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Zeche Albert III

Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum

Die Zeche Albert III war eine Kleinzeche im Bochumer Stadtteil Stiepel. Das Bergwerk war von 1950 bis 1955 als Stollenzeche in Betrieb. Am 30. Mai 1950 erfolgte die Inbetriebnahme des Stollens an der Kemnader Straße. Im Jahr 1951 wurden mit 28 Bergleuten 7.860 Tonnen Steinkohle gefördert. Zwei Jahre später, im Jahr 1953, stieg die Förderung auf 15.218 Tonnen Steinkohle an. Diese Förderung wurde mit nur 29 Bergleuten erbracht. Im Jahr 1955 wurde das Bergwerk umbenannt in Zeche Küper-Kaeseberg.

Auszug des Wikipedia-Artikels Zeche Albert III (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Zeche Albert III
Kemnader Straße, Bochum Stiepel

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.420757 ° E 7.245641 °
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Adresse

Flüchtlingsdorf Stiepel

Kemnader Straße
44797 Bochum, Stiepel
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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In der Umgebung

Haus Frische
Haus Frische

Haus Frische war eine Restauration in Stiepel, heute Bochum. Sie befand sich an der Kemnader Straße Ecke Haarholzer Straße auf dem Stiepeler Berg. Der Schlosser und Winkelier Friedrich Frische gründete hier im Jahr 1857 eine „Schenkwirthschaft“. Bis 1905 bestand im Gebäude noch eine Postagentur und Räumlichkeiten, in denen wechselnde Ärzte praktizierten. Zeitweise gab es sogar eine kleine Zahnarztpraxis. Erst 1919 ließ sich der erste Arzt in Stiepel nieder. Ab den 1860er Jahren begann Frische, Konzerte und Festlichkeiten zu organisieren und in der Zeitung zu inserieren. Das Haus entwickelte sich zum Ausflugslokal. Ein Saalbau wurde angebaut und ein Biergarten angelegt. Im Haupthaus installierte Frische 1885 einen Dachreiter mit Panoramaplattform als Aussichtsturm. Um 1900 trug das Haus bereits den Beinamen „Restauration zur schönen Aussicht“. Die Aussicht reichte über die Auen der Ruhr bis in das bergisch-märkische Bergland und das Ardeygebirge, auf der anderen Seite bis zum Bochumer Verein. Die Gaststätte diente als Vereinslokal, darunter der Krieger- und Landwehrverein Stiepel und der Dilettantenverein Breziola. Der evangelische Kirchenchor probte hier. Die Turner der „Deutschen Eiche“ nutzten den großen Saal als Turnhalle. Ab 1935 übernahm die Gaststätte Hedwig Niepmann, 1938 Walter Klein. Ein Umbau wurde 1929 im Bochumer Anzeiger beschrieben: „Eine nennenswerte Veränderung hat das beliebte Ausflugslokal Frische erfahren. Der Bau ist um eine zweistöckige Veranda vergrößert worden. Das untere Geschoss ist von der Wirtstube getrennt, während der obere Anbau mit dem Saal im ersten Stock direkt verbunden ist. Ein breiter Kamin unterbricht wirkungsvoll den Raum. Die Farbenskala von Elfenbeinweiß bis Lindgrün gibt ihm eine feierliche Ruhe. Die baulichen Veränderungen entwarfen und leiteten die Architekten Priedt und Schwickert. Zu erwähnen ist noch der Raumschmuck des Malers Berkenfeld (Köln). Es hängen zur Zeit drei Bilder: Bildnis einer Japanerin, Geheimnisse des Orients und eine Pinselzeichnung.“ Ab 1935 übernahm die Gaststätte Hedwig Niepmann, 1938 Walter Klein. Die NSDAP-Gauleitung des Gaus Westfalen-Süd richtete im Haus in der Zeit des Nationalsozialismus eine Befehlsstelle ein. Ein Luftschutzbunker wurde angelegt, der nur Mitgliedern der NSDAP vorbehalten war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb als Lokal noch weitergeführt. Bis etwa 1960 beherbergte der Saalbau das Kino „Alhambra“. Um 1970 wurde auch die Gaststätte endgültig geschlossen. Das Haus wurde nur noch Wohnhaus genutzt. 1976 erfolgte der Abriss. 1993/94 erfolgte eine Neubebauung. Architekt des neuen Gebäudekomplexes war Karl Friedrich Gehse. Die Straßenbahn-Linie 5 führte von 1927 an von Bochum bis zur Restauration. Die Straßenbahn-Linie 15 verband Stiepel bis Februar 1960 über die Kosterbrücke mit Welper und bis 1963 mit der Bochumer Innenstadt. Sie wurden Ende 1963 durch eine Buslinie ersetzt. Die Haltestelle hieß noch bis 1978 „Bochum Frische“. Die auf der Karte von 1912 erkennbare Straße wurde 1893 fertiggestellt.