dem Baumeister Simone del Pollaiuolo, genannt Cronaca, die Bauleitung übertrug und deren Wappen oberhalb des Eingangsportales zu sehen ist. Unterstützt wurde Cronaca im Bereich der Ausgestaltung der Kirche durch Giuliano da Sangallo. Obwohl im Jahre 1500 – wohl aufgrund einer statischen Fehlplanung – der Chor infolge des abschüssigen Geländes einstürzte, konnte die Kirche 4 Jahre später, also 1504, eingeweiht werden. Bei dem Kirchenbau handelt es sich um eine einschiffige Saalkirche mit offenem Dachstuhl aus Holz und einer flachen Chorkapelle. Entgegen dem sonst üblichen Kirchentypus der Bettelorden hat diese Kirche zahlreiche Seitenkapellen. Vor allem in der Gestaltung der Fenster ist deutlich Cronacas Auseinandersetzung mit den Vorgaben der antiken Architektur erkennbar. Von Michelangelo ist überliefert, dass er die Kirche gerne besuchte und sie seine bella villanella, also sein schönes Landmädchen nannte.

Piazzale Michelangelo
Piazzale Michelangelo

Der Piazzale Michelangelo ist ein Aussichtsplatz in der toskanischen Metropole Florenz, welcher vor allem für die Aussicht auf die Stadt bekannt ist. Er wurde 1865 nach den Plänen des Architekten und Stadtplaners Giuseppe Poggi geschaffen. Florenz war damals kurzfristig die Hauptstadt Italiens und in diesem Zusammenhang kam es zu ehrgeizigen Bau- und „Sanierungs“-Projekten nach Vorbild des Umbaus von Paris durch Georges-Eugène Haussmann, die bis an die Jahrhundertwende von 1900 weiter wirkten. Es wurden die Uferstraßen entlang des Arno geschaffen, die heutige Piazza della Repubblica und als eine der ersten Maßnahmen, eine acht Kilometer lange Aussichtsstraße auf den Hügel von San Miniato, genannt Viale dei Colli, als deren Zentrum und Höhepunkt Poggi den Piazzale Michelangelo konzipierte. Von Poggi stammt auch der Pavillon im klassizistischen Stil im Hintergrund des Platzes, der zuerst als Michelangelo-Museum dienen sollte, nach einigen Jahren aber in ein Panoramarestaurant umfunktioniert wurde. Bronzekopien einiger Werke Michelangelos, etwa des David und der vier Allegorien der Mediceerkapellen von San Lorenzo schmücken den Platz. Vom Piazzale aus blickt man aufs Zentrum von Florenz, vom Forte Belvedere und der Kirche Santa Croce über den Ponte Vecchio, den Dom, den Palazzo Vecchio, den Bargello bis hin zu den Hügeln am Nordrand der Stadt, etwa jenen von Fiesole. Der weitläufige Platz ist ein zentraler Punkt für den Bustourismus und gut an den städtischen Busverkehr angebunden.