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Shopping City Süd

Bauensemble in ÖsterreichBauwerk in NiederösterreichEinkaufszentrum in ÖsterreichErbaut in den 1970er JahrenOrt in Niederösterreich
VösendorfWirtschaft (Wiener Neudorf)
Shopping City Süd
Shopping City Süd

Die Westfield Shopping City Süd (SCS) ist ein in der Nähe des südlichen Stadtrandes von Wien in Vösendorf (Bezirk Mödling) gelegenes Einkaufszentrum, wobei sich ein Teil auch in Wiener Neudorf befindet. Es wurde 1976 von Hans Dujsik (1924–2003) gegründet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Shopping City Süd (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.108333333333 ° E 16.317777777778 °
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Adresse

SCS Hauptgebäude (Westfield Shopping City Süd)

Ostring
2334
Niederösterreich, Österreich
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Webseite
scs.at

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Shopping City Süd
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In der Umgebung

Pyramide Vösendorf
Pyramide Vösendorf

Die Pyramide Vösendorf ist eine 40 Meter hohe Mehrzweckhalle in Vösendorf bei Wien, die mit ihrer markanten Pyramidenform eine architektonische Landmarke darstellt. Derzeit wird die Plexiglas-Stahlkonstruktion mit ihren Nebengebäuden als Eventhotel Pyramide betrieben und regelmäßig für Messen und Kongresse genutzt. Errichtet wurde die Pyramide im Jahr 1983 als Erweiterung des Einkaufszentrums Shopping City Süd (SCS), auf Initiative des SCS-Betreibers Hans Dujsik. Architekt war Franz Wojnarowski. Genutzt wurde die Pyramide zunächst als exklusives Schwimmbad („El Dorado“) mit Saunabetrieb vom Club Med bis zum Jahr 2000, wobei durch Bepflanzung durch Palmen und die verglaste Pyramidendecke eine tropische Atmosphäre evoziert werden sollte. Im Jahr 2000 wurde die ursprüngliche Nutzung eingestellt und die Pyramide durch den Architekten Wolfgang Brunbauer zur Vielzweckhalle für u. a. Kongresse umgestaltet. Der österreichische Filmemacher Johann Lurf widmete der Pyramide im Jahr 2014 seinen Film „Picture Perfect Pyramid“, der das Gebäude im Lauf eines Tages in 24 Einstellungen umkreist. Nach dem Tod Dujsiks im Jahr 2003 ging die Pyramide in den Besitz einer von Dujsik gegründeten Privatstiftung über. 2017 kaufte der österreichische Unternehmer Jürgen Hesz gemeinsam mit dem Investor Jamal al-Wazzan die Pyramide. Seit 2022 sind Haythem und sein Sohn Pascal Al Wazzan die alleinigen Besitzer und Betreiber der Pyramide Vösendorf.

Admira Wacker
Admira Wacker

Admira Wacker ist ein Fußballverein aus der niederösterreichischen Südstadt, Marktgemeinde Maria Enzersdorf, der seit der Saison 2022/23 in der 2. Liga spielt. Der Verein trägt seine Heimspiele in der Maria Enzersdorfer Datenpol Arena aus, die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß-Rot. Von März 2017 bis Juni 2024 hieß der Verein durch ein Sponsoring offiziell Fußballklub Flyeralarm Admira Wacker Mödling, der Sponsor Flyeralarm war auch auf dem Vereinswappen zu sehen. Seit dem 1. Juli 2024 heißt der Verein wieder offiziell Admira Wacker und kehrte mit diesem Schritt zu seinen Wurzeln zurück. Schon im Juni 2024 wurde das neue Vereinswappen präsentiert, dieses ist stark an jenes von 1971 angelehnt, jedoch modernisiert. Die Rückkehr zum „echten“ Vereinsnamen sowie die Wappenänderung wurde vor allem von den Fanclubs, die dies lange Zeit forderten, mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Die Vereinsfarben bleiben passend zur Vereinsgeschichte Schwarz-Weiß-Rot, wobei Schwarz-Weiß wieder mehr in den Fokus rückt. Der Verein ging 1971 als FC Admira/Wacker aus einer Fusion von SK Admira und SC Wacker hervor. Als Rechtsnachfolger beider Vereine führt er auch die zusammengezählten Titel beider Mannschaften. Der SC Wacker wurde 1907 im Wiener Stadtteil Obermeidling gegründet und war einmal österreichischer Meister und Cupsieger. Die Admira wurde 1905 im Wiener Stadtteil Jedlesee gegründet und spielte seit 1967 in der Südstadt. Sie wurde achtmal Meister, fünfmal ÖFB-Cupsieger und einmal Supercupsieger. Größter internationaler Erfolg war das Mitropapokalfinale 1934. Der zusammengeführte Verein erreichte 1990 das Viertelfinale im Europacup der Cupsieger. Die Profifußballabteilung ist in die Admira Wacker Profibetrieb GmbH mit Sitz in Maria Enzersdorf ausgegliedert, deren Gesellschafter (Stand: Juli 2023) zu 100 % der Verein ist.

