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Pfarrkirche St. Leonhard (Wohlen)

Erbaut in den 1800er JahrenKirche in der Römisch-Katholischen Kirche im AargauKirchengebäude im Kanton AargauKlassizistische KircheKlassizistisches Bauwerk in der Schweiz
Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton AargauLeonhardskirchePfarrkirche in der SchweizSaalkirche in der SchweizWohlen
Wohlen Pfarrkirche aussen
Wohlen Pfarrkirche aussen

Die Pfarrkirche St. Leonhard ist die römisch-katholische Pfarrkirche in Wohlen im Schweizer Kanton Aargau. Sie befindet sich im Dorfzentrum am höchsten Punkt einer in die Ebene hineinragenden Moräne. Durch ihre exponierte Lage überragt sie viele Gebäude in der Umgebung und ist deshalb ein Wahrzeichen des Ortes. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Leonhard von Limoges geweiht und geht auf das 12. Jahrhundert zurück. 1488 wurde sie neu erbaut, ebenfalls 1532 nach einer kurzen reformatorischen Phase. Das heute bestehende Gebäude entstand von 1804 bis 1807. Es handelt sich um eine Saalkirche im frühklassizistischen Stil.

Auszug des Wikipedia-Artikels Pfarrkirche St. Leonhard (Wohlen) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Pfarrkirche St. Leonhard (Wohlen)
Kirchenrain,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.3514 ° E 8.27815 °
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Adresse

Kirchenrain
5610
Aargau, Schweiz
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Wohlen Pfarrkirche aussen
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In der Umgebung

St.-Anna-Kapelle (Wohlen)
St.-Anna-Kapelle (Wohlen)

Die St.-Anna-Kapelle ist eine römisch-katholische Kapelle in Wohlen in der Schweiz. Sie befindet sich rund 250 Meter nördlich der Pfarrkirche St. Leonhard, an der Hauptstrasse in Richtung Niederwil. Vermutlich geht die Kapelle bis auf das Ende des 12. Jahrhunderts zurück. Das heute bestehende Gebäude stammt von 1513/14 und wurde am 6. Dezember 1515 zu Ehren der Heiligen Anna durch den Weihbischof von Konstanz geweiht. Beim Bildersturm von 1529 wurde die Kapelle beschädigt und danach für andere Zwecke verwendet, die Neuweihe erfolgte erst 1576. Die Kapelle präsentiert sich in einem schlichten spätgotischen Stil. An das Schiff mit rundbogiger Eingangstür schliesst sich ein leicht vorspringender, polygonaler Chor an. Auf dem steilen Satteldach erhebt sich ein Dachreiter mit sechsseitigem Nadelhelm. Die Glocke wurde 1513 in Zürich gegossen und trägt die Inschrift «Ave Maria gratia plena Domenicus tecum». Als besondere Kostbarkeit der Kapelle gilt der Flügelaltar, den die Kirchgemeinde 1894 bei einem Luzerner Goldschmied erwarb. Der im frühen 16. Jahrhundert angefertigte Altar befand sich ursprünglich in der Wallfahrtskirche Hergiswald. Er birgt in einem von geschnitzten Blattwerkbögen dreigeteilten Schrein die aus Lindenholz gefertigten Figuren der Heiligen Leodegar, Mauritius und Paulus. An den Innenseiten der Flügel sind die Heiligen Katharina und Barbara als Flachrelief abgebildet, an den Aussenseiten gemalt die Muttergottes und Erzengel Michael.