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Tōkyō Kōgyō Daigaku

Bildungseinrichtungsgründung 1881Hochschule in der Präfektur KanagawaHochschule in der Präfektur TokioOrganisation (Meguro)Organisation (Yokohama)
Universität in Japan
Titech
Titech

Die Tōkyō Kōgyō Daigaku (jap. 東京工業大学, dt. Technische Hochschule Tokio, engl. Tokyo Institute of Technology, kurz: Tōkōdai (東工大), Tokyo Tech, Titech oder TIT) ist eine staatliche technische Hochschule in Japan. Der Hauptcampus liegt in Ōokayama, Meguro-ku, Tokio. Es fusionierte am 1. Oktober 2024 mit der Medizinische und Zahnmedizinische Universität Tokio zum Wissenschaftsinstitut Tokio.

Auszug des Wikipedia-Artikels Tōkyō Kōgyō Daigaku (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Tōkyō Kōgyō Daigaku
奥沢大蛇通り, Setagaya

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N 35.605038888889 ° E 139.683975 °
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東京科学大学 大岡山キャンパス

奥沢大蛇通り
152-0034 Setagaya
Japan
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Olympiapark Komazawa
Olympiapark Komazawa

Der Olympiapark Komazawa (jap. 駒沢オリンピック公園, Komazawa orimpikku kōen), heute offiziell „allgemeines Sportgelände Olympiapark Komazawa“ (駒沢オリンピック公園総合運動場, Komazawa orimpikku kōen sōgō undōjō) ist ein Park mit mehreren Sportstätten im Bezirk Setagaya im Osten der japanischen Präfektur Tokio. Er hat eine Fläche von rund 41 Hektar und liegt im von Wohngebieten dominierten Südwesten Tokios. Das 1913 als Golfplatz angelegte Gelände in Komazawa, einem 1932 eingemeindeten südwestlichen Vorort der Stadt Tokio, sollte in Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele 1940 umgestaltet werden und Ort der Hauptwettkampfstätten sein. Allerdings gab das Kaiserreich die Spiele 1938, ein Jahr nach Kriegsbeginn, zurück. Nach dem Pazifikkrieg machten die Tōei Flyers den Park 1953 zu ihrer Heimat, im September wurde das Komazawa-Baseballstadion (Komazawa yakyūjō) mit Platz für 20.000 Zuschauer eröffnet. Als Tokio dann die Olympischen Sommerspiele 1964 zugesprochen bekam, erwarb die Präfektur 1962 das Gelände und errichtete mehrere Sportstätten, in denen bei den Spielen unter anderem Fußball-, Hockey- und Volleyballspiele ausgetragen wurden. Die größten Anlagen sind: das Komazawa[-Olympiapark-allgemeines-Sportgelände]-Leichtathletikstadion (Komazawa [olympic kōen sōgō undōjō] rikujō kyōgijō, 駒沢[オリンピック公園総合運動場]陸上競技場) im Osten des Parks, die Komazawa-Sporthalle (Komazawa taiikukan) westlich davon und die Komazawa-Ballsportstadien Nr. 1 und 2 (Komazawa daiichi/daini kyūgijō) im Norden. Das alte Komazawa-Stadion wurde abgerissen; im Westen des Parks steht seit 1965 ein kleines Baseballstadion, das vor allem für Universitätsbaseball genutzt wird. Der Großteil des Olympiaparks bildet als Komazawa-Kōen („Komazawa-Park“) einen eigenen Stadtteil mit 0,34 km² (34 ha) Fläche und der Postleitzahl 154-0013 in Setagaya, wobei der Ostteil des Olympiaparks in die Stadtteile Higashigaoka und Yakumo im Bezirk Meguro hineinreicht. Unmittelbar nördlich des Parks liegt der Hauptcampus der privaten Komazawa-Universität, etwas weiter nördlich befindet sich auch der gleichnamige Bahnhof an der Den’entoshi-Linie. Östlich des Parks liegt ein zentralstaatliches Krankenhaus, das „Medizinische Zentrum Tokio“ (Tōkyō iryō center).

