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Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela

Eisenbahnunfall 2013Eisenbahnunfall in SpanienRENFESantiago de CompostelaSpanische Geschichte (21. Jahrhundert)
Tragedia en Santiago de Compostela (d)
Tragedia en Santiago de Compostela (d)

Der Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela ereignete sich am 24. Juli 2013 nahe der spanischen Stadt Santiago de Compostela, als ein Hochgeschwindigkeitszug aufgrund massiv überhöhter Geschwindigkeit (mehr als das Doppelte der erlaubten 80 km/h) in einem Gleisbogen entgleiste. 80 Menschen starben bei dem Unfall. Es war der schwerste Eisenbahnunfall in Europa seit dem Eisenbahnunfall von Eschede, der schwerste in Spanien seit dem Eisenbahnunfall von El Cuervo 1972 und der erste Unfall eines Reisezuges auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke in Spanien.

Auszug des Wikipedia-Artikels Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Eisenbahnunfall von Santiago de Compostela
Rúa de Angrois, Santiago de Compostela

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Adresse

Rúa de Angrois 83
15702 Santiago de Compostela
Galicien, Spanien
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Tragedia en Santiago de Compostela (d)
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In der Umgebung

San Marcos – Monte do Gozo
San Marcos – Monte do Gozo

San Marcos ist ein kleiner Ort am Rand von Santiago de Compostela in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien. Bekannter und von Jakobspilgern teilweise auch für den Ortsnamen gehalten, ist der auf dem Gemeindegebiet befindliche Monte do Gozo (Freudenberg). Von dort aus lässt sich erstmals die Kathedrale von Santiago de Compostela und damit das Ziel der Wallfahrt sehen. Im Jakobsbuch wird er als Mons Gaudii und Ort großer emotionaler Ergriffenheit unter den Pilgern beschrieben. Wer hier als erster einer Pilgergruppe ankam, wurde von seinen Gefährten zum Pilgerkönig ernannt, ein Umstand, der sich auch auf deutsche Familiennamen auswirkte (zum Beispiel in den Formen König, Küng, Künig). Der italienische Geistliche Domenico Laffi schildert die Ankunft am Monte do Gozo in seinem 1673 erschienenen Reisetagebuch so: Von hier ab gingen die Pilger früher barhäuptig und barfuß, Pferde wurden am Zügel geführt. In der aktuellen Pilgerpraxis ist das weitestgehend unüblich oder auch unbekannt. Lediglich einige wenige Pilger laufen die letzten fünf Kilometer als geistige Übung, zur gedanklichen und körperlichen Entschleunigung vor dem Erreichen des Ziels ohne Schuhe. Auch die Sicht auf die Kathedrale ist heute durch Wald und städtische Bebauung erschwert. Mit geübtem Blick oder einem Fernglas lässt sich jedoch die Turmlaterne des Torre de Reloj (Uhrenturm) ausmachen. Auf dem Monte do Gozo erinnert unweit der kleinen Einsiedelei ein modernes Denkmal an den Besuch von Johannes Paul II. im Jahr 1982 und setzt ihn mit der Wallfahrt des heiligen Franziskus in Beziehung. Aus Anlass des Heiligen Jahres 1993 wurde unterhalb des Hügels ein sehr großer Herbergskomplex erbaut, der heute zum größten Teil als Studentenheim genutzt wird.