Vösendorf
Vösendorf

Vösendorf ist eine Marktgemeinde mit 7588 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023) in Niederösterreich, im Bezirk Mödling. Sie grenzt direkt an die Bundeshauptstadt Wien (westlich an den 23., Liesing, nördlich an den 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten). Der Petersbach fließt offen durch das Ortszentrum. Vösendorf besteht aus einer Katastralgemeinde. Neben dem eigentlichen Ortsgebiet weist die Statistik Austria die Siedlungen Haidfeld und Tröber-Siedlung sowie die Shopping City Süd und das Schloss als Teile des Gemeindegebietes aus. Vösendorf grenzt im Norden und Westen an die Bundeshauptstadt Wien. Im Westen grenzt die Gemeinde an den 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing und im Norden an den 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten. Alle anderen Nachbargemeinden sind Teil des Bezirks Mödling in Niederösterreich. Der Name „Vösendorf“ könnte aus der indogermanisch-slawischen Sprachwurzel wis, fis oder fes stammen, die für „Sumpfwasser“ steht. Andere Orte mit dieser Sprachwurzel sind etwa Bad Fischau oder Bad Vöslau. Die ersten archäologischen Funde stammen aus der Jungsteinzeit. Diese belegen, dass das Gemeindegebiet von Vösendorf bereits im 5. Jahrtausend vor Christus besiedelt war. Um 400 vor Christus waren Kelten in Vösendorf und auch die Römer waren in Vösendorf zugegen. Bei archäologischen Grabungen wurden ein Meilenstein des Marcus Julius Phillippus, zwei Grabsteine und Dachziegel gefunden. Im Zuge des Baues der Wiener Außenring Schnellstraße wurde ein Friedhof der Awaren mit rund 500 Bestattungen gefunden. Eine Urkunde aus dem Jahr 1175 enthält die erste Nennung Vösendorfs. Das Schriftstück wird in Stift Admont aufbewahrt. In dieser Urkunde schenkte Wichard von Vestenburg dem Stift Admont vier „Mansen“ (Höfe) sowie einen Weingarten für die Aufnahme seiner Töchter ins Kloster. Um 1200 wurde das Schloss Vösendorf erstmals errichtet. Legenden besagen, dass das Geld für die Errichtung dieser Anlage aus einem Teil des Lösegeldes für Richard Löwenherz finanziert wurden. Symbolisch dafür könnten die bei einer Renovierung wiederentdeckten Pfeilschlitzfenster stehen. Das Schloss blieb, abgesehen von kurzen Unterbrechungen, über 150 Jahre im Besitz der Familie der Chunigunde von Winden. Aus dem Jahr 1487 gibt es Aufzeichnungen, die besagen, dass Matthias Corvinus von seinem Burgverwalter in Vösendorf Wein nach Wien liefern ließ. Nach dessen Tod belehnte Kaiser Maximilian abermals das Geschlecht Winden mit dem Schloss. Schloss und Ortschaft Vösendorf wurden im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung komplett zerstört. Von den damals rund 800 Einwohnern überlebten etwa 20. In der darauf folgenden Zeit wechselten die Besitzer rasch und der Ort wurde nicht wieder aufgebaut. Unter den Besitzern wurden etwa Georg Egger zu Lichtenegg, Marx Beck von Leopoldsdorf (1537), Hans Matseber (1544) und Bernhard von Meneses (1554) genannt. Erst Caspar Erbeck zu Schellenhof forcierte den Wiederaufbau, scheiterte jedoch an Geldnot. Im Jahr 1556 wurde die alte romanische Kirche restauriert. 1578 erwarb der Hofkriegsrat Wilhelm von Hofkirchen Schloss und Dorf. Das Schloss war 1584 wieder hergestellt und die gut laufende Herrschaft warf gute Erträge ab, die zu einem Drittel aus der Felderwirtschaft sowie zu zwei Drittel aus dem Weinbau stammten. Vösendorf wurde zu jener Zeit ein Zentrum evangelisch-lutherischen Glaubens. 1601 wurde erstmals eine Schule in Vösendorf erwähnt, wobei davon auszugehen ist, dass diese bereits länger existierte. 