Komazawa
Komazawa

Komazawa (jap. 駒沢町, Komazawa-machi, vor 1925 駒沢村, Komazawa-mura) war eine kreisangehörige Stadt (machi) im Kreis Ebara der japanischen Präfektur Tokio im Süden der antiken Provinz Musashi. Als Teil der „Groß-Tokio“-Eingemeindungen von 1932 wurde Komazawa in die Stadt Tokio eingemeindet und dort Teil des Bezirks Setagaya. Als moderne Gemeinde entstand Komazawa 1889 aus den Dörfern Kami- („Ober-“) und Shimo-Umahikizawa („Unter-Umahikizawa“; 上・下馬引沢村), Nozawa (野沢村), Tsurumaki (弦巻村), Setagaya-Shinmachi (世田ヶ谷新町村, Setagaya-Shinmachi-mura, „Dorf Setagaya-Neustadt“) und Fukasawa (深沢村). Das Koma- (駒) im Namen Komazawa kommt von dem Uma/Ma (馬, Pferd) in Umahikizawa, das sawa/-zawa (沢, Sumpf) von Nozawa und Fukasawa. Im Oktober 1925 wurde Komazawa zur Stadt. Vor der Meiji-Restauration hatte der Großteil der Vorläuferdörfer zur Domäne des Shōguns und dessen kleineren Vasallen gehört, Teile von Umahikzawa und Tsurumaki waren Teil des Setagaya-Territoriums, einer Exklave des Fürstentums Hikone der Ii (siehe auch Setagaya (Stadtteil)). Danach kam die Gegend zur Präfektur Shinagawa, die 1871 nach Tokio eingegliedert wurde. Das frühere Gebiet der Stadt Komazawa erstreckt sich in folgende heutige Ortsteile von Setagaya: Shimouma (下馬), Kamiuma (上馬), Tsurumaki (弦巻), Nozawa (野沢), Komazawa (駒沢), Komazawa-kōen (駒沢公園), Sakura-Shinmachi (桜新町), Shinmachi (新町).

Ikegami Honmon-ji
Ikegami Honmon-ji

Ikegami Honmon-ji (jap. 池上本門寺) ist ein buddhistischer Tempel in Ōta, Tokio und u. a. auch administratives Zentrum der Nichiren-shū. Der Tempel, gegründet durch Nichirō (1245–1320) wurde an dem Ort errichtet, an dem der Mönch und Gelehrte Nichiren starb und eingeäschert wurde. Der Tempel ging aus dem umfangreichen Privatbesitz der Familie Ikegami hervor. Laut Nichiren Shu bat Ikegami Munenaka Nichiren unmittelbar vor dessen Tod in seiner Residenz um die Gründung des Tempels. Im März des Jahres 1945 wurden während eines Luftangriffes die Anlagen des Tempels stark beschädigt, dennoch wurden die meisten Gebäude rekonstruiert und offiziell als Wichtiges Kulturgut Japans deklariert. Zu diesen zählen neben der fünfstöckigen Pagode aus dem Jahre 1608 auch der 1784 zur Lagerung religiöser Schriften erbaute Kyōzō. Der Hōtō, erbaut 1781, steht an der Stelle, wo der Leichnam Nichirens eingeäschert wurde. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war die Tempelanlage noch ein gutes Stück weit von Tokio selbst entfernt und so notierten der britische Japanologe Basil Hall Chamberlain und W.B. Mason noch im Jahre 1907, dass der Tempel vorzüglich gelegen und durch die wunderbare Holzverarbeitung ein gutes Ausflugsziel in der näheren Umgebung Tokios sei. Mittlerweile ist der Tempel jedoch Teil des zu Tokio gehörenden Stadtbezirks Ōta. In dem Bereich zwischen dem Bahnhof Ikegami und dem Tempelgelände findet alljährlich am 13. Oktober in Erinnerung an den Tod Nichirens das sogenannte Oeshiki-Fest statt, das zahlreiche Besucher anlockt.

Todoroki Athletics Stadium
Todoroki Athletics Stadium

Das Todoroki Athletics Stadium („Todoroki-Leichtathletikstadion“; jap. 等々力陸上競技場, Todoroki Rikujō Kyōgi-jō) ist ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage in der japanischen Stadt Kawasaki, Präfektur Kanagawa, auf der Hauptinsel Honshū. Die Spielstätte liegt im Stadtbezirk Nakahara-ku und ist die sportliche Heimat des Fußballclubs Kawasaki Frontale, der momentan in der höchsten Liga des Landes, der J1 League, spielt. Sie bietet derzeit 26.232 Plätze auf ihren Rängen. Das Stadion liegt in der Parkanlage Todoroki Ryokuchi, nahe dem Fluss Tama. Zum Sportkomplex gehören u. a. die Mehrzweckhalle Todoroki Arena, das Todoroki Baseball Stadium, Fußball- und Tennisplätze, ein Schwimmbad sowie das Kawasaki Stadtmuseum. Bevor der Fußballclub Consadole Sapporo von Kawasaki nach Sapporo umzog, spielte die Mannschaft als Toshiba SC im Todoroki Athletics Stadium. In den 1990er Jahren nutzte auch die Fußballmannschaft von Verdy Kawasaki die Sportstätte. Sie wurde 2001 nach Tokio verlegt und trägt den Namen Tokyo Verdy. Im Stadion von Kawasaki wurde das Eröffnungsspiel und das Finale der American-Football-Weltmeisterschaft 2007 ausgetragen. Die Japaner gewannen die Eröffnungspartie mit 48:0 gegen Frankreich. Im Endspiel unterlagen die Gastgeber dem US-amerikanischen Team knapp mit 20:23 in der zweiten Overtime. Im Jahr darauf war die Anlage Austragungsort der japanischen Leichtathletik-Meisterschaften 2008. Seit 2011 wird das Leichtathletik-Meeting Golden Grand Prix, das zur IAAF World Challenge gehört, ausgetragen. Im Jahr 2015 erhielt das Stadion eine neue Haupttribüne.