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Jüdischer Friedhof Freistett

Bauwerk in Rheinau (Baden)Erbaut in den 1810er JahrenFriedhof in EuropaGeschlossener FriedhofJudentum in Rheinau (Baden)
Jüdischer Friedhof im OrtenaukreisKulturdenkmal im Ortenaukreis
Juedischer Friedhof Freistett 01 Verkehrsschild fcm
Juedischer Friedhof Freistett 01 Verkehrsschild fcm

Der Jüdische Friedhof Freistett ist ein jüdischer Friedhof in Freistett, einem Stadtteil von Rheinau im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Der Friedhof ist ein schützenswertes Kulturdenkmal. Die Toten der jüdischen Gemeinde Freistett wurden zunächst auf dem jüdischen Friedhof Kuppenheim beigesetzt. Um 1810 wurde ein eigener Friedhof errichtet, der an der Bundesstraße 36 im Gewann Hungerfeld liegt. Der jüdische Friedhof hat eine Fläche von 29,40 Ar und heute sind noch 618 Grabsteine (Mazevot) vorhanden. Der Friedhof war der Verbandsfriedhof folgender jüdischer Gemeinden: Bodersweier, Freistett, Kehl (bis 1924), Lichtenau und Rheinbischofsheim. Der älteste Grabstein ist von 1817, die letzte Bestattung fand 1939 statt. Auf dem Friedhof befindet sich ein Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gemeindemitglieder der jüdischen Gemeinde Lichtenau.

Auszug des Wikipedia-Artikels Jüdischer Friedhof Freistett (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Jüdischer Friedhof Freistett
L 87,

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Adresse

L 87
77866
Baden-Württemberg, Deutschland
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Juedischer Friedhof Freistett 01 Verkehrsschild fcm
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Staustufe Rheinau-Gambsheim

Die Staustufe Gambsheim (französisch barrage hydroélectrique de Gambsheim) ist eine Staustufe des Oberrheins, die der Gewinnung elektrischer Energie dient und gleichzeitig die durch vorangegangene Rheinbegradigungen erhöhte Strömungsgeschwindigkeit des Flusses herabsetzt. Sie liegt am Rheinkilometer 309. Die an der Grenze der badischen Gemeinde Rheinau und der elsässischen Gemeinde Gambsheim gelegene Staustufe wurde 1974 in deutsch-französischer Zusammenarbeit fertiggestellt. Das Bauwerk realisiert eine Stauhöhe von 10 Metern und besteht aus einem Wehr auf der deutschen Seite, zwei Schleusen und einem Wasserkraftwerk auf der französischen Seite und der querenden Straßenverbindung zwischen Frankreich (Dö 2) und Deutschland (L 87). 2006 wurde zusätzlich auf der östlichen der zwei Inseln, zwischen denen das Kraftwerk liegt, eine Fischtreppe, auch Fischpass genannt, in Betrieb genommen. Die deutsch-französische-Grenze verläuft ebenfalls über diese Insel. Die Staustufe Iffezheim 25 km stromabwärts ist in spiegelbildlicher Anordnung aufgebaut – Schleuse und Kraftwerk liegen dort auf deutscher Seite. Die nächste Straßenquerung rheinaufwärts sind die Kehler Rheinbrücken, rheinabwärts ist es die Staustufe Iffezheim. Seit 2017 war das Anlegen einer zusätzlichen Radfahrerbrücke, parallel zur Straße, in Arbeit. Die Fertigstellung dieser längsten Aluminiumbrücke Europas erfolgte im Frühjahr 2019, die Einweihung war am 23. Juni 2019.