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Zeche Friederika

Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum
Geologischer Garten Bochum01
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Die Zeche Friederika ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Bochum-Stadtmitte-Süd. Das Bergwerk ist aus einer Konsolidation entstanden und war auch unter den Namen Zeche Friederica, Zeche Friederice und Zeche Friederica Tiefbau bekannt. Ab dem Jahr 1889 wurde das Bergwerk auch Zeche Dannenbaum III und IV genannt. Die Berechtsame hat ihren Ursprung in vielen kleinen Feldern, deren ältestes die Zeche Prinzessin war, die bereits 1749 verliehen wurde.

Auszug des Wikipedia-Artikels Zeche Friederika (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Zeche Friederika
Universitätsstraße, Bochum Wiemelhausen

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Breitengrad Längengrad
N 51.468055555556 ° E 7.2266666666667 °
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Adresse

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdient und Wohlfahrtspflege

Universitätsstraße 78
44789 Bochum, Wiemelhausen
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Geologischer Garten Bochum01
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In der Umgebung

Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG
Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG

Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, kurz meist Bogestra oder in Eigenschreibweise BOGESTRA, ist ein kommunaler Nahverkehrsbetrieb im mittleren Ruhrgebiet. Sie betreibt den öffentlichen Personennahverkehr in Bochum, Witten und Gelsenkirchen, wobei dort die Busse der Vestischen primär den Stadtnorden bedienen. Außerdem wird ein Großteil des ÖPNV-Angebotes in der Stadt Hattingen von ihr durchgeführt. Weitere Linien führen nach Castrop-Rauxel, Dortmund, Ennepetal, Essen, Herne sowie Sprockhövel und eine Haltestelle befindet sich am Bahnhof Hagen-Vorhalle. Die Bogestra ist Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Im Rahmen der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR) arbeitet sie mit den Nachbarunternehmen Vestische, DSW21 (Dortmunder Stadtwerke AG), VER (Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH), der HCR (Straßenbahn Herne-Castrop-Rauxel GmbH), Ruhrbahn Essen und der Hagener Straßenbahn AG zusammen. Der Zusammenschluss nennt sich seit 2020 Kooperation Metropole Ruhr.Aktien des Unternehmens waren an der Börse Düsseldorf notiert; die Anteilscheine wurden aber auf sehr engem Markt gehandelt. Die Notiz ist auf Verlangen des Mehrheitsaktionärs (Holding für Versorgung und Verkehr Bochum) und Beschluss der Hauptversammlung vom 26. August 2016 eingestellt worden (Squeeze-out). Der Ausschluss privater Anteilseigner ist Voraussetzung für die Direktvergabe in Zusammenhang mit der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007.

Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen
Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen

Die Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen verkehrt seit dem Jahr 1894 in Bochum und seit 1895 in Gelsenkirchen. Das Streckennetz reicht auch in die Nachbarstädte Hattingen, Herne und Witten. Betrieben wird sie von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA), welche dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) angehört. Von Beginn an verkehrte die Straßenbahn elektrisch. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg konnte der Verkehr nur beschränkt aufrechterhalten werden und wurde 1945 für gut einen Monat ganz eingestellt. Nach der erneuten Inbetriebnahme erreichte das Netz jedoch nicht mehr den Umfang der 1930er Jahre. Durch die neu eröffnete U-Stadtbahn sollte die Straßenbahn im Laufe der Jahre stillgelegt werden. Letztlich wurden jedoch nur zwei meterspurige Strecken durch je eine normalspurige Stadtbahn ersetzt, nämlich die 106 in Gelsenkirchen-Horst durch die U 11 sowie die 305 von Bochum-Querenburg nach Herne durch die U 35. Die anderen Tunnelbauten werden auf Dauer von den Straßenbahnlinien genutzt. An den Endhaltestellen wird in der Regel in einem Stumpfgleis die Fahrtrichtung geändert; lediglich vor dem Wanne-Eickeler Hbf (Linie 306/316) existiert eine Wendeschleife. Seit dem Jahr 2019 verkehren auf einem Streckennetz von 86,2 Kilometern Länge zehn Linien. Dabei verlaufen 11,7 Kilometer durch Tunnelstrecken in Bochum und Gelsenkirchen. Zwei Straßenbahnlinien (306 und 318) werden am Wochenende und vor Feiertagen auch in den Nachtstunden im Stundentakt auf der Schiene bedient, dies entspricht mehr als der Hälfte des Bochumer Streckennetzes.

Bogestra-Hauptverwaltung
Bogestra-Hauptverwaltung

Die Bogestra-Hauptverwaltung ist der Hauptsitz der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG in Bochum, Universitätsstraße 58.Das Unternehmen wurde 1896 gegründet, der Sitz wurde 1908 auf Betreiben des Großaktionärs Hugo Stinnes zunächst nach Essen verlegt. Von 1926 bis 1928 entstanden nach Plänen des Architekten Heinrich Schmiedeknecht in Bochum das Verwaltungsgebäude, eine Wagenhalle mit 10.000 m² Fläche und eine Direktorenvilla. Das Verwaltungsgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde restauriert. Ein Erweiterungsbau für die Hauptverwaltung wurde 1981–1983 nach Entwurf des Architekten Paul Gerhard Wieschemann anstelle der abgebrochenen Direktorenvilla auf dem Eckgrundstück zur Oskar-Hoffmann-Straße errichtet. Die Betriebswerkstatt (Wagenhalle) wurde im Sommer 2005 stillgelegt und im Frühjahr 2007 abgerissen, ebenso das nördliche Nebengebäude sowie die, die beiden Gebäude verbindenden Flachbauten der Kantine und der Fahrschule. An ihrer Stelle entstand u. a. bis 2013 ein zweiter Erweiterungsbau der Hauptverwaltung mit Kundencenter und Büroräumen., ein Großteil des Geländes wurde Parkplatz und an das benachbarte Autohaus verkauft. Der neue Haupteingang des Komplexes liegt an der Stelle des ehemaligen Einfahrtstors zur Wagenhalle. Nachfolgestandort für Betriebswerkstatt bzw. Wagenhalle ist der 2002–2005 erbaute Betriebshof Engelsburg an der Ecke Essener Straße / Engelsburger Straße.