1620 war Carl Lazarzs Henckel von Donnersmark im Besitz des Schlosses. Um 1670 ließ die Gräfin von Buquoy im Schlossturm das erste Uhrwerk installieren. Auch der Freskenraum wurde zu dieser Zeit gestaltet. 1683 zerstörte die Zweite Wiener Türkenbelagerung den Ort. Von 600 Einwohnern überlebten 42. 1694 war Vösendorf im Besitz von Gräfin Maria Josepha Starhemberg, der Gattin von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg. Die Starhembergs ließen einige Höfe wieder errichten und vergaben sie für zwanzig Jahre abgabefrei an Zuwanderer um die Ortschaft wieder zu beleben. 1709 wurde neben der Kirche eine neue Schule errichtet. Diese wurde in späterer Zeit als Postamt verwendet. Kaiser Karl VI. ließ 1716 die Laxenburger Allee durch Vösendorf anlegen, um schneller zu seinem Sommersitz in Laxenburg zu gelangen. 1742 ließ Kaiserin Maria Theresia ebenfalls durch Vösendorf die Schönbrunner Allee anlegen. 1746 erbte Gräfin Maria Gabriela von Colloredo das Schloss. 1773 wurde in Vösendorf ein „Gemeinde Häusl“ zur Verpflegung und Unterbringung bedürftiger Vösendorfer errichtet. Die Herrschaft Vösendorf wurde 1794 durch Kaiser Franz II. erworben. Er richtete ein zusammenhängendes Jagdgebiet zwischen Inzersdorf und Laxenburg ein. 1806 wurde das kaiserliche Familiengut Vösendorf unter der Leitung des Agrarwissenschaftlers Peter Jordan zu einem landwirtschaftlichen Lehr-, Versuchs- und Mustergut umgebaut. Dieses war Basis für die Einrichtung der heutigen Universität für Bodenkultur Wien. 1809 wurde Vösendorf im Zuge der Franzosenfeldzüge Napoleons großteils zerstört und geplündert. Die Grundherrschaft Vösendorf wurde 1848 aufgelöst und es kam zu einer Revolution in Wien, an der sich weder die Vösendorfer Bauern noch die Ziegelarbeiter beteiligten. Die Ortsgemeinde Vösendorf wurde 1850 gegründet. 1865 pachtete Ritter von Brenner Felsach das Schloss. 1866 wurde eine Bahnlinie eröffnet, um die Ziegellieferungen von Vösendorf zu Baustellen in Wien zu vereinfachen. In der Folge wurde aus der Bahnstrecke die heutige Lokalbahn Wien–Baden. Im 19. Jahrhundert war Vösendorf ein Zentrum der Ziegelindustrie. Sieben Ziegelöfen lieferten Baumaterial – großteils nach Wien. Mit den Ziegeln wurden unter anderem die Bauten der Wiener Ringstraße errichtet. An der Triester Straße wurde 1910 der erste Kindergarten errichtet. Nach Ende des Ersten Weltkrieges und dem Ende der Monarchie wurde das Schloss Vösendorf dem Invalidenfonds zur Verwaltung übergeben. Vösendorf wurde von der nationalsozialistischen Diktatur 1938 in Groß-Wien eingemeindet und bildete bis 1954 einen Teil des damaligen 25. Bezirks, Liesing. Auf Grund der bereits 1946 erfolgten Vereinbarung der Bundesländer Wien und Niederösterreich, 80 1938 eingemeindete Orte wieder an Niederösterreich anzuschließen, wurde Vösendorf 1954 wieder Teil dieses Landes. 1946 bis 1954 hatte die sowjetische Besatzungsmacht gegen diese Grenzänderung ihr Veto eingelegt. 1940 wurde die Gemeinde Wien auch Eigentümerin des Schlosses. In den Jahren 1940/41 wurde ein großes Gräberfeld mit hochwertiger Keramik teilweise freigelegt – im selben Jahr startete der Bau der projektierten Reichsautobahn. 1966 wurde Vösendorf zur Marktgemeinde erhoben. 1976 wurde der erste Grundstein für die Shopping City Süd, das heute größte Einkaufszentrum Österreichs, gelegt. Die Gemeinde kaufte 1991 das völlig desolate Schloss von der Stadt Wien zurück und begann 1996 mit den Restaurierungen. Dabei wurden die Fresken in der Sala Terrena wiederentdeckt. Am 20. November 1990 erfolgte die Eröffnung des neuen Gemeindezentrums im Schloss. Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Einwohnerzahl Vösendorfs auf Basis der Daten der Statistik Austria: Archäologische Grabungen: Im Norden von Vösendorf liegt ein awarisches Gräberfeld, das in mehreren Grabungen untersucht wurde. In ihm wurden beim Bau der Schnellstraße ungefähr 150 Gräber aus dem 7. bis 9. Jahrhundert entdeckt. Die Funde belegen das Zusammenleben von Awaren und Slawen in diesem Gebiet, es konnten auch slawische Kleidungsbestandteile gefunden und Grabbeigaben anhand der Tierskelette näher untersucht werden. Schloss Vösendorf: In Vösendorf gibt es das ca. 800 Jahre alte Schloss, in dem heute die Gemeindeverwaltung untergebracht ist. Es beherbergt außerdem ein Museum über die Geschichte Vösendorfs und auch ein Fahrradmuseum. Katholische Pfarrkirche Vösendorf Hll. Simon und Judas Thaddäus Vösendorf zählt zu den reichsten Gemeinden Österreichs. Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor ist die Shopping City Süd, die zum größten Teil auf Vösendorfer Gemeindegebiet liegt. Aber auch entlang der Wiener Neustädter Straße (B 17, örtliche Bezeichnung wie in Wien Triester Straße) sind große Kaufhausketten mit Niederlassungen präsent. Markant ist auch die weithin sichtbare „Pyramide“: Das „Austria Trend Eventhotel Pyramide“ mit seinem transparenten Dach in Pyramidenform. Der Komplex wurde ursprünglich unter dem Namen „Eldorado“ bzw. „City Club“ als Schwimmbad genutzt. Im Jahr 2014 zog der weltgrößte Hersteller von Einkaufswagen Wanzl mit seiner Österreich-Niederlassung von Wien nach Vösendorf. In der Zwischenkriegszeit und nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich eine Raffinerie auf der Westseite der Wiener Neustädter Straße. In Vösendorf befinden sich drei Kindergärten und eine Volksschule. Der Ort liegt direkt an den beiden Autobahnen Südautobahn A 2 und Wiener Außenringautobahn A 21, die hier ihren Knoten haben. Auch die Wiener Außenring Schnellstraße S 1 ist hier eingebunden. An der Gemeindegrenze zu Hennersdorf führt über wenige hundert Meter die Trasse der Pottendorfer Linie auf Gemeindegebiet von Vösendorf. Diese weist im Bereich der Gemeinde keinen Haltepunkt oder Bahnhof auf. Als Vollbahn gilt im Bereich von Vösendorf auch die Wiener Lokalbahn. Diese bedient entlang der Triester Straße die Haltestellen „Schönbrunner Allee“, „Vösendorf-Siebenhirten“ und „Shopping City Süd“. Sechs Buslinien des Verkehrsverbundes Ost-Region führen durch Vösendorf. Die Buslinie 266 bedient das Ortszentrum Vösendorfs und gewährleistet eine umsteigefreie Fahrt nach Schwechat, Kledering, Wien Oberlaa, Leopoldsdorf, Hennersdorf und Wien Siebenhirten. In Oberlaa und Siebenhirten besteht Anschluss an die Wiener U-Bahn und in Schwechat an die „Flughafenschnellbahn“. Fünf weitere Buslinien bedienen Stationen an der Triester Straße, etwa den Knotenpunkt „Vösendorf-Siebenhirten“ oder die Shopping City Süd. Sie fahren beispielsweise ins Südburgenland, nach Eisenstadt oder nach Mödling. Daneben existiert eine privat betriebene Shuttle-Buslinie zwischen der U6-Endstation Siebenhirten und der Shopping City Süd. Auf der Schiene ist Vösendorf entlang der Triester Straße mit der Badner Bahn erreichbar. Während der Nachtstunden werden die Stationen der Wiener Lokalbahn durch die Buslinie 360 bedient. Der Thermenradweg, der auch ein Teil des EuroVelo 9-Radweges ist, verläuft ebenfalls durch die Gemeinde. