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Engelhörner

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Zweitausender
Urbachtal von Holzfadghirmi
Urbachtal von Holzfadghirmi

Die Engelhörner sind eine etwa vier Kilometer lange Bergkette mit zahlreichen Gipfeln am Nordende der Berner Alpen. In nordwestlicher Richtung liegt das Reichenbachtal, in südöstlicher Richtung das Urbachtal. Die grössten Gipfel sind das Gstellihorn (2854,7 m ü. M.), das Grosse Engelhorn (2782 m ü. M.), das Urbachsengelhorn (2767 m ü. M.) sowie die Hohjegiburg (2639 m ü. M.). Das Urbachsengelhorn fällt mit seiner 1900 Meter hohen Ostwand direkt auf den Talboden des Urbachtals ab – bei einer horizontalen Distanz von ca. 1250 Metern. Die Engelhörner gehören zum helvetischen Mantel des Aarmassivs und bestehen zum größten Teil aus hellem Kreidekalk. Lediglich der Gipfel des Gstellihorns ist aus Innertkirchner Granit und damit Teil des Aarmassivs selbst. Die Kalkkletterei rund um die Kingwand wurde ab 1870 bei den Alpinisten beliebt. Seit 1951 sind die Engelhörner durch die an ihrem Nordwestfuss liegende Engelhornhütte des Akademischen Alpen-Clubs Bern (AACB) erschlossen. Sie kann von der Rosenlaui in 1 ½ Stunden erreicht werden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Engelhörner (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 46.671944444444 ° E 8.18 °
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Adresse

Dossenhütte SAC


3862 (Innertkirchen)
Bern, Schweiz
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Urbachtal von Holzfadghirmi
Urbachtal von Holzfadghirmi
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Rosenlauigletscher
Rosenlauigletscher

Der Rosenlauigletscher liegt am Nordostende der Berner Alpen südlich von Meiringen, im Kanton Bern, Schweiz. Er hat eine Länge von 4,5 km bei einer durchschnittlichen Breite von 1 km, bedeckt eine Fläche von ungefähr 6 km² und hat eine Neigung von 19 Grad (34 %). Der Gletscher ist zu Fuss von Rosenlaui erreichbar. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Rosenlauigletscher im Wetterkessel an der Nordostflanke der Wetterhorngruppe auf einer Höhe von etwa 2800–3500 m ü. M. Gegen Süden ist der Gletscher über firnbedeckte Kämme einerseits mit dem Gauligletscher, andererseits mit dem Oberen Grindelwaldgletscher verbunden. Der Rosenlauigletscher fliesst in einem etwa 600 m hohen Eisfall aus dem Wetterkessel nach Nordnordosten. Im Westen wird er vom Felsgrat des Wellhorns (3191 m ü. M.) und des Kleinen Wellhorns (2700 m ü. M.) flankiert, im Osten vom Dossen (3138 m ü. M.). Die Gletscherzunge befindet sich derzeit auf einer Höhe von 2000 m ü. M. Hier entspringt der Weissenbach, der mit Wasserfällen steil ins Tal fällt und nach der Gletscherschlucht Rosenlaui in den Reichenbach mündet. Dieser führt das Wasser über den berühmten Reichenbachfall durch das Reichenbachtal zur Aare. In seinem Hochstadium während der Kleinen Eiszeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts teilte der Gletscherhubel, ein Felsen unterhalb der heutigen Zunge, diese in zwei Enden. Heute ist er begehbar. Das rechte Zungenende passierte die Westwände der Hinteren Engelhörner und endete bei etwa 1700 m ü. M. Das deutlich grössere linke Zungenende reichte über den steilen Felshang unterhalb der heutigen Zunge hinunter und endete im Bereich der Rosenlauischlucht, bei etwa 1460 m ü. M. Der Gletscherstand von 1828 ist exakt wiedergegeben auf dem Gemälde von Samuel Birmann: Der Rosenlaui-Gletscher. Ein weiteres Gemälde von der Hand des Malers Johann Heinrich Schilbach mit dem Titel Der Rosenlauigletscher aus dem Jahr 1835 befindet sich im Katalog zu einer Ausstellung „Magie des Augenblicks“ im Museum Giersch, Frankfurt/Main aus den Jahren 2009/2010. Aus dem Jahr 1913 stammt das Gemälde des Rosenlauigletschers des deutschen Landschaftsmalers Johannes Glückert. Auf dem Felsgrat östlich des Gletschers steht die Dossenhütte des Schweizer Alpen-Clubs SAC auf 2663 m ü. M.

Reichenbachfall
Reichenbachfall

Der Reichenbachfall (auch Rychenbachfall) ist eine 300 Meter hohe Kaskade von sieben Wasserfällen im Verlauf des Reichenbachs auf dem Gebiet der Gemeinde Schattenhalb südlich von Meiringen im Kanton Bern in der Schweiz. Er ist bekannt vom dramatischen Ende der Kurzgeschichte Das letzte Problem von Arthur Conan Doyle. Der oberste Reichenbachfall ist der grösste. Hier stürzen im Sommer 3 bis 5 m³/s, nach einem starken Gewitter bis zu 30 m³ Wasser auf bis 40 Meter Breite 120 Meter den Reichenbachfall hinunter. Unterhalb des Falles wird das Wasser im Sommerhalbjahr für das Kraftwerk Schattenhalb 1 gefasst, weil das Kraftwerk Schattenhalb 3 dann nur begrenzt Wasser beim Staubecken Zwirgi entnehmen darf. Das Wasser vom Staubecken Zwirgi, das oberhalb des Reichenbachfalls liegt, fliesst durch eine Druckleitung im Berginnern direkt in die Zentrale im Talboden. Bis zum obersten Reichenbachfall führt die Reichenbachfall-Bahn. An der Bergstation beginnt ein Wanderweg bergwärts bis oberhalb des Falles mit zahlreichen Aussichtspunkten. Von der Station Hotel Zwirgi führt der Fusspfad zur Seilstation mit Aussicht auf den Wasserfall oder bis unmittelbar zur Stelle, an der Conan Doyles Romanfigur Sherlock Holmes mit seinem Widersacher kämpfte; der Pfad endet hier in einer aus Sicherheitsgründen umzäunten Sackgasse. Der genaue Ort des fiktiven Kampfes ist mit einem weissen Stern markiert, der von der Bahnstation zu sehen ist.