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Kópavogskirkja

Bauwerk in KópavogurErbaut in den 1960er JahrenKirchengebäude der ModerneKirchengebäude in EuropaKirchengebäude in Island
Zentralbau in Island
Kópavogskirkja
Kópavogskirkja

Die Kópavogskirkja ist die weithin sichtbare Pfarrkirche der 1952 gegründeten Gemeinde Kópavogur auf dem Kópavogur-Hügel nahe Reykjavík. Sie wurde von den Architekten Hörður Bjarnason und Ragnar Emilsson entworfen und nach vierjähriger Bauzeit am 16. Dezember 1962 geweiht.Die Kópavogskirkja, die äußerlich die Form eines Zentralbaus hat, ist im Inneren wie eine Saalkirche organisiert. Ihr Grundriss basiert auf dem griechischen Kreuz. Der Altar liegt im Osten und die Orgel auf einer Empore im Westen. Auch im Norden und Süden wurden Emporen eingebaut, die für Kirchenbesucher bestuhlt sind. Die Kirchenfenster, gestaltet von Gerður Helgadóttir und in Deutschland angefertigt, sind vorwiegend in den Farben blau und rot gehalten und erzeugen im Inneren ein stimmungsvolles Licht. Das Gemälde links vom Altar, das Jesus bei der Segnung der Kinder zeigt, malte die Künstlerin Barbara Árnason (1911–75), die ebenfalls die vier Gemälde an der Kanzel gestaltete und Mitglied der Kirchengemeinde war.Mit ihren übereinander geschobenen Schalen erinnert die Kópavogskirkja an das Sydney Opera House von Jørn Utzon. Der Kirchturm mit zwei Glocken wurde unweit westlich der Kirche errichtet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kópavogskirkja (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kópavogskirkja
Borgarholtsbraut,

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Borgarholtsbraut
200 , Kársnes
Island
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Kópavogskirkja
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In der Umgebung

Perlan
Perlan

Perlan (isl. die Perle) ist ein Warmwasserspeicher in Islands Hauptstadt Reykjavík. Er wurde von Ingimundur Sveinsson entworfen und 1991 eröffnet. Von hier aus wird die Stadt mit Warmwasser versorgt, auch die im Winter beheizten Gehwege und Straßen. Perlan befindet sich am Hügel Öskjuhlíð südlich des Stadtzentrums beim Flughafen Reykjavík. An der Stelle befanden sich schon mehrere Jahrzehnte lang Warmwasserspeicher. Nach Plänen, die bis in das Jahr 1930 zurückreichen (ursprünglich von Johannes Kjarval entwickelt), wurden die sechs Aluminiumtanks mit einer Glaskuppel überdacht. Lampen erzeugen die Illusion eines Sternenhimmels, Spiegel reflektieren den Himmel und so öfter auch Polarlichter in das Innere des Gebäudes. In dem Gebäude wurde zudem ein künstlicher Geysir errichtet, der alle paar Minuten ausbricht. Einer der Tanks wurde trockengelegt und beherbergte bis 2014 ein Saga-Museum. Am Dach der Tanks befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen Blick über Reykjavík und weit in das Land hinein erlaubt. Im obersten Stockwerk befindet sich ein Drehrestaurant, so dass man beim Essen ebenfalls den Rundblick genießen kann. Seit Juli 2017 befindet sich im Gebäude das Museum der Naturwunder Islands mit einem künstlichen Gletscher samt Eishöhle, entworfen und gebaut von Susan Christianen und Johan Larsson. Die Eröffnung eines Planetariums sowie weiterer Ausstellungen zur isländischen Natur war für das Jahr 2018 geplant. Die Errichtung des Gebäudes ist politisch Davíð Oddsson, dem damaligen Bürgermeister von Reykjavík und späteren Premierminister Islands zu verdanken.

Isländisches Phallusmuseum
Isländisches Phallusmuseum

Das Isländische Phallusmuseum (isländisch: Hið Íslenzka Reðasafn) in Reykjavík, Island, beherbergt die weltweit größte Ausstellung von Penissen und Penisteilen. Die Sammlung von 280 Exemplaren von 93 Tierarten umfasst 55 Penisse von Walen, 36 von Robben und 118 von Landsäugetieren, darunter angeblich Huldufólk (isländische Elfen) und Trolle. Im Juli 2011 erhielt das Museum seinen ersten menschlichen Penis, einer von vier, die von potenziellen Spendern versprochen wurden. Seine Ablösung vom Körper des Spenders verlief nicht nach Plan und es wurde zu einer graubraunen, verschrumpelten Masse reduziert, die in einem Glas Formalin eingelegt wurde. Das Museum sucht weiter nach "einem Jüngeren und einem Größeren und Besseren".Gegründet 1997 von dem inzwischen pensionierten Lehrer Sigurður Hjartarson und heute von seinem Sohn Hjörtur Gísli Sigurðsson geleitet, entstand das Museum aus dem Interesse an Penissen, das in Sigurðurs Kindheit begann, als er eine Rinderpeitsche aus einem Stierpenis bekam. Er bezieht die Organe isländischer Tiere aus Quellen im ganzen Land, von der 170 cm großen vorderen Spitze eines Blauwalpenis bis zum 2 mm großen Penisknochen (med. Baculum) eines Hamsters, der nur mit einer Lupe zu sehen ist. Das Museum behauptet, dass seine Sammlung die Penisse von Elfen und Trollen umfasst, aber da die isländische Folklore solche Kreaturen als unsichtbar darstellt, kann man sie nicht sehen. Die Sammlung umfasst auch phallische Kunst und Kunsthandwerk wie Lampenschirme aus dem Hodensack von Bullen. Das Museum ist zu einer beliebten Touristenattraktion mit Tausenden von Besuchern pro Jahr geworden und hat internationale Medienaufmerksamkeit erregt, darunter der kanadische Dokumentarfilm The Final Member, der die Suche des Museums nach einem menschlichen Penis dokumentiert. Gemäß seinem Leitbild will das Museum "den Einzelnen in die Lage versetzen, sich auf organisierte, wissenschaftliche Weise ernsthaft mit dem Gebiet der Phallologie auseinanderzusetzen".