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Lavacolla

Ort am Jakobsweg (Camino Francés)Ort in GalicienProvinz A CoruñaSantiago de Compostela
Nueva torre de lavacolla
Nueva torre de lavacolla

Lavacolla ist ein kleiner Ort am Jakobsweg in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Administrativ ist er von Santiago de Compostela abhängig. Die historische Bedeutung des Ortes ist eng mit dem Jakobsweg verbunden: hier mussten sich die Pilger reinigen, bevor sie nach Santiago einzogen, Aimeric Picaud erwähnt den Ort im Jakobsbuch als Lavamentula. Heute liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Flughafen Santiago de Compostela.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lavacolla (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lavacolla
Lavacolla, Santiago de Compostela

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 42.8997826 ° E -8.4466732 °
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Adresse

km 10,350

Lavacolla
15820 Santiago de Compostela
Galicien, Spanien
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Nueva torre de lavacolla
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In der Umgebung

San Marcos – Monte do Gozo
San Marcos – Monte do Gozo

San Marcos ist ein kleiner Ort am Rand von Santiago de Compostela in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Bekannter und von Jakobspilgern teilweise auch für den Ortsnamen gehalten, ist der auf dem Gemeindegebiet befindliche Monte do Gozo (Freudenberg). Von dort aus lässt sich erstmals die Kathedrale von Santiago de Compostela und damit das Ziel der Wallfahrt sehen. Im Jakobsbuch wird er als Mons Gaudii und Ort großer emotionaler Ergriffenheit unter den Pilgern beschrieben. Wer hier als erster einer Pilgergruppe ankam, wurde von seinen Gefährten zum Pilgerkönig ernannt, ein Umstand, der sich auch auf deutsche Familiennamen auswirkte (zum Beispiel in den Formen König, Küng, Künig). Der italienische Geistliche Domenico Laffi schildert die Ankunft am Monte do Gozo in seinem 1673 erschienenen Reisetagebuch so: Von hier ab gingen die Pilger früher barhäuptig und barfuß, Pferde wurden am Zügel geführt. In der aktuellen Pilgerpraxis ist das weitestgehend unüblich oder auch unbekannt. Lediglich einige wenige Pilger laufen die letzten fünf Kilometer als geistige Übung, zur gedanklichen und körperlichen Entschleunigung vor dem Erreichen des Ziels ohne Schuhe. Auch die Sicht auf die Kathedrale ist heute durch Wald und städtische Bebauung erschwert. Mit geübtem Blick oder einem Fernglas lässt sich jedoch die Turmlaterne des Torre de Reloj (Uhrenturm) ausmachen. Auf dem Monte do Gozo erinnert unweit der kleinen Einsiedelei ein modernes Denkmal an den Besuch von Johannes Paul II. im Jahr 1982 und setzt ihn mit der Wallfahrt des heiligen Franziskus in Beziehung. Aus Anlass des Heiligen Jahres 1993 wurde unterhalb des Hügels ein sehr großer Herbergskomplex erbaut, der heute zum größten Teil als Studentenheim genutzt wird.