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde ein Großteil des Wasserbedarfs Vösendorfs aus Hausbrunnen, gespeist durch Grundwasser, gedeckt. In Folge kam die Idee der Errichtung einer Gruppenwasserversorgung auf. Seit 1929 ist Vösendorf Mitglied des Wasserleitungsverbandes der Triestingtal- und Südbahngemeinden. Das Vösendorfer Kanalnetz wurde teilweise bereits 1930 errichtet. Das Netz musste auf Grund der stetig wachsenden Einwohnerzahlen und der zunehmenden Industrialisierung kontinuierlich ausgebaut werden. Die Kläranlage am Johannisweg wurde ab 1986 errichtet. AKH Vösendorf: 1923 gegründeter Gewichtheberverein, in den Jahren 2003–2012; 10-facher Österreichischer Mannschafts-Staatsmeister Arbeiter-Sportverein Vösendorf: 1920 gegründeter Fußballverein, der in den frühen 1990er Jahren bis in die Zweite Fußball-Bundesliga aufstieg. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 5 V 2000, 3 VL, 2 ÖVP und 1 FPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 6 V 2000, 2 ÖVP, 2 VL und 1 FPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 4 V 2000, 2 ÖVP, 2 FPÖ und 1 VL. (23 Mandate) Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 SPÖ, 5 V 2000 und 4 ÖVP. (25 Mandate) Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ, 5 ÖVP, 5 V 2000 und 1 FPÖ. (25 Mandate) Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 SPÖ, 7 ÖVP, 3 V 2000, 3 FPÖ und 3 GRÜNE. (29 Mandate) Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 12 ÖVP, 3 GRÜNE, 1 Liste und 1 FPÖ. Außertourliche Gemeinderatswahl am 5. Mai 2024: Liste Koza 17 Mandate, SPÖ 10, V2000 3, FPÖ 2 und Grüne 1. 1954–1984 Franz Rafetseder (SPÖ) 1991–2008 Meinhard Kronister (SPÖ) 2009–2015 Friedrich Scharrer (SPÖ) 2015–2020 Andrea Stipkovits (SPÖ) seit 2020 Hannes Koza (ÖVP) Das Wappen der Marktgemeinde Vösendorf ist durch eine silberne Krücke von Grün über Rot geteilter Schild. Im oberen grünfarbenen Feld ist ein goldenfarbenes, dreigeschoßiges Gebäude mit helmbekröntem Turm zu sehen. Außerdem weist das Gebäude ein offenes schwarzes Tor und jeweils fünf offene schwarze Fenster im zweiten und dritten Obergeschoß auf. Der untere rotgefärbte Teil des Schildes ist ziegelförmige gemustert. Die silberne Krücke stellt die Verkehrswege des Altertums und der Neuzeit, die Römerstraße und die Autobahn dar. Das rot, in Form einer Ziegelmauer gemusterte Feld steht für die Industrie und das Gewerbe, insbesondere jedoch für die Ziegelindustrie, die das Ortsleben im 19. Jahrhundert dominierte. Die grüne Farbe im oberen Teil des Wappens steht für die Landwirtschaft – Vösendorf war jahrhundertelang ein bescheidenes Bauerndorf. Das goldenfarbene Bauwerk stellt das älteste Bauwerk Vösendorfs, das Schloss dar. Das Marktwappen entstand 1966 anlässlich der Erhebung zur Marktgemeinde. Der Entwurf und die Ausführung des Wappens stammen aus der Hand der Grafikerin Elfriede Svoboda aus Wien. Steiermark Kindberg in der Steiermark Deutschland Roßdorf (bei Darmstadt) in Deutschland Italien Reggello bei Florenz in Italien Emil Stoffella (1835–1912), Internist Johann Blaschek (1913–1998), Fußballspieler und -trainer Josef Hesoun (1930–2003), Politiker, Sozialminister Fritz Drazan (1957–2019), Fußballspieler und -trainer Karl Brauneder (* 1960), Fußballspieler Ernst Rüdiger von Starhemberg (1638–1701), kaiserlicher General, Stadtkommandant Wiens bei der Türkenbelagerung in 1683 Ferenc Krausz (* 1962), Nobelpreisträger, war in den Jahren 1997 bis 2004 beheimatet, wurde 2023 Ehrenbürger Vösendorf und Umgebung um 1780 und um 1870–1880 (1. Landesaufnahme und Aufnahmeblätter der 3. Landesaufnahme) Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 7. Band: St. Valentin bis Zwölfaxing. Mechitaristen, Wien 1833, S. 71 (Vösendorf – Internet Archive). Website von Vösendorf Vösendorf in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich) 31720 – Vösendorf. Gemeindedaten der Statistik Austria Stadtporträt Vösendorf: Das Dorf, das eine City hat – Ausführliches Porträt aus der Ö1-Reihe Diagonal – Radio für Zeitgenossen (2001)