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Mont-Royal

EnklaveMontreal (Agglomeration)Ort in NordamerikaOrt in Québec
MorrisonAvenue
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Mont-Royal [mɔ̃.ʁwa.jal] (engl. Mount Royal) ist eine Gemeinde im Südwesten der kanadischen Provinz Québec. Sie liegt auf der Île de Montréal und bildet eine Enklave innerhalb von Montreal. Die Stadt hat eine Fläche von 7,53 km² und zählt 20.276 Einwohner (Stand: 2016).

Auszug des Wikipedia-Artikels Mont-Royal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Mont-Royal
Boulevard Graham,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.515 ° E -73.644 °
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Adresse

Boulevard Graham
H3R 1G8
Quebec, Kanada
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In der Umgebung

Centre commémoratif de l’Holocauste à Montréal
Centre commémoratif de l’Holocauste à Montréal

Das Centre commémoratif de l’Holocauste à Montréal (CCHM)/Montreal Holocaust Memorial Centre (MHMC), ist ein Museum in Montréal, Quebec in Kanada. Es wurde 1979 von einer Gruppe von Überlebenden des Holocaust rund um Steve Cummings gegründet. Das CCHM besteht aus dem Museum und dem Center. Das Museum ist dem Holocaust und dem Bewusstsein über die Ereignisse während der Zeit des Nationalsozialismus gewidmet. Menschen aus allen Altersgruppen sollen über den Völkermord an 6 Millionen Juden durch die Nazis und ihre Verbündeten zwischen 1939 und 1945 unterrichtet werden. Das Publikum soll auch für die Gefahren von Antisemitismus, Fanatismus und Hass sensibilisiert werden und der Respekt für Vielfalt sowie die Unantastbarkeit der menschlichen Würde gefördert werden. Das CCHM gibt den Überlebenden des Holocaust die Möglichkeit, ihre Erlebnisse an zukünftige Generationen weiterzugeben. Die Zeitzeugen haben durch das Remembrance Committee auch ein direktes Mitspracherecht in der Entscheidungsstruktur des Centers. Das 1979 eröffnete CCHM wurde zur Wiedereröffnung am 30. Juni 2003 vollkommen umgestaltet und renoviert. Es ist das erste namhafte Holocaust-Museum in Kanada, das die Rolle von Montréal als Heimat der weltweit drittgrößten Population an Holocaust-Überlebenden betont. Im ersten Jahr seit der Eröffnung konnte das neue Holocaust Museum mehr als 15.000 Besucher begrüßen, 65 % davon Schüler und Studenten.

Musée des maîtres et artisans du Québec
Musée des maîtres et artisans du Québec

Das Musée des maîtres et artisans du Québec ist ein Museum in Montreal, das sich mit dem traditionellen Kunsthandwerk der kanadischen Provinz Québec befasst. Es befindet sich im Arrondissement Saint-Laurent an der Avenue Sainte-Croix. Das Museum wurde 1979 eröffnet und ist in einer ehemaligen Kirche untergebracht, die einst im Stadtzentrum stand und 1931 am heutigen Standort wiederaufgebaut wurde. Die presbyterianische Kirchengemeinde St. Paul, der insbesondere Einwanderer aus Schottland angehörten, beschloss 1865 den Bau einer neuen Kirche am Boulevard Dorchester. Dort entstand bis 1867 nach Plänen des Architekten Frederick Lawford ein Gebäude im neugotischen Stil. Mitte der 1920er Jahre plante die Bahngesellschaft Canadian National Railway (CN) den Bau des Gare Centrale. Damit der neue Hauptbahnhof gebaut werden konnte, musste die Kirche weichen. 1929 erwarb die Kirchengemeinde ein Grundstück neben dem Musée des beaux-arts de Montréal, auf dem bis 1932 als Ersatz die Church of St. Andrew and St. Paul entstand. Der Abriss der alten Kirche war für das Jahr 1930 geplant. Die Kongregation vom Heiligen Kreuz, die im damals eigenständigen Vorort Saint-Laurent ein Gymnasium betrieb, benötigte eine neue Kirche, in der alle Schüler Platz fanden. Der Orden erwarb das Gebäude auf dem zukünftigen Bahnhofsareal zum symbolischen Preis von einem Dollar. 1931 wurde es zerlegt und am neuen Standort Stück für Stück wiederaufgebaut. Die Säkularisierung des Bildungswesens im Jahr 1967 hatte zur Folge, dass das Gymnasium für die Kirche keine Verwendung mehr hatte. Der Kunstlehrer Gérard Lavallée begann daraufhin, dort Kunstwerke und Artefakte einzulagern. Diese Sammlung bildete 1979 den Grundstein für das Kunstmuseum der Stadt Saint-Laurent. Mit der Zeit kamen zahlreiche kunsthandwerkliche Exponate hinzu. 2002 beschloss das Museum, seine Sammlung vollständig neu auszurichten. Das Museum wurde umgebaut und 2003 unter dem heutigen Namen wiedereröffnet.