Rollbergsiedlung
Die Rollbergsiedlung (auch Rollbergviertel genannt) ist eine Ortslage des Berliner Ortsteils Neukölln und wird im Westen von der Hermannstraße, im Osten von der Bornsdorfer Straße, im Norden von der Rollbergstraße und im Süden vom Mittelweg begrenzt. Nicht zu verwechseln damit ist der Rollberg im Berliner Bezirk Pankow, wie auch die Siedlung Rollberge (Schwarzwaldsiedlung) im Reinickendorfer Ortsteil Waidmannslust. In der Siedlung leben gegenwärtig rund 5800 Einwohner aus über 30 Nationen, vor allem in Sozialwohnungen, die in Blockstruktur in den späten 1960er und in den 1970er Jahren entstanden. Ein Viertel der Bewohner ist jünger als 18 Jahre alt. Von diesen bilden türkischstämmige Kinder und Jugendliche die größte Gruppe, dicht gefolgt von der arabischstämmigen Gruppe. Etwa die Hälfte der Einwohner bezieht Transfereinkommen, ist dementsprechend Hartz-IV-Empfänger bzw. erhält ergänzende Hilfen zum Lebensunterhalt. Ein Großteil der Bewohner lebt unterhalb der Armutsgrenze, Kinderarmut ist vorherrschend. Wiederholt war die Rollbergsiedlung aufgrund vielfältiger sozialer Probleme Gegenstand negativer Berichterstattung in der Presse. Es existieren ein Quartiersmanagement sowie zahlreiche soziale Projekte vor Ort.
Auszug des Wikipedia-Artikels Rollbergsiedlung (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Rollbergsiedlung
Morusstraße, Berlin Neukölln
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Geographische Koordinaten (GPS)
Breitengrad | Längengrad |
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N 52.477222222222 ° | E 13.432222222222 ° |
Adresse
Morusstraße 16
12053 Berlin, Neukölln
Berlin, Deutschland
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